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  3. FC Bayern: Über 60 Millionen für Ersatzspieler: Die Verkaufstalente von der Säbener Straße

FC Bayern
18.08.2022

Über 60 Millionen für Ersatzspieler: Die Verkaufstalente von der Säbener Straße

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat derzeit einen Lauf.
Foto: Hendrik Schmidt, dpa

Mit Stürmer Joshua Zirkzee steht ein weiterer Reservist vor einem millionenschweren Abgang. Damit nimmt der FC Bayern über 100 Millionen Euro mit Spielerverkäufen ein.

Ein bisschen dick aufgetragen hat Bayern-Präsident Herbert Hainer da schon. Gegenüber der Abendzeitung sagte der FCB-Vereinschef bezüglich der Zusammenarbeit von Sportvorstand Hasan Salihamidzic und dem Technischen Direktor Marco Neppe: „Man könnte fast sagen, es ist wie bei Sherlock Holmes und Dr. Watson, die immer auf der Suche sind und die richtigen Schlüsse ziehen.“

Das kann man als das typische Bayern-Selbstbewusstsein empfinden – doch selbst wer sich daran stört, findet derzeit kaum Gegenargumente.

In diesem Sommer bekommt der FC Bayern viel Applaus für seine Neuverpflichtungen. Auch wenn aktuell mit Sadio Mané nur ein Neuer in der Startelf steht, scheinen die anderen Neuzugänge dennoch das Zeug dazu zu haben, eine dauerhafte Verstärkung zu sein, allen voran der als Abwehrchef eingeplante Matthijs de Ligt. Doch auch bei den Abgängen scheinen die Kaderplaner von der Säbener Straße ein goldenes Händchen zu haben. Jüngstes Beispiel: Am Mittwoch wechselte Tanguy Nianzou vom FC Bayern zum FC Sevilla. Die Ablöse soll bei 16 Millionen Euro liegen, wobei Bayern sich ein Rückkaufsrecht zugesichert hat. Vor zwei Jahren war der Franzose ablösefrei von Paris St. Germain gekommen.

Vor dem Absprung beim FC Bayern: Joshua Zirkzee.
Foto: Stefan Matzke, Witters

Joshua Zirkzee steht vor dem Abgang beim FC Bayern

Sehr wahrscheinlich wird in den kommenden Tagen der nächste Millionenbetrag auf ein FCB-Konto fließen: Der niederländische Stürmer Joshua Zirkzee, der in der vergangenen Saison an den belgischen Klub RSC Anderlecht ausgeliehen war, wird aller Voraussicht nach fest vom deutschen zum belgischen Rekordmeister wechseln, für eine Ablösesumme von über zehn Millionen Euro. An Zirkzee waren nach seiner starken Vorsaison mit 18 Pflichtspieltreffern mehrere Vereine interessiert.

Für den FC Bayern bedeutet das, dass in diesem Sommer mehr als 100 Millionen Euro an Einnahmen durch Spielerabgänge anstehen. Den Löwenanteil machen zwar die 45 Millionen Euro aus, die der FC Barcelona für Robert Lewandowski gezahlt hat. Kommt der Zirkzee-Transfer zustande, kommen aber über 60 Millionen Euro durch die Abgänge von Ersatzspielern zustande. Jeweils zwölf Millionen brachten der Wechsel von Marc Roca zu Leeds United und der von Chris Richards zu Crystal Palace zustande. Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forest, der sich schon mehrfach in der Bundesliga bedient hatte, fand einen Preis von 8,5 Millionen für Omar Richards angemessen. Die Verkäufe von Verteidiger Lars-Lukas Mai an den FC Lugano sowie der Torhüter Christian Früchtl (Austria Wien) und Ron-Thorben Hoffman (Braunschweig) brachten noch 2,4 Millionen in die Kasse.

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Sehr wahrscheinlich wird auch Zirkzee nicht der letzte Abgang sein. Rechtsverteidiger Bouna Sarr, immerhin Afrika-Cup-Sieger mit dem Senegal, ist ohne sportliche Perspektive. Nur ausgeliehen werden soll hingegen Gabriel Vidovic. Der 18-jährige Offensivmann, von Trainer Julian Nagelsmann als "eines der größten Talente" in Deutschland gehandelt, soll in der Bundesliga Spielpraxis bekommen.

Für Gabriel Vidovic sucht der FC Bayern nach einem Leihverein

Der gebürtige Augsburger Vidovic, der noch bei seinen Eltern wohnt und zuletzt auch mit seinem Jugendverein FC Augsburg in Verbindung gebracht wurde, ist beim FCA offenbar diskutiert worden, aber nach Informationen unserer Redaktion kein Thema. Als dringlicher wird aktuell ein Torjäger erachtet – einer wie Zirkzee eben. Im Gegensatz zum niederländischen Stürmer hat Sportvorstand Hasan Salihamidzic eine langfristige Zukunft beim FC Bayern: Der im Jahr 2023 auslaufende Vertrag des Kaderplaners soll noch im August um weitere drei Jahre verlängert werden.

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