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FC Augsburg
03.12.2021

Jetzt endgültig: Das FCA-Heimspiel gegen Bochum wird ein Geisterspiel

So wird es am Samstagnachmittag wieder aussehen: Die Partie des FC Augsburg gegen Bochum findet ohne Zuschauer statt.
Foto: Ulrich Wagner

Bis zuletzt hatte der FC Augsburg gehofft, das Heimspiel gegen den VfL Bochum vor Zuschauern austragen zu dürfen. Daraus wird nun nichts.

Nun also endgültig: Das Heimspiel des FC Augsburg gegen den VfL Bochum am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) wird ohne Zuschauer stattfinden. Der FCA verwies in einer Pressemitteilung auf den Bericht der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatskanzlei vom Freitag. Dieser besagt, dass in Bayern ab sofort keine Zuschauer mehr zu großen überregionalen Sportveranstaltungen zugelassen werden.

Freistaat Bayern gewährt keine Übergangsfrist zum Umstieg auf Geisterspiele

Es ist eine Entscheidung, die man beim FC Augsburg zähneknirschend hinnehmen muss. Denn während in der vorherigen Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eine Beschränkung auf maximal 25 Prozent der üblichen Stadionkapazität, die 2G plus-Regel beim Einlass, FFP2-Maskenpflicht auch am Platz sowie weitere Abstandsregelungen galten, gibt es nun keine Übergangsfrist.

Sehr deutlich zwischen den Zeilen ist zu lesen, dass dem FC Augsburg auch die Informationswege der Staatsregierung missfallen. Zitat: "Da dem FCA die angepasste und bindende Verordnung noch nicht vorliegt und die Verordnung auch erst morgen erlassen wird, sind valide Planungen für den FCA sehr schwer möglich. Nichtsdestotrotz wird der FCA alle bisher erworbenen Tickets stornieren. Der Ticketpreis wird nicht abgebucht, so dass Ticketkäufer nichts weiter tun müssen und ihnen keine zusätzlichen Kosten und Mühen entstehen."

FCA-Geschäftsführer Michael Ströll.
Foto: Ulrich Wagner

Unverständnis bei FCA-Geschäftsführer Michael Ströll

FCA-Geschäftsführer Michael Ströll hatte unter der Woche bereits das Vorgehen der Landes- und Bundes-Politik kritisiert: "Geisterspiele finde ich nicht verhältnismäßig, weil wir den Infektionsschutz unter den bisherigen Voraussetzungen und den bestehenden Hygienekonzepten, die weltweit als vorbildlich eingestuft werden, gut umsetzen können." Ohne Ministerpräsident Markus Söder beim Namen zu nennen, fügte Ströll  an: „Es ist für viele nicht mehr nachvollziehbar, dass bestimmte Bereiche des Lebens das Fehlverhalten von politischen Verantwortungsträgern jetzt ausbaden sollen."

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.12.2021

Es ist nur noch eine Farce, was sich der Sonnenkönig aus München erlaubt...aber mit dem kleinen FCA kann man es ja machen....unglaublich!! Hoffentlich werden unsere Politik-Versager mal abgestraft, da es hier nur um Machtbezeugungen bei Hr. Söder geht, erst an zweiter Stelle um eine Pandemiebekämpfung, die aber leider, selbst nach knapp zwei Jahren immer noch Stückwerk ist und ohne richtigen Plan.

Nobby Die Stimme der Rosenau

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03.12.2021

Unverständnis nützt nichts, Herr Ströll. Ggfs. sollten Sie Ihre Wahl in 2 Jahren überdenken.

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