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FC Augsburg

30.07.2020

Wie lange steht Andreas Luthe noch für den FCA auf dem Platz?

Andreas Luthe im Flug zum Ball. Am Montag wird der FC Augsburg mit dem Training nach der Sommerpause beginnen, wohl zunächst mit dem Torwart. Der FCA aber hat ihm wohl nahegelegt, sich einen anderen Verein zu suchen.
Bild: dpa

Plus FCA-Torwart Andreas Luthe freut sich auf den Beginn der Vorbereitung. Noch ist allerdings ungewiss, ob er in Augsburg bleibt. Córdova steht vor einer Ausleihe.

Andreas Luthe ist bereit. Schreibt er zumindest bei Instagram und Facebook. „Kann losgehen“ lautet die Botschaft in den sozialen Netzwerken. Daneben ein Ball und Torwarthandschuhe. Aber kein Logo seines Vereins FC Augsburg. Immerhin trägt er auf dem Bild noch ein Aufwärmshirt des FCA. Am 3. August beginnt der Fußball-Bundesligist mit der Vorbereitung. Vermutlich wird Luthe da auf dem Platz stehen. Es stellt sich allerdings die Frage, wie lange noch. Die Augsburger Verantwortlichen haben dem 33-Jährigen offenbar mitgeteilt, dass er sich einen neuen Verein suchen kann. Der Torwart hat noch einen gültigen Vertrag, soll aber durchaus auf der Suche sein.

Seine Arbeitspapiere aber wird er wohl nur auflösen, wenn die finanziellen Aspekte aus seiner Sicht passen. Unter Druck steht er dabei nicht. Der FCA dagegen eher, hat er Stand jetzt doch fünf Torhüter im Profikader: Neuzugang Rafal Gikiewicz, Andreas Luthe, Tomas Koubek, Fabian Giefer und Benjamin Leneis. Nach Wunsch der FCA-Bosse soll sich dieser Kreis um Luthe und Giefer verkleinern.

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Kann losgehen

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Wie lange steht Andreas Luthe noch für den FCA auf dem Platz?

Luthe aber fühlt sich in Augsburg wohl. Ihn zieht es eigentlich nicht weg. Vor gut einer Woche ist dem Torwart auf der Golf Range in Augsburg der Schlag seines Lebens gelungen. Auf einen 151 Meter langen Ball traf er gleich mit dem ersten Schlag, ein sogenanntes Hole-in-one. Mit Applaus war er bei der Rückkehr ins Klubheim von den übrigen Spielern gefeiert worden. Viel Applaus hat er in den Spielen nach der Corona-Pause auch von den Fans des FCA bekommen. Sie sehen in ihm einen Garanten für den Nichtabstieg und verstehen nur schwer, warum sich der Klub nun vom 33-Jährigen trennen möchte. Zumal Luthe durch seine Beiträge in den sozialen Medien selbst signalisiert, dass er bereit für die anstehenden Aufgaben ist. Wo auch immer die auf ihn warten werden. Vor wenigen Wochen hat er zudem einen neuen Handschuhausrüster gefunden, mit dem er künftig zusammenarbeiten möchte. Auch bei dieser Vertragsunterzeichnung hat er ein T-Shirt des FC Augsburg getragen. Seine Verbundenheit zum Verein ist also nach wie vor vorhanden. Auf Anfrage wollte sich Luthe nicht zu seiner aktuellen Situation äußern.

Neuzugang Tobias Strobl will beim FCA eine zentrale Rolle einnehmen

In der Sport Bild sprach dagegen Tobias Strobl, der Neuzugang aus Mönchengladbach. „Mir wurde gesagt, dass ich eine zentrale Rolle einnehmen soll. Verantwortung zu übernehmen, heißt in erster Linie, Leistung zu bringen“, sagte der 30-Jährige. Auch die Nähe zu seiner Heimat München hat für ihn einen Ausschlag für den Wechsel gegeben. „Nun sehe ich meine Familie und vor allem die Kinder meines Bruders regelmäßig. Der FCA hat sich sehr um mich bemüht, schon im März gab es erste Gespräche. Ich habe mich dabei sofort wohlgefühlt“, so Strobl.

Auf dem Absprung, zumindest vorübergehend, soll dagegen Sergio Córdova sein. Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld soll sein Interesse an einer Ausleihe des 22-Jährigen haben. Das könnte auch im Sinn der FCA-Verantwortlichen sein, da der Venezolaner auf diese Weise Spielpraxis sammeln könnte. Allerdings sollen an Córdova nach wie vor auch Teams aus dem Ausland interessiert sein. So sagte sein Berater Pablo Bengoechea kürzlich zu Tuttomercatoweb.com: „Sergio ist in Italien und Spanien beliebt, einige Mannschaften von dort sind interessiert. Die Bundesliga ist gerade erst beendet, er hat einen Vertrag in Augsburg und das Wichtigste ist, die Weiterentwicklung nicht zu stoppen.“ Da scheint eine Ausleihe doch genau das Richtige.

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