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FC Bayern
28.07.2018

Claudia Neumann kommentiert Supercup-Übertragung

Claudia Neumann soll als erste Frau die TV-Übertragung des Fußball-Supercups der Männer kommentieren.
Foto: Rainer Jensen, dpa

Claudia Neumann soll als erste Frau die TV-Übertragung des Fußball-Supercups der Männer zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt kommentieren.

Dies ist nicht der aktuelle Teil unseres News-Blogs. Neuigkeiten zum FC Bayern lesen Sie hier.

28. Juli: Claudia Neumann kommentiert Fußball-Supercup-Übertragung

Claudia Neumann soll als erste Frau die TV-Übertragung des Fußball-Supercups der Männer kommentieren. Die 54 Jahre alte Journalistin wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am 12. August bei der Partie zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt für das ZDF im Einsatz sein. Die Partie zwischen dem Deutschen Meister und dem DFB-Pokalsieger wird in Frankfurt/Main ausgetragen.

Neumann war in Russland als erste deutsche Reporterin bei einer Fußball-WM im Kommentatoren-Einsatz. Das ZDF musste die erfahrene Journalistin gegen teilweise hämische und frauenfeindliche Kritik im Internet verteidigen. Sie hatte auch von Kollegen und anderen Sendern Unterstützung bekommen.

26. Juli: FC Bayern gibt nach Verletzung von Javi Martínez Entwarnung

Der FC Bayern München rechnet nicht mit einem längeren Ausfall von Fußball-Profi Javi Martínez. Der 29 Jahre alte Spanier verletzte sich am Mittwochabend (Ortszeit) im ersten Spiel auf der USA-Tour des deutschen Rekordmeisters in Philadelphia beim 0:2 gegen Juventus Turin am rechten Knie. Mit einem dicken Verband um das Gelenk verließ der Defensivspieler das Stadion. 

"Bei Javi sieht es so aus, dass er eine Muskelquetschung erlitten hat", teilte Trainer Niko Kovac nach der Partie beim International Champions Cup mit. Beim Zweikampf sei der Gegenspieler hinten auf die Kniekehle von Martínez gefallen. Es sei aber "nichts kaputtgegangen", berichtete Kovac. "Wir wollten kein Risiko eingehen. Deswegen haben wir ihn rausgenommen." Ob Martínez an diesem Samstag im zweiten Spiel in Miami gegen Manchester City wieder mitwirken kann, ist offen.

FC Bayern verliert erstes Spiel in USA: 0:2 gegen Juve

Der FC Bayern München hat das erste Spiel auf seiner USA-Reise verloren. Der deutsche Fußball-Meister unterlag am Mittwochabend (Ortszeit) in Philadelphia im Rahmen des International Champions Cup mit zahlreichen Nachwuchsakteuren gegen Juventus Turin mit 0:2 (0:2). In der Offensive fehlte es dem jungen Team von Trainer Niko Kovac im Lincoln Financial Field bei teilweise heftigem Regen an Durchschlagskraft und Effektivität im Abschluss.

Mittelstürmer Andrea Favilli (32./40. Minute) erzielte vor 32.105 Zuschauern beide Tore für den italienischen Meister, bei dem der von Real Madrid verpflichtete Weltfußballer Cristiano Ronaldo noch fehlte. Beim ersten Treffer patzte Torwart Sven Ulreich nach einem unpräzisen Rückpass auf dem vom Regen nassen Rasen. 

In ihrer zweiten Partie treffen die Bayern, die ohne ihre WM-Teilnehmer zur Werbetour in die USA gereist sind, am kommenden Samstag in Miami auf Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola.

