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Stimmen zum Spiel
01.09.2019

FCA-SVW: "Wie wir am Ende dominiert haben, macht uns zuversichtlich"

Alfred Finnbogason sieht nach der Niederlage gegen Werder Bremen noch Abstimmungsmängel beim FC Augsburg. Er gibt sich aber auch kämpferisch.
Foto: Ulrich Wagner

Beim FC Augsburg hängen nach der Niederlage in Bremen die Köpfe. Doch Spieler und Trainer geben sich auch kämpferisch - und kritisieren den Schiedsrichter.

Noch immer steht der FC Augsburg in der neuen Bundesliga-Saison ohne Sieg da. Nach einer Auftakt-Niederlage gegen Borussia Dortmund und einem Unentschieden im Heimspiel gegen Union Berlin gab es für den FCA im Auswärtsspiel bei Werder Bremen nichts zu holen. Die Reaktionen des FC Augsburg nach der Partie fallen aber auch kämpferisch aus.

Reaktionen und Stimmen zur Niederlage des FC Augsburg

FCA-Trainer Martin Schmidt: „Es war ein aufregendes Spiel. Es ging bis zum Schluss um einen Punkt. Das ist ein Kompliment an mein Team für die gute Leistung in der zweiten Halbzeit, als wir mit einem Mann weniger das Spiel offen halten und sogar ausgleichen konnten. Wir haben uns heute gewehrt, gegen alles, was gegen uns war und das war viel. Das war nicht nur der Gegner, sondern auch die zwei einfachen gelben Karten gegen Lichtsteiner. Die bekommt man auch nicht jeden Tag innerhalb einer halben Stunde. Wir müssen aber auch über die ersten 20 Minuten reden, wo wir mutig auftreten wollten und wo wir uns zweimal schnappen ließen. Das müssen wir abstellen.“

Felix Uduokhai: Es war bis zur gelb-roten Karte ein Hin und Her. Wir sind zweimal gut zurückgekommen. Was zu einfach war, sind die Gegentore. Wir haben zweimal einen Chip-Ball durch die Mitte bekommen. Das ist ärgerlich. Was gut war ist, dass wir nicht aufgesteckt haben und auch in den letzten Minuten versucht haben, das Ding noch einmal rumzureißen.

Alfred Finnbogason: „Bei vielen Neuzugängen hat man gemerkt, dass wir noch etwas Zeit brauchen. Wir haben jetzt in der Länderspielpause die Möglichkeit weiter an der Abstimmung zu arbeiten. Wir können aber auch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen, denn wie wir die letzten 20 Minuten in Unterzahl dominiert haben, macht uns bei aller Enttäuschung zuversichtlich.“

Reaktionen und Stimmen von Werder Bremen

Florian Kohfeldt: „Wir hätten das Spiel in der ersten Hälfte klarer für uns entscheiden und mit zwei Toren führen müssen. Nach dem 2:2 hat die Mannschaft ruhig weitergespielt und sich viele Chancen herausgespielt. Nach der Führung haben wir uns von Augsburg tief in die eigene Hälfte hineindrängen lassen, da muss ich Augsburg ein Kompliment machen, wie sie uns da unter Druck gesetzt haben. Meine Jungs haben sich aber gut dagegengestemmt und ich freue mich sehr und es ist sehr wichtig, dass wir diese drei Punkte geholt haben.“

Nuri Sahin: „Wir sind erleichtert. Man sieht, dass wir nicht unbedingt vor Selbstvertrauen strotzen. Wir haben zweimal gut gespielt und nichts geholt. Heute mussten wir uns quälen und wurden endlich belohnt. In der ersten Halbzeit war es nach dem Gegentor plötzlich komplett leise. Da guckst du dich um und weißt, dass du jetzt als erfahrener Spieler gefragt bist.“ (joga/AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

02.09.2019

Eine Leistungssteigerung war erkennbar, aber man hätte bis zur Halbzeit auch schon sehr deutlich zurück liegen können, denn man macht einfach vieles falsch. Wenn der Trainer die ersten 20 Minuten anspricht und von "mutig" redet, sollte er lieber "leichtsinnig" sagen und darauf hinweisen, dass die Abwehr, insbesondere Jedvay beim Gegenzug viel zu spät reagiert hat. Dann das 2. Tor - es fällt nicht, wenn der Torwart Strafraumkompetenz hat: Koubek hätte viel konsequenter herauslaufen müssen. Ich bleibe dabei - das A und O einer sicheren Abwehr und damit eines strukturierten Spiels ist ein zuverlässiger Keeper, der ordnen kann. Dann Gregoritsch - er will weg (verständlich!), warum verkauft man ihn nicht für 5 oder 6 Millionen und gut ist's. Die Antwort kennen wir alle, unser Grundproblem, das mit R anfängt und mit r aufhört...

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01.09.2019

Klar war der Platzverweis nicht gerechtfertigt aber Lichtsteiner muss sich besser unter Kontrolle haben!
Die Spieler in der Bundesliga warten doch teilweise nur darauf "angefasst" zu werden, um sich dann theatralisch fallen zu lassen!
Würde mich nicht wundern, wenn das mit dem Ball nicht hergeben...
im Training von Bremen einstudiert wurde!

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01.09.2019

Wenn man für ein total unabsichtliches Foul (war es überhaupt Foul?) einen Spieler vom Platz schickt, kann man nur noch den Kopf schütteln. Bei gelb-rot gibt es also keinen Videobeweis. Was soll das eigentlich alles noch? Bei so einer gravierenden Szene zählt also nur die Tatsachenfehlentscheidung!! des Schiris? Die Verarschung wird immer noch größer.
Der Platzverweis war eine Frechheit und sonst gar nichts.

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01.09.2019

k.Brenner

... und bei der ersten gelben Karte verhinderten zwei Bremer, dass er den Einwurf ausführen kann. Wenn er für die beiden Schubserchen "gelb" bekommt, sollten auch eine an den Verursacher des Konflikts gehen. Oder es gibt eben keine.

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