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FC Bayern

20:33 Uhr

Boateng sucht das Gespräch mit den Bayern-Bossen

Jérôme Boateng ist weiter Spieler des FC Bayern.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Im Sommer war lange offen, ob Jérôme Boateng beim FC Bayern bleiben würde. Im Interview spricht er darüber, wer ihn unter anderem von einem Wechsel abhielt.

FC Bayern: News im Blog

19. September: Boateng hebt Bedeutung von Kovac bei seinem Bayern-Verbleib hervor

Jérôme Boateng hat die besondere Bedeutung von Trainer Niko Kovac für seinen Verbleib beim FC Bayern München hervorgehoben. "Seine Meinung hat am Ende eine sehr große Rolle gespielt. Auch seine Wertschätzung lässt mich mit einem guten Gefühl hier bleiben. Vor allem im Trainingslager hatten wir ein richtig gutes Gespräch", sagte der 30-Jährige in einem Interview der Süddeutschen Zeitung. "Niko Kovac zum Beispiel wollte mich unbedingt halten."

Lange war in diesem Sommer ein Wechsel des Innenverteidigers zu Paris Saint-Germain im Gespräch. Am Ende konnten sich die beiden Clubs nicht einigen. "Ich habe schon ein, zwei Tage gebraucht, um das alles zu verarbeiten und zu reflektieren, aber jetzt geht es mir wirklich gut", sagte Boateng. Er möchte mit den Bayern-Bossen das Gespräch suchen. "Ich finde schon, dass wir demnächst noch mal reden sollten. Das haben wir uns auch vorgenommen."

Sehr gut seien die Gespräche mit PSG-Coach Thomas Tuchel gewesen, sagte Boateng. "Wir haben darüber gesprochen, wie er über Fußball denkt, was seine Idee in Paris ist, und auch, welche Rolle ich darin ausfüllen könnte - das hat mir alles hervorragend gefallen. Er hat mir auch sehr nachdrücklich vermittelt, dass er gerne mit mir zusammenarbeiten möchte."

Der bis 2021 an den FC Bayern gebundene Boateng ließ offen, ob er langfristig beim Club bleibt. "Man kann im Fußball nie sagen, was in der Zukunft passiert, aber mein Fokus liegt jetzt klar bei Bayern. Ich bin total klar im Kopf und freue mich auf die englischen Wochen, die Champions League, die Hymne", sagte der Weltmeister von 2014.

Boateng nannte auch seine Gründe für das historische Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM. "Viele Führungsspieler sind nicht an ihre Top-Leistung rangekommen, und wir hatten auch nicht die ein, zwei Jungen, die rausgestochen sind und das wettgemacht haben. Und sicher hat auch das letzte Feuer gefehlt", sagte der 75-malige Nationalspieler. "An ein paar Vorwürfen ist also schon etwas dran: Der Teamspirit war definitiv nicht so gut wie 2014, der hat sich nicht entwickelt, man hat ihn nicht so gespürt."

Kritisch äußerte sich Boateng über die Zurückhaltung von Mitspielern nach dem Rückzug von Mesut Özil aus der Nationalmannschaft. "Das ist wieder so eine Sache. Wo waren die Mitspieler, die sich bei Mesut bedankt haben? Anscheinend haben viele sich nicht zu äußern getraut, weil sie gedacht haben, dass das bei den deutschen Fans nicht so gut ankommt. Aber da geht es nicht um die Aktion mit dem Foto", wertete Boateng. "Da geht es um einen tollen Spieler, der mit uns Weltmeister geworden ist, der super viele Länderspiele gemacht hat, der den deutschen Fußball auch ein Stück weit verändert hat. Eine Nummer 10 mit Migrationshintergrund! Dem muss man Danke sagen. Sich dann zu enthalten, das finde ich schade."

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FC Bayern startet gegen Benfica Lissabon in die Champions League

Der FC Bayern München will seine Siegesserie in Auftaktspielen der Fußball-Champions-League am Mittwoch (21 Uhr) gegen Benfica Lissabon fortsetzen. Der deutsche Rekordmeister hat 14 Auftaktspiele nacheinander in Europas Königsklasse gewonnen. "Es ist wichtig, dass wir gut starten. Wir sind zwar Favorit, aber ich warne davor, die Gruppe zu unterschätzen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor der Partie in Portugal. Weitere Gegner der Bayern in Gruppe E sind Ajax Amsterdam und AEK Athen. 

