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FC Augsburg

03.06.2016

Weinzierl wechselt zu Schalke: Danke für vier Jahre!

Markus Weinzierl ist ab sofort Trainer des FC Schalke 04.
Bild: Stefan Puchner, dpa

Jetzt ist es offiziell: Markus Weinzierl verlässt den FC Augsburg nach vier Spielzeiten. Der 41-Jährige übernimmt in der kommenden Saison den Trainer-Posten bei Schalke 04.

Der seit langem vermutete Trainer-Wechsel in der Bundesliga ist fix: Markus Weinzierl verlässt den FC Augsburg und übernimmt zur kommenden Saison den Trainer-Posten beim FC Schalke 04. Er hat dort einen Vertrag bis 2019 unterschrieben.

Da Weinzierl bis 2019 beim FC Augsburg unter Vertrag stand, ist eine Ablöse fällig. Diese könnte bis zu fünf Millionen Euro betragen.

Weinzierl folgt Breitenreiter auf Schalke

Der Wechsel, über den seit Wochen spekuliert worden war, hatte sich seit langer Zeit abgezeichnet. Bereits vor seinem letzten Bundesligaspiel auf Schalke hatte André Breitenreiter beim Pay-TV-Sender Sky seinen Abschied verkündet.

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Es war ein offenes Geheimnis, dass der Ex-Paderborner in den Planung des neuen Schalke-Managers Christian Heidel keine Rolle spielt. Der ehemalige Mainzer war es auch, der Breitenreiter von der Entscheidung unterrichtete. Nun soll Weinzierl die Schalker nach oben führen. Weiter nach oben jedenfalls, als bis zu jenem fünften Platz, den die Schalker in der vergangenen Saison erreichten.

Weinzierl führte den FC Augsburg in die Europa League

Markus Weinzierl übernahm den FC Augsburg 2012, nachdem Jos Luhukay seinen Vertrag beim FCA aufgelöst hatte. Bevor Weinzierl die Augsburger trainierte, führte er den SSV Jahn Regensburg durch die Relegation in die Zweite Liga.

Die Anfangszeit von Weinzierl beim Bundesligisten verlief äußerst schwach. Zur Winterpause hatten die Augsburger gerade einmal neun Punkte auf dem Konto. Zuvor hatte es noch nie eine Mannschaft mit derartig wenigen Punkten in der Vorrunde geschafft, die Klasse zu halten. Nicht wenige forderten deshalb, Weinzierl zu feuern.

Doch im Dezember 2012 übernahm Stefan Reuter den Managerposten von Jürgen Rollmann. Reuter vertraute Weinzierl auch weiterhin und hielt ihm den Rücken frei. Dank einer fulminanten Aufholjagd schafften die Augsburger am letzten Spieltag den Klassenerhalt.

Spätestens seit der Europa League war Weinzierl für andere Klubs interessant

Was folgte, war ein nicht zu erwartender Aufschwung des FCA. In seiner zweiten Saison führte Weinzierl den Club auf den achten Platz, ein Jahr später zog er mit ihm als Tabellenfünfter sogar in die Europa League ein. Spätestens jetzt hatten auch andere Vereine Interesse an Augsburg. Vereine mit anderen finanziellen Möglichkeiten.

Doch Weinzierl hatte kurz zuvor seinen Vertrag bis 2019 in Augsburg verlängert. Trotzdem geriet er kurz ins Schwanken, als der FC Schalke 04 in Person von Horst Held ein attraktives Angebot vorlegte. Weinzierl überlegte, entschied sich dann aber doch, weiter beim FC Augsburg zu bleiben.

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Vom Abstiegskampf in die Euro-League: Markus Weinzierl beim FCA
Bild: dpa

Seit Monaten gab es Gerüchte um einen Weinzierl-Wechsel

Seitdem haben allerdings die Gerüchte um einen vorzeitigen Abschied niemals aufgehört. Egal, ob es beim FC Schalke, Borussia Mönchengladbach oder Bayer Leverkusen gerade nicht gut lief - Weinzierl wurde immer als neuer Trainer gehandelt. Die Augsburger indes gerieten in Abstiegsgefahr. Die Doppelbelastung aus Bundesliga und Europa League forderte ihren Tribut. Im Endspurt schafften die Augsburger aber erneut den Klassenerhalt, die Gerüchte um Weinzierl blieben. Nun ist der Wechsel endlich perfekt - und die Augsburger brauchen einen neuen Trainer.

Den haben sie in der Person von Dirk Schuster gefunden. AZ

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