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FC Bayern
25.11.2015

Badstuber-Rot stört bayerische Glückseligkeit

Bitterer Abgang: Holger Badstuber musste nach seiner Roten Karte gegen Olympiakos Piräus das Feld vorzeitig verlassen.
Foto: Peter Kneffel

Sein Startelf-Comeback hatte sich Holger Badstuber komplett anders vorgestellt. Der Innenverteidiger sah nach 52 Minuten die Rote Karte. Das ärgert nicht nur ihn selbst.

Sieben Monate hatte Holger Badstuber auf diesen Tag gewartet. Endlich stand der Innenverteidiger nach einem Sehnenabriss im Oberschenkel wieder in der Startformation. Letztmals war das am 21. April der Fall, als die Münchner 6:1 gegen den FC Porto gewannen.

Auch dieses Mal stand ein Chmapions-League-Spiel an. Auch dieses Mal waren die Bayern drückend überlegen. Bereits nach 20 Minuten führten die Münchner 3:0 gegen Olympiakos Piräus. Badstuber hatte an der Seite von Jerome Boateng einen geruhsamen Abend in der Innenverteidigung.

Möglicherweise ein wenig zu geruhsam. Als die Griechen in der 52. Minute erstmals gefährlich vor dem Bayern-Tor auftauchten, schaltete Badstuber zu langsam. Er kreuzte den Laufweg des allein auf Manuel Neuer zusteuernden Brown Ideye. Dieser stürzte. Foul. Notbremse. Rote Karte. 4:0 gegen Piräus: Bayern München stürmt zum Gruppensieg

Ein bitteres Comeback für Badstuber, der nun zumindest das abschließende Gruppenspiel in Zagreb verpasst und vielleicht auch noch im Achtelfinal-Hinspiel gesperrt ist. Das nervt nicht nur Badstuber, sondern dürfte auch Pep Guardiola ärgern.

Der hält große Stücke auf den Innenverteidiger und ist froh um jede Alternative in seinem Kader. Im bedeutungslosen Spiel gegen Zagreb wäre er mit Sicherheit froh gewesen, Badtsuber zu weiteren Spielpraxis zu verhelfen. Und auch Phlipp Lahm gefiel die Rote Karte seines Mannschaftskameraden nicht sonderlich. "Wir mussten deshalb lange in Unterzahl spielen. Das ist natürlich nicht gut", so der Kapitän. AZ

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