Als Spieler kennt Niko Kovac die Champions League, als Trainer betritt der Kroate am Mittwochabend in Portugal Neuland.
Bild: Francisco Leong, AFP

Nationalspieler Thomas Müller steht gegen Portugals Rekordmeister vor seinem 100. Einsatz in der Champions League. "Wir sind sehr motiviert, wir wollen angreifen", sagte der 29 Jahre alte Jubilar zum internationalen Saisonstart des Bundesliga-Spitzenreiters.

"Es ist eine absolute Freude", sagte Kovac schon am Dienstagabend beim Abschlusstraining im Estádio da Luz, das mit über 65.000 Zuschauern ausverkauft sein wird. Kovac erwartet 90 Minuten harte Fußball-Arbeit: "Benfica will zuhause gewinnen, dessen sind wir uns bewusst. Aber wir wollen gut in die Gruppenphase starten. Ein Sieg wäre sehr wichtig. Wir sind gut drauf und wollen gewinnen."

18. September: Rummenigge ermahnt Bundesliga: Dürfen Startplätze nicht gefährden

Karl-Heinz Rummenigge hat die deutschen Europapokalstarter ermahnt, den vierten Champions-League-Platz der Fußball-Bundesliga nicht zu verspielen. "Die Situation ist bekannt, Deutschland ist Tabellenvierter", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München mit Blick auf die UEFA-Fünfjahreswertung. "Wenn wir weiter herunterrutschen, verlieren wir Startplätze und das ist bei dem Trend der letzten beiden Jahre nicht zur Gänze auszuschließen. Und dann geht das Gejaule los. Das Gejaule sollten wir uns ersparen."

Karl-Heinz Rummenigge hofft auf eine erfolgreiche Europapokal-Saison der deutschen Teams.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Außer den Münchnern spielen der FC Schalke, 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund in der Champions League. "Ich traue allen vier deutschen Mannschaften zu, dass sie sich für das Achtelfinale qualifizieren. Ich wünsche allen vier deutschen Mannschaften, dass sie das auch erreichen", sagte Rummenigge am Dienstag vor der Abreise des FC Bayern zum Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon. In der Europa League starten Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt. Die Ergebnisse der deutschen Europapokalstarter fließen in die Fünfjahreswertung ein, die die Vergabe der Startplätze regelt.

Im Klassement belegt Deutschland den vierten Platz, der vier Startplätze in der Champions League garantiert. Viele kollektive Fehlschläge wie dieses Jahr darf sich die Bundesliga nicht mehr erlauben. Noch ist der Platz unter den Top-Vier in der Fünfjahreswertung nicht akut gefährdet, doch schon nach der Saison 2019/20 könnte das vierte garantierte Champions-League-Ticket wackeln. Mit 9,857 Punkten lag der deutsche Fußball vergangene Saison noch hinter Russland und Frankreich - so schlecht war die Bundesliga zuletzt 2006/07.

FC Bayern mit Goretzka nach Lissabon - Auch Ribéry im Kader

Der FC Bayern München tritt die Reise nach Portugal zum ersten Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon mit Leon Goretzka an. Der Fußball-Nationalspieler, der sich am Montag beim Training am Fuß verletzt hatte, zählt zum 21-köpfigen Kader, den der deutsche Rekordmeister vor dem Abflug nach Lissabon veröffentlicht hat. Auch Franck Ribéry, der bei der letzten Übungseinheit in München wegen einer Magenverstimmung gefehlt hatte, ist dabei. Ebenso Arjen Robben, der am Montag eine individuelle Einheit abseits der Mannschaft absolviert hatte. Die Bayern bestreiten ihr Auftaktspiel in Gruppe E am Mittwoch.

Effenberg: Andere Teams in Champions League stärker als FC Bayern

Der frühere FC-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg bezweifelt einen Champions-League-Sieg der Münchner: "Ich lege mich fest: Sie werden sich in ihrer Gruppe durchsetzen und den deutschen Fußball würdig vertreten", sagte Effenberg dem Nachrichtenportal t-online.de. Ziel der Bayern sei "natürlich wieder der Titel, aber aktuell schätze ich andere Mannschaften noch stärker ein", sagte der Ex-Nationalspieler.

