Die Erleichterung war allen Augsburgern anzumerken: Mit 1:0 gewann der FC Augsburg sein Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Es ist ein Erfolg, der der Mannschaft von Manuel Baum enorm viel Luft verschafft im weiteren Saisonverlauf - und einer, der bezeichnenderweise aus einem Elfmeter resultierte. Eben jene Strafstöße hatten zuletzt den Ärger beim FCA hervorgerufen: Gleich zweimal nacheinander hatte es Elfmeter gegen Augsburg gegeben, die im Nachhinein auch von den Schiedsrichtern als Fehlentscheidung bezeichnet worden waren. Vor Anpfiff der Partie gab es deswegen einen Protest der Augsburger Fanszene im XXL-Format: Über die komplette Stehtribüne hinweg waren Banner zu sehen, mit denen gegen den Videobeweis protestiert wurde. „VAR braucht keine Sau“ oder „Das VAR nichts“ gehörten noch zu den netteren Sätzen.
Der von Alexis Claude-Maurice verwandelte Strafstoß nach einem Foul von Benedikt Gimber an Keven Schlotterbeck war der einzige Treffer des Spiels - und tatsächlich war es bis dahin nur schwer vorstellbar, dass der FCA aus dem Spiel heraus noch zu einem Tor hätte kommen können. Das Ergebnis, so ist sich die Viererkette einig, stimmte zwar - die Leistung gab Rätsel auf. Denn Heidenheim schien in der zweiten Halbzeit einem Tor deutlich näher zu sein als die Augsburger. Der Tabellenletzte war im Spiel, zeigte aber auch, warum er die schlechteste Offensive und die schwächste Defensivreihe stellt. Zuerst brachte das Team von Trainer Frank Schmidt den Ball nicht ins Tor - und leistete sich dann einen schweren Patzer im Strafraum.
Welcher FCA-Spieler positiv überraschte, welcher Stürmer etwas kleiner als auf manchen Portalen angegeben in Augsburg eingetrudelt ist und warum im Februar weiterhin so viele Punkte wie möglich geholt werden sollten angesichts des nächsten Programms, ist in der aktuellen Folge der Viererkette zu hören.
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