25. Juli: FC Bayern verpflichtet kanadisches Toptalent Davies bis 2023

Der FC Bayern München hat das von vielen Clubs umworbene kanadische Fußball-Talent Alphonso Davies langfristig bis zum 30. Juni 2023 an sich gebunden. Nachdem Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Verpflichtung des Offensivspielers auf der USA-Reise des deutschen Meisters bereits bestätigt hatte, wurde der Transfer am Mittwoch mit dem Medizincheck in Philadelphia endgültig abgeschlossen. Der noch 17-Jährige wird zum 1. Januar 2019 vom MLS-Club Vancouver Whitecaps zum deutschen Rekordmeister wechseln. Die Ablösesumme soll um die zehn Millionen Euro betragen. 

"Ich bin sehr glücklich über meinen Wechsel zum FC Bayern", äußerte Davies in einer Vereinsmitteilung. Er sprach von einem "Traum", der wahr werde: "Aber jetzt geht die Arbeit weiter, jetzt muss ich alles geben, um diese Chance zu nutzen." Der in Ghana geborene Davies sei sehr großes Talent, erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Er verspricht mit seinen erst 17 Jahren sehr viel für die Zukunft."

Trainer Niko Kovac freut sich ebenfalls auf den Nachwuchsspieler.  "Viele Clubs wollten ihn in Europa haben", äußerte Kovac über den kanadischen Nationalspieler, der die Saison in der Major League Soccer noch zu Ende spielen soll. Diese endet am 28. Oktober. Danach beginnen die Playoffs. Das MLS-Finale ist am 8. Dezember. 

Sollte Vancouver vorher scheitern, soll Davies laut Kovac so schnell wie möglich nach Deutschland kommen und bei den Bayern-Profis trainieren. Davies verfüge über eine große Geschwindigkeit und große technische Fähigkeiten, schwärmte der Bayern-Coach. Für einen jungen Spieler, der international so begehrt sei, müsse halt viel Geld in die Hand genommen werden, bemerkte Kovac zur hohen Ablösesumme.

Bayerns WM-Teilnehmer nehmen Vorbereitung auf - Premiere für Goretzka

Erst ging's für Manuel Neuer & Co. ins Leistungszentrum, dann mit dem Fahrrad in den Perlacher Forst: Exakt vier Wochen nach dem historischen Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM sind die DFB-Stars und Robert Lewandowski am Mittwoch zu ihrem ersten Arbeitstag in der Amtszeit von Bayern Münchens neuem Trainer Niko Kovac angetreten. Erstmals war der ablösefrei vom FC Schalke 04 verpflichtete Zugang Leon Goretzka beim deutschen Fußball-Rekordmeister dabei. An seiner Seite brachte sich bei Übungen auf der Gymnastikmatte auch der vor dem Absprung zu Paris Saint-Germain stehende Jérôme Boateng in Schwung.

"Sie haben ausreichend Regenerationszeit vom Training gekriegt. Ab jetzt geht es mit Volldampf los", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Am Donnerstag und Freitag steht für die Rückkehrer die obligatorische Leistungsdiagnostik an, bei der die Fitnesswerte nach der Sommerpause gecheckt werden. Erst am Freitagnachmittag geht es für die Bayern-Nachzügler auf den Rasen. "Die Spieler werden dieselbe Woche abspulen wie die anderen, als wir angefangen haben", sagte Kovac und erinnerte an den Start vor drei Wochen.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Rummenigge: FC Bayern zieht Kaufoption bei James "ziemlich sicher"

Der FC Bayern München will den aktuell von Real Madrid ausgeliehenen kolumbianischen Fußball-Nationalspieler James Rodríguez über 2019 hinaus fest verpflichten. "Wir haben noch das eine Jahr den Leihvertrag. Und dann haben wir diese Klausel für 42 Millionen Euro, die wir - Stand heute - mit ziemlich großer Sicherheit ziehen werden", sagte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagabend (Ortszeit) in Philadelphia.