Für den 50-Jährigen sind Titelverteidiger Real Madrid, der FC Barcelona, Atlético Madrid und Manchester City "nach heutigem Stand" die Favoriten. "Dahinter gibt es einige Teams, denen ich den Titel zutraue, wenn alle Kleinigkeiten perfekt laufen. Dazu zähle ich den FC Bayern, Chelsea, Liverpool, Juventus - und auch Paris mit Thomas Tuchel", sagte Effenberg, der zwischen 1998 und 2002 insgesamt 95 Bundesliga-Spiele für den bayerischen Fußball-Bundesligisten bestritten hat. Mit dem FC Bayern München gewann Effenberg 2001 die Champions League.

17. September: Spanier Lahoz pfeift Bayern-Spiel in Lissabon: Böse Erinnerungen

Das Auftaktspiel des FC Bayern in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr) in Portugal gegen Benfica Lissabon wird vom spanischen Fußball-Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz geleitet. Der 41-Jährige ist für den deutschen Rekordmeister kein Unbekannter: In der vergangenen Königsklassen-Saison war der WM-Schiedsrichter am zweiten Gruppenspieltag beim 0:3 der Bayern bei Paris Saint-Germain im Einsatz. Nach der Niederlage im Prinzenpark-Stadion trennten sich die Münchner von Trainer Carlo Ancelotti.

Vor Lissabon: Ribéry fehlt wegen Magenverstimmung beim Training

Der FC Bayern München musste das letzte Training vor der Abreise nach Portugal zum Champions-League-Auftakt gegen Benfica Lissabon ohne Franck Ribéry und Arjen Robben bestreiten. Der 35 Jahre alte Ribéry fehlte am Montag nach Vereinsangaben bei der geheimen Übungseinheit auf dem Vereinsgelände wegen einer Magenverstimmung. Robben trainierte ebenfalls nicht mit der Mannschaft, sondern absolvierte eine individuelle Einheit im Leistungszentrum.

Karriereende: Ribéry würde gerne bis 38 Fußball spielen

Franck Ribéry möchte seine Karriere als Fußball-Profi über die laufende Saison hinaus fortsetzen. "Ich würde gerne spielen, bis ich 38 Jahre alt bin. Das kann ich mir gut vorstellen", sagte der 35 Jahre alte Franzose im Kicker-Interview. Das würde ein Karriereende im Sommer 2021 bedeuten. Ribéry äußerte auch "Lust auf ein weiteres Jahr" beim FC Bayern, für den er seit 2007 spielt. "Aber man muss erst einmal abwarten, wie die Saison verläuft", sagte er.

Franck Ribery (links) hat noch Lust auf Fußball.
Bild: Sven Hoppe, dpa (Archiv)

Der deutsche Rekordmeister plant bei den Routiniers Ribéry und Arjen Robben (34) nur noch von Jahr zu Jahr. "Wenn wir gleichzeitig aufhören, dann werden wir eine große Lücke hinterlassen", bemerkte Ribéry und sprach "von vielen Ebenen: auf dem Platz, in der Kabine, im Verein, bei den Fans".

16. September: BMW will laut Bild am Sonntag Audi als Bayern-Sponsor ablösen

BMW will Audi als Automobilpartner des FC Bayern München ablösen. Wie die Bild am Sonntag berichtet, hat der Fußballclub bereits eine Absichtserklärung abgegeben, wonach der Münchner Autobauer Audi spätestens im Jahr 2025 ablöst. Eine Bestätigung gab es am Sonntag nicht.

BMW soll an einem Sponsoring beim FC Bayern interessiert sein.
Bild: Uli Deck, dpa

BMW soll die Anteile von Audi beim deutschen Fußball-Rekordmeister übernehmen. Wie die langjährigen FCB-Partner Adidas und Allianz hält auch Audi 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG. Als jährliche Summe eines BMW-Deals wird über einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag spekuliert.

Wie das Blatt weiter berichtet, versucht der FC Bayern München derzeit den Wechsel zu BMW zu beschleunigen. Demnach soll der Einstieg schon Mitte 2019 erfolgen. Die Zusammenarbeit mit Audi ist allerdings noch bis ins Jahr 2025 datiert.

