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Ex-FCA-Trainer

12.07.2018

Weinzierl zu Schalke-Vertragsauflösung: "Wollte wieder frei sein"

Der frühere FCA-Trainer Markus Weinzierl zu Gast in der Sportredaktion der Augsburger Allgemeinen.
Bild: Ulrich Wagner

Exklusiv Der ehemalige FCA- und Schalke-Trainer Weinzierl spricht über das Ende in Gelsenkirchen und über sein zeitweise angespanntes Verhältnis zu FCA-Manager Reuter.

Braungebrannt, Vollbart: Markus Weinzierl sieht gut erholt aus, als er zum Interview bei der Augsburger Allgemeinen erscheint. Seit einem Jahr ist der ehemalige Trainer des FC Augsburg und des FC Schalke 04 ohne einen Verein, vor Kurzem hat er seinen noch bis 2019 datierten Vertrag beim FC Schalke aufgelöst. Die Schalker Verantwortlichen um Manager Christian Heidel sparen sich dem Vernehmen nach viel Geld: Statt seines Jahresgehalts von drei Millionen Euro wurde der Vertrag Weinzierls gegen einen Abfindung in Höhe von 1,5 Millionen Euro aufgelöst.

Im Exklusiv-Interview mit unserer Sportredaktion nimmt der 43-Jährige Stellung zu den Gründen dafür. Die Vertragsauflösung sei sein Wunsch gewesen: "Ich will frei sein und selbst entscheiden was ich mache, das war mir wichtig."

Markus Weinzierl ist frei für einen neuen Verein

Damit wäre Weinzierl auch frei für einen neuen Verein. Gerüchte um ein mögliches neues Engagement des Niederbayern gab es zuletzt immer wieder. Unter anderem sollen der österreichische Fußballverband ÖFB und Bundesligisten an den Trainerfähigkeiten Weinzierls interessiert gewesen sein.

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Auch von seinem bisherigen Berater Roman Grill hat sich Weinzierl mittlerweile getrennt. Zwischen Grill, der unter anderem auch den Ex-Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm betreute, und Weinzierl stimmte offenbar die Chemie nicht mehr. Weinzierl selbst sagt dazu: "Die letzten Monate in Augsburg und Schalke waren nicht mehr so harmonisch, wie es sein sollte."

Weinzierl zum Streit mit Reuter: "Heute ist alles wieder gut"

Alles andere als harmonisch geriet auch Weinzierls Ende beim FC Augsburg. Weinzierl wollte zum FC Schalke, FCA-Manager Stefan Reuter pochte auf eine Ablösesumme. Zwischen den beiden krachte es - deutlich zu sehen war das Zerwürfnis, als Weinzierl mit seinem neuen Klub zum Auswärtsspiel nach Augsburg kam: Der Trainer verweigerte Reuter den Handschlag.

Eine Entscheidung, die Weinzierl auch im Nachhinein als richtig empfindet: "Ich hätte Stefan Reuter die Hand geben und so tun können, als ob alles in Ordnung wäre, aber das wollte ich nicht. Ich habe gewollt, dass wir uns aussprechen. Heute ist alles wieder gut."

Die ungewohnte Freizeit verbringt Weinzierl mit seinen beiden Kindern im Alter von 13 und 15 Jahren - aber auch damit, sich fortzubilden. So hospitierte er zum Beispiel beim englischen Meister Manchester City. Der Kontakt dazu sei über den ehemaligen Bayern-Trainer und heutigen Coach der "Citizens", Pep Guardiola, entstanden: "Ich hatte das Glück, dass Pep mich zusehen ließ." Das sei alles andere als selbstverständlich.

Das gesamte Interview mit Markus Weinzierl lesen Sie in der Freitagsausgabe der Augsburger Allgemeinen und am Freitagmorgen auf unserem Online-Portal.

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