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FC Augsburg

12.08.2020

Testspiel: Der FCA und Unterhaching trennen sich torlos

Ruben Vargas (links) behauptet hier den Ball gegen Unterhachings Markus Schwabl. Der Drittligist erwies sich als unangenehmer Gegner für den FC Augsburg, der am Ende nur zu einem 0:0 kam.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Nach dem starken Auftakt gegen Heimstetten spielt der FC Augsburg in seinem zweiten Testspiel gegen Unterhaching nur 0:0. Trainer Herrlich ist dennoch zufrieden.

Diesmal musste Heiko Herrlich nicht in der prallen Sonne sitzen. Die Auswechselbank wurde auf die andere Seite des Stadions des SV Heimstetten verlegt, in den Schatten der kleinen Tribüne. Der Trainer des FC Augsburg also hatte perfekte Sicht, ohne Angst vor einem Sonnenstich haben zu müssen. Der FCA trug am Mittwochnachmittag sein zweites Testspiel auf die neue Bundesliga-Saison erneut im Stadion des SV Heimstetten in der Nähe von München aus. Gegner war die SpVgg Unterhaching, die sich deutlich besser verkaufte als der SV Heimstetten beim 0:9 am Samstag an gleicher Stelle. Am Ende hieß es 0:0, wobei dem Bundesligisten der Kräfteverschleiß der bisherigen Vorbereitung anzumerken war.

„Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt, der gut gepresst hat“, sagte Herrlich nach der Partie. Und: „Ich war mit vielen Dingen einverstanden, viele müssen wir aber auch noch verbessern.“ Die nächste Möglichkeit dazu gibt es bereits am Samstag im Testspiel beim Zweitligisten 1.FC Nürnberg. „Umfang und Intensität werden immer mehr“, sagte Herrlich. Herrlich hatte sich für dieselbe Startelf wie am Samstag entschieden. Rafal Gikiewicz stand in den ersten 45 Minuten im Tor, vor ihm verteidigten Raphael Framberger, Jeffrey Gouweleeuw, Felix Uduokhai und Philipp Max. Das defensive Mittelfeld bildeten Carlos Gruezo und Rani Khedira, während in der Offensive Daniel Caligiuri, Marco Richter, Ruben Vargas und Florian Niederlechner für gefährliche Momente sorgen sollten. Die Aufstellung aber sei noch kein Hinweis auf seine Wunschelf für den Bundesliga-Saisonstart Mitte September. „Dafür ist es noch viel zu früh. Ich habe die Gruppen ähnlich wie im Training gelassen“, erklärte Herrlich.

Testspiel des FCA: Aluminiumpech für die Augsburger

Die Augsburger taten sich deutlich schwerer als noch am Samstag. Das lag auch daran, dass sich die SpVgg Unterhaching mehr wehrte als der Regionalligist. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte gar der Drittligist, als Stephan Hain nach einem Fehlpass von Marco Richter alleine auf das Augsburger Tor zulief. Hain, der den FCA vor neun Jahren mit seinem Tor gegen den FSV Frankfurt in die Bundesliga geschossen hatte, umkurvte zwar Giekiwicz, brachte den Ball aber dennoch nicht ins Tor. Carlos Gruezo rettete kurz vor der Torlinie (21. Minute). Die beste Szene für den FCA hatte Marco Richter, als er mit einem Fernschuss für Unruhe sorgte. Unterhachings Torwart Nico Mantl riss allerdings die Hände nach oben und wehrte den Ball zur Ecke ab (18.). Die brachte auch Gefahr, Felix Uduokhai aber köpfte nach einer Richter-Hereingabe knapp über das Tor. Ansonsten versuchten sich die FCA-Spieler vornehmlich mit Fernschüssen. Allerdings flogen alle Versuche am Tor vorbei.

ABWEHR: Robert Gumny kam von Lech Posen zum FC Augsburg. Der polnische Rechtsverteidiger hat einen Vertrag bis 2025.
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Bild: Klaus Rainer Krieger

Für die zweite Halbzeit brachte Herrlich elf neue Akteure. Ähnlich wie am Samstag. Auch Tim Civeja, der noch für die U19 des FCA spielberechtigt ist, war wieder mit von der Partie. „Er macht es sehr gut und verteilt die Bälle gut. Wir müssen aber bei ihm wegen der Belastung schauen, er ist ja noch sehr jung“, meinte der FCA-Trainer. Einsatzzeit erhielt auch Jozo Stanic, dafür fehlte André Hahn auf der rechten Außenbahn wegen einer leichten Erkältung, auch Sarenren Bazee war leicht angeschlagen und nicht dabei. Bei Hahn machte der FCA vorsorglich einen Corona-Test, der fiel negativ aus. Hahn und Bazee sollten am Donnerstag wieder ins Training einsteigen. Im Tor durfte Benjamin Leneis in der zweiten Hälfte ran, Tomas Koubek war absprachegemäß diesmal nicht im Einsatz. Im Angriff sollten Alfred Finnbogason, der die Kapitänsbinde von Gouweleeuw übernahm, und Michael Gregoritsch für Gefahr sorgen. Die beste Möglichkeit im zweiten Durchgang hatte allerdings zunächst Sergio Cordova, als er aus zehn Metern knapp am Tor vorbeischoss (65.). Der FCA näherte sich dem Führungstreffer immer mehr an. Kurz vor Schluss hatte Fredrik Jensen die große Chance auf den Siegtreffer, nach einem Zuspiel von Gregoritsch aber traf er nur den Pfosten (87.). So blieb es beim torlosen Remis gegen einen engagierten Gegner. „Ich bin dennoch mit beiden Halbzeiten zufrieden“, bilanzierte Herrlich.

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