15. September:  Bayern bleiben Tabellenführer - 3:1 gegen Leverkusen

Der FC Bayern München bleibt nach dem dritten Sieg im dritten Spiel Tabellenführer der Fußball-Bundesliga. Der deutsche Rekordmeister von Trainer Niko Kovac gewann mit 3:1 (2:1) gegen Bayer Leverkusen. Im Duell der Verfolger verpassten Hertha BSC und der VfL Wolfsburg beim spektakulären 2:2 (0:0) jeweils ihren dritten Erfolg.

Bayern-Trainer Niko Kovac sah am Samstag den dritten Sieg im dritten Spiel seines FC Bayern.
Bild: Tim Groothuis, Witters

Lesen Sie hier den ausführlichen Spielbericht: Der FC Bayern lässt Leverkusen büßen  

FC Bayern will "Rhythmus" aufnehmen

Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern München will am Samstag (15.30 Uhr) zum Start in die Englischen Wochen gleich auf Touren kommen. Im ersten von sieben Spielen in 22 Tagen soll ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten Bayer Leverkusen her. "Nach der Länderspielpause möchten wir in einen guten Rhythmus kommen", sagte Trainer Niko Kovac. Bis auf den länger verletzten Kingsley Coman sind alle Spieler einsatzbereit. 

13. September: Kovac über Umgang mit Bayer-Coach Herrlich: "Ding der Unmöglichkeit"

Niko Kovac hat mit Unverständnis auf die Kritik an Leverkusens Coach Heiko Herrlich reagiert und einen maßvolleren Umgang mit Trainern angemahnt. "Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, dass man einen Trainer nach zwei Spieltagen in Frage stellt - egal welche Ansprüche man hat", sagte der Trainer des deutschen Fußball-Meisters FC Bayern München am Freitag.

Nach dem Fehlstart von Bayer Leverkusen in die neue Bundesliga-Saison mit Niederlagen gegen Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg hatte es auch zum Unverständnis von Sportchef Rudi Völler Kritik an der Arbeit von Herrlich gegeben. "Dass die Kritik so hochschlägt, wundert und enttäuscht mich. Ich finde es nicht angebracht, dass man einen Trainerkollegen nach zwei Spieltagen so in eine Ecke stellt, anfährt", sagte Kovac. "Wo kommen wir hin, wenn wir jetzt anfangen, einen Trainer, der erfolgreich war, nach zwei Spieltagen in Frage zu stellen." Man sollte versuchen, "schon ein bisschen sachlich und fachlich an die Sache ranzugehen".

Erstmals seit 24 Jahren startete Bayer wieder mit zwei Niederlagen in eine Bundesliga-Saison, es droht der erstmalige Absturz auf den letzten Tabellenplatz seit fast 36 Jahren. "Es ist ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Misserfolg. Wir werden uns nicht täuschen lassen von den null Punkten, uns erwartet ein harter Kampf", sagte Kovac.

Mats Hummel wieder im Training

Mats Hummels ist nach seinen Sprunggelenksproblemen wieder im Training des FC Bayern München zurück. Nach der Pause am Vortag absolvierte der 29 Jahre alte Innenverteidiger am Donnerstag wieder eine Einheit auf dem Rasen. Außer dem langzeitverletzten Kingsley Coman fehlte nur David Alaba, der nach seiner Rückkehr vom Nationalteam eine individuelle Einheit im Leistungszentrum einlegte.

Für den deutschen Fußball-Rekordmeister stehen in 22 Tagen sieben Spiele auf dem Programm. Am Samstag geht es mit einem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen los. "Leverkusen hat eine hohe individuelle Qualität im Kader. Die sind schon in der Lage, sehr guten Fußball zu spielen. Darauf müssen wir uns gut vorbereiten und sie in Schach halten", sagte Neuzugang Leon Goretzka bei FC Bayern.tv.

Rummenigge über großen Transfer: "Wir haben die finanziellen Mittel"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich zu einem ganz großen Transfer seines FC Bayern München in der Zukunft zurückhaltend geäußert. "Wir haben die finanziellen Mittel, um auch einen großen Transfer zu machen. Ob der notwendig ist, kann ich heute im September nicht seriös voraussagen. Wichtig ist, wenn wir die Notwendigkeit sehen, ist es möglich. Das lässt uns alle in Ruhe und mit Optimismus in die Zukunft schauen", sagte Rummenigge im "1:1 Talk" auf FC Bayern.tv.

