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FC Augsburg
02.12.2021

FCA-Trainer Weinzierl vor Spiel gegen Bochum: "Ich sehe wieder eine Identität"

Der Cheftrainer des FC Augsburg: Markus Weinzierl, hofft auf ein Spiel wie in Berlin.
Foto: Swen Pförtner, dpa

Nach dem Punktgewinn in Berlin empfängt der FC Augsburg zuhause den VfL Bochum. Vor dem Spiel äußert sich Trainer Markus Weinzierl zu seinem Kader, dem Gegner und möglichen Geisterspielen.

In den Begegnungen vor Weihnachten kann der FC Augsburg die Basis für eine erfolgreiche Rückrunde schaffen. Ein Erfolg im Heimspiel gegen den VfL Bochum wäre dafür hilfreich (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). FCA-Trainer Markus Weinzierl muss erneut auf Stammkräfte verzichten. Die Aussagen des 46-Jährigen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Das sagt Markus Weinzierl zum Kader gegen den VfL Bochum:

Felix Uduokhai absolviert Teile des Mannschaftstraining mit, für Alfred Finnbogason kommt es wohl zu früh. Ich bin eher der Meinung, dass es noch dauert. Mads Pedersen hat Probleme mit dem Knie. Da müssen wir schauen, wie er trainiert. Reece Oxford ist noch kein Thema. Jeffrey Gouweleeuw (Corona positiv, d. Red.) ist in Quarantäne. Ihm geht es soweit gut, da müssen wir abwarten, wie es weitergeht.

... zur Innenverteidiung Robert Gumny und Frederik Winther:

Beide haben das gut gemacht. Bis auf den einen Fehler (verschuldete das 0:1, d. Red.) war das ein gutes Spiel von Robert und auch von Frederik. Wenn wir hundertprozentiges Vertrauen haben, werden wir uns so entscheiden. Wir wissen, dass es bei Bochum einen Zielspieler gibt, den gilt es zu verteidigen. Ich sehe kein Problem, das werden wir hinbekommen. Wir müssen als Mannschaft so verteidigen wie in Berlin.

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... zur eigenen Erwartungshaltung in diesem Spiel:

Generell müssen wir so spielen wie in Berlin. Wir haben eine positive Tendenz in den letzten vier, fünf Spielen. In dem wichtigen Heimspiel gegen Bochum wollen wir natürlich gewinnen. Hoffentlich vor eigenem Publikum drei Punkte, das ist das Ziel. Wenn wir gewinnen, sind wir vor Bochum. Das gilt es in 90 Minuten zu beweisen.

... zum Pokalspiel gegen den VfL Bochum:

Das Pokalspiel ist erst vier Wochen her. Wir haben in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel gemacht und waren in der Verlängerung dem Sieg näher als der Gegner. Wir haben das Spiel verloren, jetzt wollen wir das geraderücken und zuhause gewinnen. Der Sieg in der Bundesliga wäre mir wichtiger als der im Pokal.

... zum Spiel in Berlin:

Wir haben das Spiel analysiert und mit dem verglichen, was wir besprochen hatten. Wir haben viel davon umgesetzt. Wir haben in den letzten Wochen eine positive Tendenz, eine Idee, wie wir spielen wollen und setzen das mit viel Intensität um. Folgerichtig haben wir in den letzten Spielen gepunktet. So müssen wir weitermachen. Dann hängt es an Details, die du mit Intensität und Leidenschaft ausführen musst. Ich sehe wieder eine Identität, eine Kompaktheit, eine Mannschaft, die füreinander rennt und kämpft und bis zum Schluss daran glaubt. Dann wirst du belohnt. Der Bayern-Sieg und der Punkt in Berlin geben uns Selbstvertrauen und Zuversicht, um die wichtigen Punkte zu holen, die es bis zur Weihnachtspause gibt.

... zur politischen Entscheidung und möglichen Geisterspielen:

Ich bin genau so interessiert wie alle anderen auch, wie das ausgeht. Zwischen den 50.000 in Köln, das wirklich niemand nachvollziehen kann, und gar keinem Zuschauer sollte es eine Lösung für alle geben. Auch für Bayern. Für uns sind Zuschauer wichtig, gerade in diesem Spiel zuhause gegen Bochum. Das ist ein direkter Konkurrent, gegen den wir gewinnen wollen. Zuschauer würden helfen. Aber lassen sie uns das bewerten, wenn wir die Entscheidung haben.

... zu Gegner Bochum:

Sie sind gewachsen und haben den Schwung vom Aufstieg mitgenommen. Sie leben von der Intensität, haben Schnelligkeit in der Umschaltbewegung und spielen als Mannschaft mit einer Idee. Das merkt man. Daran hat der Trainer (Thomas Reis, d. Red.) einen großen Anteil, entsprechend hat er Spieler geholt. Wir brauchen mindestens die gleiche Intensität, brauchen die Momente für uns.

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