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Fußball-Bundesliga

14.01.2020

Dem Autobauer sei's gedankt: Geldsegen für den FC Bayern

Das Sparschwein des FC Bayern dürfte in den nächsten zehn Jahren gut gefüllt sein.
Bild: dpa

Der FC Bayern hat den  Vertrag mit seinem Audi um weitere zehn Jahre verlängert. Den Ingolstädtern ist das laut Medienberichten eine halbe Milliarde Euro wert.

Vor ein paar Tage ist der FC Bayern in einem Testspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:5 untergegangen. Gut, es ging nicht um Geld, die Münchner waren ausgedörrt von der Hitze Katars – und dennoch hielt Fußball-Deutschland für einen Moment die Luft an. Zerfällt der Rekordmeister jetzt völlig? Ist dieser seltsame Platz drei zur Winterpause hinter Leipzig und Gladbach mehr als nur eine Laune des Fußballs, mehl als der Traum alter Romantiker vom freien Spiel der Kräfte abseits aller Geldströme? Inzwischen ergeht sich ja schon eine Mehrheit von Branchenexperten darin einem anderen Klub als dem FC Bayern die Meisterschale zuzusprechen Und das Fußball-Publikum erfreut sich an der offenen Meisterfrage sowie der daraus resultierenden Spannung.

Das alles mag für diese Spielzeit gelten, wenn den Münchnern nach eine paar Kreuzbänder und Muskelbündel reißen, aber selbst dann sollte man keinen Euro auf Leipzig oder Gladbach setzen. Und schon gar nicht, was die Spielzeiten des kommenden Jahrzehntes betrifft. So lange nämlich läuft der neue Sponsorenvertrag, den der FC Bayern mit Audi abgeschlossen hat. Auch wenn die Gesamtsumme von einer halben Milliarde Euro nur geschätzt ist, dürfte sie nahe an der Realität sein. 660 Millionen Euro setzen die Münchner derzeit um. Zum Vergleich: Der FC Augsburg muss sich mit einem Siebtel davon bescheiden. Trotzdem spielen beide Vereine in der selben Liga. Nur: Solange der FC Bayern unter den bestehenden Bedingungen dort kickt, werden die Augsburger nie Meister.

Die Schere geht auseinander

Soviel Verletzungspech können die Bayern gar nicht haben. Bei allem Bemühen, die Vereine finanziell zusammenzuhalten, geht die Schere doch auseinander. Das gilt nicht nur für die Bundesliga sondern auch für die Reichsten der Reichen in Europas Finanzliga. Der FC Liverpool als Siebter (604 Millionen Euro) hat fast dreimal so hohe Einnahmen wie der SSC Neapel (206 Millionen Euro) als 20. Liverpool führt die Premiere League derzeit mit 14 Punkten Vorsprung an. Spannende Kiste!

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