Der 62-Jährige verwies darauf, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister in dieser Transferperiode durch die festen Abgänge von Douglas Costa (Juventus Turin), Sebastian Rudy (FC Schalke 04) und Juan Bernat (Paris Saint-Germain) viel Geld eingenommen hat. Die Summe dürfte sich geschätzt auf rund 70 Millionen Euro belaufen. Hinzu kommt noch der Abgang von Arturo Vidal zum FC Barcelona für rund 18 Millionen Euro.

Rummenigge hat in der Vergangenheit einen Transfer in der Größenordnung von 100 Millionen Euro nicht grundsätzlich ausgeschlossen, will aber auch künftig vernünftig und ohne zu große Risiken Geld investieren. "Ich glaube, man muss ein bisschen eine andere Philosophie fahren als es vielleicht der ein oder andere Kollege bei den europäischen Topclubs bewerkstelligt", sagte er weiter. "Nur kaufen, um damit die Öffentlichkeit glückli

FC-Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
Bild: Matthias Balk, dpa

ch zu machen, das bringt nichts. Das Ganze kostet erstmal horrendes Geld in der heutigen Zeit von der Transfersumme, aber auch von den Gehältern her."

Hertha: Gehen davon aus, dass Spiel gegen Bayern stattfindet

Hertha BSC rechnet weiter nicht mit einer Verlegung der Partie gegen den FC Bayern München in zwei Wochen wegen des Besuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. "Wir gehen momentan davon aus, dass das Spiel stattfindet", sagte Hertha-Sprecher Marcus Jung. "Es gibt keinen neuen Stand. Die Entscheidung liegt beim Senat, im Speziellen beim Innensenator, der sich schon geäußert hat, dass er im Moment keinen Notstand sieht." 

In der Hauptstadt-Polizei hatte es Forderungen gegeben, das Spiel zwischen den Berlinern und dem FC Bayern am 28. September im Olympiastadion zu verlegen. Hintergrund ist der Staatsbesuch von Erdogan in Berlin mit hohen Sicherheitsvorkehrungen und vielen Beamten am gleichen Tag.

Das entsprechende Schreiben des Gesamtpersonalrats werde geprüft, sagte ein Sprecher der Berliner Innenverwaltung am Mittwoch. Der Sprecher der Innenverwaltung betonte, es gebe keinen polizeilichen Notstand. Bei Großlagen könnten auch Kräfte aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei angefordert werden.

12. September: Thomas Müller mit "Wut im Bauch" für Champions-League-Titel

"Der WM-Sommer und das unglückliche Aus gegen Real sind ein zusätzlicher Antrieb, der Energien bei uns freisetzt. Wir alle wissen, dass der Titel für uns drin war. Dementsprechend haben wir für den nächsten Anlauf in der Champions League Wut im Bauch und mit Niko Kovac einen neuen, jungen und ehrgeizigen Trainer", sagte der 28 Jahre alte Offensivspieler der Sport Bild.

Thomas Müller will mit dem FC Bayern München wieder beherzt um den Titel in der Champions League kämpfen.
Bild: Sven Hoppe, dpa

In der vergangenen Saison waren die Münchner im Halbfinale gegen Real Madrid ausgeschieden, in der Saison davor ebenfalls gegen die Spanier bereits im Viertelfinale. Real gewann danach jeweils den Titel. "Das allein zeigt, was in den letzten beiden Jahren möglich gewesen wäre. Wir waren nie weit weg von dem ganz großen Ding", sagte Müller weiter. "Hoffentlich haben wir in dieser Saison endlich mal von März bis Mai den vollen Kader zur Verfügung. Dann ist für uns alles drin."

Der deutsche Fußball-Rekordmeister trifft in Gruppe E auf Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam und AEK Athen. Los geht es für den FC Bayern am 19. September in Lissabon.

Jérôme Boateng: "Bei einem Wechsel muss schon alles passen"

Bayern-Trainer Niko Kovac war für Nationalspieler Jérôme Boateng ein entscheidender Grund, warum er die Münchner in der Sommerpause nicht gen England oder Frankreich verlassen hat. "Der Trainer hat mir von Anfang an seine Wertschätzung und das Vertrauen ausgesprochen", wurde Boateng in der Bild-Zeitung zitiert. "Niko Kovac gab mir das Gefühl, dass ich für ihn und den Club sehr wichtig bin."

