Für den FC Augsburg steht das letzte Heimspiel der Saison an. Am Samstagnachmittag kommt Borussia Mönchengladbach in die Augsburger Arena. Bevor es um 15.30 Uhr zum Anstoß kommt, wird der Verein mehrere Akteure verabschieden, die sich zum Saisonende verabschieden werden. Dazu gehören, wie der Klub auf der Spieltagspressekonferenz mitteilte, der langjährige Geschäftsführer Stefan Reuter, dessen Kontrakt Ende Juni endet. Ebenso verabschiedet werden der nach Wolfsburg wechselnde Elvis Rexhbecaj, Ersatzkeeper Daniel Klein und Torwarttrainer Marco Langner. Das sagte FCA-Trainer Manuel Baum...
... zum Personal:
„Sechs Spieler sind mit einem Fragezeichen versehen. Teilweise wegen Krankheit, der ein oder andere hat muskuläre Probleme. Keiner hat etwas Großartiges. Aber es wird sich morgen (Freitag, Anm. d. Red.) entscheiden, wer zur Verfügung steht. Wer die Namen sind, die zu den Fragezeichen gehören, möchte ich nicht sagen. Es sind Spieler, die in Bremen in der Startelf und im Kader waren, aber auch nicht im Kader waren.“
...zum letzten Heimspiel:
„Wir freuen uns riesig auf das letzte Heimspiel. Den Traum, den wir alle haben, ist der, das Spiel mit einem Sieg feiern zu können. Wir freuen uns auf Gladbach. Sie haben individuell eine hohe Flexibilität und haben etwa gegen Leipzig nur knapp verloren.“
...dazu, was sich seit dem 0:4 des FCA in Gladbach verändert hat:
„Bei uns finde ich schon, dass wir, wenn es um Verteidigen geht, bei einer bestimmten Höhe sehr stabil geworden sind. Wir ergänzen uns als Kollektiv sehr gut. Beim Spiel mit Ball haben wir uns weiterentwickelt. Derjenige, der den Ball hat, sollte immer zwei, drei, vier Optionen haben. Der mentale Bereich ist auch besser, wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Man hat gesehen: Egal, wer auf uns trifft, ein Sieg ist realistisch. Das 0:4 habe ich weggelassen. Die Gladbacher haben sich auch angepasst in den vergangenen Monaten.“
...dazu, mit welcher persönlichen Sicht er in das Spiel geht:
„Mit dem Gedanken danach habe ich mich noch nicht beschäftigt. Mein Fokus liegt darauf, wie ich der Mannschaft helfen kann. Das Bild, das ich mir zurechtgelegt habe: Ich würde gerne mit den Spielern nach dem Spiel vor den Fans stehen. Beim letzten Heimspiel der Saison will man sich von der besten Seite zeigen.“
...dazu, ob er gerne Cheftrainer bleiben würde:
„Die Antwort ist immer die gleiche: Nach der Saison sprechen wir weiter. Ich komme meinem Auftrag nach und möchte die Mannschaft bestmöglich aufstellen. Wir haben uns klar verabredet, dass wir uns zusammensetzen und schauen, was das Beste für den Verein ist. Das gibt es erst am Ende der Saison. Und damit fahren wir richtig gut.“
...zum Besuch des Spiels FC Bayern gegen Paris mit seinem Sohn Lionel:
„Mein Kleiner hat gestern Geburtstag gehabt, er ist elf Jahre alt geworden. Es war ein Geburtstagsgeschenk für ihn. Auch für mich als Trainer war es interessant, das Champions-League-Spiel zu sehen. Ich habe es genossen, einen Bratwurst-und-Bier-Spieltag mit ihm gehabt zu haben. Es war schön, einfach nur Papa zu sein.“
…dazu, ob Dimitrios Giannoulis eines der sechs Fragezeichen ist:
„Er konnte ganz normal trainieren. Die Ursache für seine Auswechslung in Bremen war eine Verhärtung, die hat sich wieder gelöst.“
…zur Entwicklung von Anton Kade und Rodrigo Ribeiro:
„Wir haben allgemein viele Spieler dabei, die ein mega Potenzial haben. Anton war auch mal auf der Bank gesessen. Wir holen als Verein Spieler, bei denen wir die Vision haben, dass sie entwickeln können. Er bekommt gerade ein unfassbar gutes Gespür für Tiefenläufe. Wir haben mit Gregerl und Rieder viele Spieler, die diese Pässe spielen können. In aller Regel dauert die Anpassung für junge Spieler, in einer der Top-Fünf-Ligen wechseln, länger. Er hat das schnell hinbekommen. Die beiden behindern sich überhaupt nicht. Gregerl war 65 Minuten in Bremen auf dem Platz, als Rodrigo kam. Und er hatte dann auch Chancen, ein Tor zu schießen. Die beiden können sich super ergänzen.“
...zu den Zielen des FCA in dieser Saison:
„Wir können zwischen 7 und 12 landen, wenn ich richtig informiert bin. Der Fokus bleibt aber auf darauf, Neunter zu werden. Das wird schwer genug. Es gibt ja genug Mannschaften, die hinter uns sind und ran wollen. "
...zum Aus des FC Bayern, das sich auch bei den Europapokalplätzen bemerkbar machen könnte:
„Grundsätzlich würde ich mich für den deutschen Fußball immer freuen, wenn Mannschaften weiterkommen. Aber während des Spiels habe ich es einfach mit meinem Sohn genossen, mir das Spiel anzuschauen.“
...zu Keven Schlotterbecks Ersatzrolle:
„Das ist deswegen so, weil wir sechs gute Innenverteidiger habe. Noahkai Banks etwa hat 20 Spiele von Beginn an gemacht. Wenn man eine funktionierende Kabine haben möchte, ist das Beste, die Leistungsorientierung anzulegen. Was passt zum Matchplan? Das einzig Relevante ist, dass wir die Spieler auf dem Platz nach dem Leistungsprinzip aufstellen. "
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren