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FC Augsburg
06.05.2022

Kaum noch Chancen aufs Finale: FCA-Nachwuchs verliert gegen Hertha

Wuchtig vollendet Dion Berisha für die U19 des FC Augsburg zum 1:1. Letztlich unterlag der Bundesliga-Nachwuchs Hertha BSC aber deutlich.
Foto: Klaus Rainer Krieger

Gegen Hertha BSC zeigen die A-Junioren des FCA ein ordentliches Spiel, müssen sich aber 1:3 geschlagen geben. Im Rückspiel braucht das Team einen hohen Sieg.

Etliche von ihnen träumen von einer Karriere als Profifußballer. Am Freitagnachmittag durften die A-Jugend-Fußballer des FC Augsburg einen Eindruck davon bekommen, wie es sich anfühlt, in der Arena zu spielen. Der FCA hatte das Halbfinalhinspiel um die deutsche Meisterschaft in die Heimstätte des Bundesligisten verlegt.

Die stimmungsvolle Atmosphäre mit knapp 9000 Zuschauerinnen und Zuschauern sollte den Nachwuchs gegen Hertha BSC beflügeln. Stellenweise war das der Fall, doch letztlich setzte sich das reifere Team aus Berlin mit 3:1 (1:1) durch. Die Chance aufs Finale in der eigenen Arena bleibt bestehen, doch die Mannschaft braucht nun im Rückspiel einen hohen Sieg (Samstag, 14. Mai, 11 Uhr/Sky).

Den A-Junioren des FCA fehlte gegen Hertha der Kapitän

Trainer Alexander Frankenberger ging mit viel Vorfreude in dieses Spiel. "Die Jungs können stolz darauf sein, was sie geleistet haben. Das ist die Belohnung für eine hervorragende Saison." 1993 hat zum letzten Mal eine Augsburger A-Jugend den deutschen Titel gewonnen, doch der Weg ins Finale wird schwierig. Dem FCA fehlte mit dem verletzten Dikeni Salifou der Kapitän und Antreiber, zudem verfügt Hertha BSC über eine Mannschaft mit exzellenten Einzelspielern.

Das machten die Gäste bereits in den ersten Minuten deutlich. Vor allem über die linke Seite inszenierten die Berliner wiederholt Angriffe und drangen in die Gefahrenzone vor Augsburgs Torhüter Marcel Lubik ein. Die Berliner Führung jedoch entsprang einer Kombination durch die Mitte. Tony Rölke ließ mit einer Körpertäuschung Augsburgs Mathias Bauer ins Leere laufen und vollstreckte kühl (12.).

Tony Rölke (rechts), traf zweimal gegen FCA-Keeper Marcel Lubik. Hans Rathgeber (links) kann hier vor dem 0:1 nicht mehr eingreifen.
Foto: Klaus Rainer Krieger

Dieser Treffer zeigte Wirkung. Die Augsburger benötigten Zeit, um ihre Reihen zu sortieren. Hertha BSC machte Druck, presste die Gastgeber in deren Hälfte und versäumte einen zweiten Treffer. Doch Frankenberger konnte sich in dieser Phase auf Torhüter Lubik, der vor dem lautstarken FCA-Fanblock Paraden zeigte, und die Einstellung seiner Mannschaft verlassen. "Unsere Mannschaft hat eine geile Mentalität", sagte Frankenberger schon vor der Partie. Den Beweis lieferten seine Spieler in den Minuten vor dem Seitenwechsel. So fahrlässig die Hertha mit ihren Chancen umging, so konsequent war der FCA. Ihm half die Standardstärke, die die Mannschaft während der gesamten Saison zeigt.

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Aaron Zehnter schaufelte den Ball in den Strafraum, Dion Berisha wuchtete ihn zum 1:1 ins Netz (35.). Augsburg überzeugte nach der Pause mit Wille, Berlin mit Spielstärke. So war die erneute Führung der Gäste logische Folge des Spielverlaufs. Ansehnlich kombinierten sich die Berliner durch Augsburgs Abwehr, Anton Kade schlenzte den Ball ins lange Eck (55.). Frankenberger brachte frische Kräfte, doch die Berliner schlugen ein drittes Mal zu. Erneut traf Rölke (72.), der die Chancen des FCA aufs Finale verkleinerte.

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