Zwar habe er sich mit Anfragen von Paris Saint-Germain und Manchester United beschäftigt - aber nicht etwa, weil er vom FC Bayern unbedingt weg wollte. "Es war keine Flucht, sondern der Reiz einer neuen Herausforderung", sagte der 30 Jahre alte Abwehrspieler. "Ich fühle mich beim FC Bayern pudelwohl, es ist einer der größten Clubs der Welt. (...) Bei einem Wechsel muss schon alles passen, um diesen Club zu toppen." Letztlich habe er Manchester-Trainer José Mourinho angerufen und ihm gesagt, "dass sein Interesse eine Ehre für mich ist und mich bedankt, dass er sich bei Manchester United so für mich ins Zeug gelegt hat. Es war ein gutes Gespräch, in dem ich ihm die Gründe erklärt habe, warum ich nicht kommen werde."

Ein Wechsel zu Trainer Thomas Tuchel und PSG kam nicht zustande, weil der Verein aus Paris angeblich 40 Millionen Euro Ablöse für Boateng bot, den Münchnern das Angebot aber zu niedrig war.

10. September: Kimmich drängt nicht auf Rollenwechsel beim FC Bayern

Joshua Kimmich will nach der Versetzung auf seine Lieblingsposition in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht aktiv auf einen Rollenwechsel auch beim FC Bayern München drängen. "Nee. Ich werde von meiner Seite nicht das Gespräch suchen", sagte der 23 Jahre alte Nationalspieler nach dem 2:1 im Länderspiel gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim. Er gehe davon aus, dass er im Verein wieder rechts verteidigen werde. "Und wenn man mich auf einer anderen Position braucht, spiele ich auf einer anderen Position."

Joshua Kimmich spielte gegen Peru im defensiven Mittelfeld.
Bild: Arne Dedert, dpa

Der Bundestrainer plant vorerst weiterhin mit Kimmich im defensiven Mittelfeld. "Jo hat jetzt zwei Spiele auf der Sechs gemacht. Das wird auch in den nächsten Spielen so sein, weil ich mit ihm zufrieden bin, weil er diese Position sehr gut bekleidet mit allem, was sie verlangt", erklärte Joachim Löw.

Beim FC Bayern ist Kimmich auf der rechten Verteidigerposition seit dem Karrierende von Philipp Lahm 2017 erste Wahl. Der neue Trainer Niko Kovac variiert auf der Sechser-Position mit den Spaniern Javi Martínez und Thiago. Im Nationalteam will Kimmich seinen Einsatz im Mittelfeld "mit Leistung rechtfertigen". Es sei eine Umstellung für ihn gewesen. "Es ist ein anderes Anforderungsprofil", sagte er.

9. September: Mats Hummels hat Verständnis für Rotation

Innenverteidiger Mats Hummels hat Verständnis für die Rotation unter Trainer Niko Kovac beim FC Bayern München und seine Reservistenrolle beim Saisonstart gegen 1899 Hoffenheim geäußert. "Ich hoffe, er hält die Rotation die ganze Saison über aufrecht", sagte Hummels in einem Interview der Welt am Sonntag.

Der 29-Jährige hatte vor zwei Wochen beim 3:1-Sieg auf der Bank gesessen. "Es werden immer mal Spieler verletzt oder gesperrt sein. Wir haben bis zum Winter jetzt quasi nur noch englische Wochen. Deshalb brauchen wir den großen und qualitativen Kader und die Rotation. Da trifft es eben auch mal mich", sagte Hummels.

Dass er nach dem Spiel gegen Hoffenheim keine Interviews gegeben habe, heiße nicht, dass er die Entscheidung des Trainers nicht akzeptiert habe. "Wenn ich sie bei der enormen Qualität in unserer Innenverteidigung nicht akzeptieren würde, hätte ich keine gesunde Selbsteinschätzung. Da kann man von mir erwarten, dass ich das auch einfach mal hinnehme und im nächsten Training wieder Gas gebe", sagte der Nationalspieler, der im Länderspiel gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim wegen Achillessehnenproblemen pausieren wird.

