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Kommentar: Die Entscheidung des FC Augsburg für Baum ist ein logischer Schritt

FC Augsburg

Manuel Baum als FCA-Cheftrainer – ein logischer Schritt

Marco Scheinhof
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    Es war nur konsequent, Manuel Baum weiter als Trainer zu beschäftigen.
    Es war nur konsequent, Manuel Baum weiter als Trainer zu beschäftigen. Foto: Harry Langer, dpa

    Überraschend ist die Entscheidung nicht. Nicht nach den vergangenen Wochen und der sportlichen Entwicklung des FC Augsburg. Manuel Baum hatte durch Ergebnisse und Spielweise ein gutes Bewerbungsschreiben für eine weitere Anstellung als Cheftrainer abgegeben. Nicht nur Rang neun und die damit drittbeste Platzierung der Augsburger Bundesligageschichte waren ein gutes Argument. Auch die Gesamtentwicklung hat die Verantwortlichen überzeugt.

    Dass der FCA attraktiven Fußball spielt. Dass das Team bis zum Ende hungrig und gierig blieb. Dass Ambitionen zu erkennen waren, die weit über den Klassenerhalt hinausgingen. Exakt so, wie es sich Geschäftsführer Michael Ströll wünscht. Baum hat mit seinem Trainerteam geliefert, seine Bosse wussten das zu schätzen. Und dennoch brauchte es einige Gespräche bis zur Einigung.

    Weil Baum auch als Stratege ein wichtiger Faktor für den Klub sein kann. Weil er als Leiter Entwicklung und Fußballinnovation einen wichtigen Posten zuvor hatte. Baum aber hatte schnell wieder Gefallen am Trainerjob gefunden. Und vor allem hatte er in den Gesprächen deutlich und überzeugend argumentiert, dass er der richtige Mann als Cheftrainer ist. In seiner zweiten Amtszeit als Augsburger Coach hat er den besten Punkteschnitt aller FCA-Trainer in der Bundesliga (1,50 Zähler) und übertrifft damit Jess Thorup, der auf 1,32 Zähler pro Spiel kam.

    FC Augsburg: Manuel Baum hat sich als Trainer verändert

    Es war deshalb nur logisch und konsequent, den Weg weiter in dieser Konstellation zu beschreiten. Baum die Chance zu geben, die angefangene Entwicklung weiter voranzutreiben. Beide Seiten sind überzeugt von der Zusammenarbeit. Das ist die Basis für weiteren Erfolg. Zumal es schwer zu vermitteln gewesen wäre, einen der erfolgreichsten Trainer der FCA-Bundesligageschichte wieder auf einen anderen Posten zu verschieben.

    Eine echte Krise hatte Baum in der Rückrunde freilich nicht zu moderieren. Diese Herausforderung könnte in der neuen Saison auf ihn zukommen. Beim FC Schalke hatte er damals Probleme in einer solchen Situation. Doch Baum hat sich verändert und entwickelt, er ist ein anderer Trainer als in seiner ersten Zeit beim FCA. Oder beim Traditionsklub in Gelsenkirchen.

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