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Fußball

30.01.2020

Top als Torhüter und als Mensch

Georg Mögele (links) war der große Rückhalt in der Saison 72/73 als der FCA Meister wurde. FC Augsburg Bayernliga-Meister Saison 1972/1973Im Bild noch Winni Fink, Klaus Brandmair, Karl Obermeier und Horst Blechinger (von links)
Bild: Fred Schöllhorn

Ex-FCA-Torhüter Georg Mögele feierte seinen 80. Geburtstag

Süßmann, Köppendörfer, Zimmerly, Burkhart, Jentzsch, Hitz, die Liste ließe sich noch beliebig verlängern, an sehr guten Torhütern hat es den Augsburger Fußball-Spitzenklubs zumindest in der Vergangenheit nie gefehlt. Einer der herausragenden Ballfänger war ohne Zweifel Georg Mögele, der gestern seinen 80. Geburtstag feierte.

„Ein sehr guter Tormann und ein sehr angenehmer Mensch“, blickt sein ehemaliger Teamkollege Heiner Schuhmann, der mit Georg Mögele beim TSV Schwaben und beim FCA in einer Mannschaft spielte, auf gemeinsame und erfolgreiche Zeiten zurück. Mögele war kein „Flieger“ zwischen den Pfosten, sondern er lebte von seiner Reaktionsschnelligkeit und dem brillanten Stellungsspiel. Seine Laufbahn begann der Flugzeugmechaniker beim TSV Königsbrunn. Mit 19 Jahren wechselte das große Talent zum TSV Schwaben, mit dem er in der Oberliga Süd, der damals höchsten Spielklasse, spielte.

Sein Lieblingstrainer war Georg Lechner sen. „Er hatte großen Einfluss auf meine Karriere“, erzählte Mögele mal. Nach der Fusion 1969 wechselte der Torsteher nicht gleich zum FCA, sondern hängte seine Handschuhe für ein Jahr an den Nagel. Erst als Lechner Trainer bei den Oberhausern wurde, wechselte auch Mögele an die Donauwörther Straße. 1973 stieg er mit dem Team als Bayernligameister in die Regionalliga auf, dort musste er sich allerdings zunächst hinter Neuzugang Hans Hauser anstellen.

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Doch er erkämpfte sich seinen Stammplatz zurück, und als der FCA um den Bundesligaaufstieg kickte, war er wieder die Nummer eins. Allerdings, beim ersten Aufstiegsspiel gegen den FC St. Pauli verletzte sich Mögele schwer, die Saison war für ihn beendet. „Mit ihm im Tor wären wir wohl aufgestiegen“, haderte der damalige Teamkapitän Alwin Fink später. Für Mögele waren die Jahre mit Helmut Haller im Team der Höhepunkt seiner Laufbahn. 1975 sagte er dem Leistungssport Ade und hütete noch zwei Jahre das Gehäuse bei der BSG Messerschmitt.

Gesundheitlich ist Georg Mögele schon seit geraumer Zeit angeschlagen, beim Treffen der 1974er-Meistermannschaft im Oktober 2018 in der WWK-Arena war er aber dabei.

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