6. September: FC Bayern München startet weitere Fußballschule in China

Der FC Bayern hat eine weitere Fußballschule in China gestartet. Der deutsche Rekordmeister geht dabei mit der Provinz Shanxi im Norden des Landes eine Partnerschaft ein. Wie die Münchner am Donnerstag mitteilten, ist die sogenannte FC Bayern Football School in Taiyuan beheimatet. Die Kooperation beinhalte unter anderem "einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch, regelmäßige und intensive Präsenz von Nachwuchstrainern des FC Bayern in Taiyuan". Die Münchner unterhalten bereits Fußballschulen in Qingdao und Shenzhen. Der FC Bayern begreift China neben den USA als ganz wichtigen Markt für seine Internationalisierung.

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5. September: Für Wagner ist die Tür bei der Nationalmannschaft zu

Für den Bayern-Stürmer Sandro Wagner wird es keine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft geben. Der 30-Jährige hatte nach seiner Nicht-Nominierung für die WM erzürnt seinen Rücktritt erklärt. Löw sagte dazu: "Ich habe vor kurzem mit Sandro telefoniert, wir haben uns ausgesprochen. Nachdem er seinen Rücktritt erklärt hat, ist eine Rückkehr aber kein Thema."

Trat aus der Nationalmannschaft zurück: Sandro Wagner.
Bild: Andreas Gebert, dpa

 

Pavard-Wechsel droht zu platzen: "Habe nichts unterschrieben"

Es ist ein Transfer, der eigentlich schon fix schien: Benjamin Pavard, 22-jähriger Weltmeister in Diensten des VfB Stuttgart, soll zum FC Bayern kommen. Im Gespräch war ein Wechsel schon in diesem Sommer. Angeblich sollte der Verteidiger sogar schon einen Vorvertrag beim Rekordmeister unterschrieben haben, im Gespräch war eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro. Mit diesem Gerücht räumte Pavard nun auf.

Benjamin Pavard hat keinen Vorvertrag beim FC Bayern unterschrieben.
Bild: Petter Arvidson/Bildbyran via ZUMA Press, dpa

Gegenüber L‘Equipe sagte der Defensivmann: „Ich habe noch nirgendwo unterschrieben.“ „Das seid nur ihr Journalisten, die behaupten, ich hätte (bei Bayern) schon unterschrieben“, fügte der 22-Jährige an. „Ich spiele in Stuttgart und fühle mich sehr wohl dort.“

3. September: Hoeneß kritisiert Pariser Sportdirektor: "Kein Aushängeschild"

Nach dem geplatzten Wechselwunsch von Nationalspieler Jérôme Boateng hat Bayern Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß den Sportdirektor von Paris Saint-Germain scharf kritisiert. "Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen", sagte Hoeneß dem Kicker mit Blick auf den Portugiesen Antero Henrique und kritisierte dessen Verhandlungstaktik. "Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein. Wenn PSG ein Weltclub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten."

Vereinspräsident Uli Hoeneß hält nichts von dem Sportdirektor des Pariser Clubs Saint-Germain.
Bild:  Matthias Balk, dpa

Angeblich bot PSG zuletzt 40 Millionen Euro Ablöse für Boateng, der beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021 besitzt. Den Münchnern war das Angebot für ihren 30 Jahre alten Innenverteidiger zu niedrig. "Wir haben diese Ablöseforderung in dieser Höhe gestellt, weil wir Jérôme nicht abgeben wollten und davon ausgingen, dass Paris diesen Betrag nicht zahlen würde", meinte Hoeneß. "Außerdem wollten wir unserem Trainer, der diesen Spieler unbedingt behalten wollte, diesen Gefallen tun."

Der französische Meister mit Trainer Thomas Tuchel musste sich im Schlussverkauf mit dem Erwerb von Bayern-Reservist Juan Bernat (25) für geschätzte 15 Millionen Euro Ablöse begnügen.

2. September: Leon Goretzka - ein neuer Typ für den Luxuskader

Die Gefahr ist natürlich noch nicht gebannt. Einen ersten Schritt aber hat Leon Goretzka schon einmal in die richtige Richtung unternommen. Der Schalker war ja nun nicht der erste deutsche Spieler, der in jungen Jahren nach München gewechselt ist. Für viele war der Wechsel gleichzeitig Höhe- und Wendepunkt ihrer Karriere. Goretzka aber wird zugetraut, einen anderen Weg als Jan Schlaudraff oder Tobias Rau zu nehmen. Oder auch Sebastian Rudy, der die Münchner nach nur einem Jahr wieder verließ. In seinem ersten Spiel von Beginn an erzielte Goretzka in Stuttgart sein erstes Tor.

Leon Goretzkas 1:0 für den FC Bayern gegen Schalke war der "Dosenöffner".
Bild: Matthias Balk, dpa

Das 1:0 war „der Öffner“, wie Trainer Niko Kovac sagte. Goretzka ließ noch vier weitere Schüsse folgen – kein anderer Spieler hatte mehr Abschlüsse. Der Coach hob „Tiefendrang und Schnelligkeit“ des 23-Jährigen hervor. Ein Spieler also, der auch mal aus dem Zentrum in die Spitze stößt. Diesen Typen vermissten die Bayern tatsächlich bislang in ihrem Luxuskader. Und auch in der Nationalmannschaft finden sich nicht allzu viele Akteure, die über derartige Qualitäten verfügen. Allerdings: „Ich bin nicht in das Spiel gegangen, um mich für die Nationalmannschaft zu beweisen, ich wollte mich vor meinen Mannschaftskollegen beweisen und zeigen, dass ich der Mannschaft eine Hilfe sein kann“, sagte der Mittelfeldspieler. Das ist gelungen.

Salihamidzic kritisiert Paris wegen geplatzten Boateng-Wechsel

Lange Zeit sah es so aus, als ob Jerome Boateng vom FC Bayern zu Paris St. Germain wechseln würde. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneßß sagte zwischenzeitlich, dass es wohl auf den französischen Hauptstadtklub hinauslaufen werde. Seit Freitagabend ist das Transferfenster geschlossen, so dass feststeht: Boateng bleibt bei den Bayern. Wie Hasan Salihamidzic, der Sportdirektor des FCB, betonte liegt das nicht am deutschen Rekordmeister.

Hasan Salihamidzic kritisiert Paris St. Germain.
Bild: Marius Becker, dpa

Das Verhalten der Pariser habe offenbar dazugeführt, dass der Wechsel geplatzt ist. "Ich will keinen beleidigen, ich sage nur, dass man mit Bayern München solche Sachen nicht machen kann. Ganz besonders, wenn es um so einen Spieler geht", sagte Salihamidzic bei Sky. Nach mehreren Gesprächen mit dem deutschen Nationalspieler hätten sowohl Klub als auch Spieler den Eindruck gehabt, dass "die Taktik der anderen Seite komisch war" und betonte: "Wenn so ein Transfer zustandekommen soll, müssen viele Dinge passen. Wir müssen wollen, der Spieler muss wollen - und der andere Klub muss bei so einem Spieler ernsthaftes Interesse zeigen. Das haben wir in keinem Moment so gespürt."

Starker Goretzka führt FC Bayern an Tabellenspitze - 3:0 beim VfB

Startelfdebütant Leon Goretzka hat den FC Bayern München beim 3:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart zur Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga und einer makellosen Bilanz vor der Länderspielpause geführt. Der Nationalspieler traf beim 400. Bundesliga-Auswärtssieg der Vereinsgeschichte in der 37. Minute zum 1:0 und bereitete das 2:0 von Robert Lewandowski vor (62.). Thomas Müller traf zum 3:0 (76.). Die Schwaben dagegen feiern ihren 125. Geburtstag am kommenden Wochenende mit der fürchterlichen Zwischenbilanz von null Punkten am Tabellenende in der Fußball-Bundesliga sowie dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal.

Vor 58.680 Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter Mercedes-Benz Arena rechtfertigte Nationalspieler Goretzka seinen Platz in der ersten Elf am Samstag durch ein überzeugendes Spiel, das erste Pflichtspieltor für seinen neuen Club und eine Vorlage. Der Ex-Schalker harmonierte reibungslos mit seinen Kollegen, zu denen in Stuttgart auch Franck Ribéry und Arjen Robben zählten. Für Ribéry war es das 250. Bundesliga-Spiel.

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