Es gilt als sicher, dass Bayern München die Kaufoption auf James Rodríguez ziehen wird.
Foto: Andreas Gebert, dpa

Das Verhältnis zwischen Verein und Spieler sei wunderbar, betonte der 62-Jährige. "Wir sind sehr happy mit dem Spieler, der sehr glücklich bei uns ist", sagte Rummenigge während der USA-Reise des deutschen Meisters. "Dementsprechend gehe ich davon aus, wird er auch lange bleiben."

Der 27 Jahre alte James war vor einem Jahr als Leihspieler nach München gekommen. Er wurde im Saisonverlauf immer stärker und zählt inzwischen zu den Leistungsträgern im Team. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, James würde es zurück zu Real ziehen, nachdem Erfolgscoach Zinedine Zidane den Champions-League-Sieger verlassen hatte.

24. Juli: Medien: Boateng soll vor Wechsel zu Tuchel nach Paris stehen

Möglicherweise steht Jérôme Boateng vor einem Wechsel vom FC Bayern zu Paris Saint-Germain (PSG). Nach Informationen des Senders Sky vom Dienstag "könnten sich der französische Meister und der FC Bayern noch diese Woche einigen". Der frühere Dortmunder Thomas Tuchel trainiert PSG. Boatengs Vertrag in München läuft noch bis 2021. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte im vergangenen Monat Verhandlungsbereitschaft signalisiert, falls ein Verein den 29 Jahre alten Innenverteidiger verpflichten möchte.

Jérôme Boateng soll vor einem Wechsel vom FC Bayern zu Paris Saint-Germain stehen.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Noch am vergangenen Wochenende hatte der neue Münchner Trainer Niko Kovac in Klagenfurt gesagt: "Ich kenne den Jérôme ganz gut. Und ich gehe absolut davon aus, dass er beim FC Bayern bleiben wird." "Garantien" gebe es im Fußball jedoch bis zum Ende der Transferfrist am 31. August nicht, ergänzte Kovac. Im Raum steht eine mögliche Ablösesumme von 50 Millionen Euro plus X. 

Falls Boateng die Münchner verlässt, könnte neue Bewegung in den Wechsel des französischen Weltmeisters Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart zu den Bayern kommen. Nach Informationen des SWR soll der 22-jährige Abwehrspieler bereits während der WM einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben haben und spätestens im Sommer 2019 den Arbeitsplatz wechseln. Ein früherer Transfer scheint nun nicht mehr ausgeschlossen. Kovac sagte, dass Pavard "ein richtig guter Spieler" sei.

Özil-Berater Erkut Sögüt weist Hoeneß-Kritik zurück

Nach der scharfen Kritik von Uli Hoeneß in Richtung Mesut Özil hat dessen Berater Erkut Sögüt den Bayern-Präsidenten attackiert. "Die Kommentare von Herrn Hoeneß verfehlen den eigentlichen Sinn komplett. Er versucht die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Thema, dem Rassismus und der Diskriminierung in Deutschland, abzulenken", sagte Sögüt dem Internet-Portal Goal. "Außerdem kann er seine dummen Aussagen, die komplett übertrieben sind, nicht belegen", fügte Sögüt hinzu.

Sögüt verwies auf 63 Torbeteiligungen seines Schützlings im Trikot des Weltmeisters von 2014 und auf den Fakt, dass Özil fünfmal zum Nationalspieler des Jahres gekürt wurde. Er reagierte damit auf die Äußerung von Uli Hoeneß, der vor dem Abflug des FC Bayern zu einer US-Tour gesagt hatte: "Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto."

Bayern-Präsident Uli Hoeneß wettert gegen Mesut Özil. Der habe die letzten Jahre nicht mehr so gut gespielt, dass er in ein DFB-Team gehöre.
Foto: Matthias Balk, dpa

Nun konterte der Özil-Berater mit heftigen Worten: "Herr Hoeneß, wir werden keine weitere Zeit und Energie aufbringen, um mit Ihnen über ein Thema zu reden, von dem Sie keine Ahnung haben. Sie sind nicht nur eine Schande für sich selbst, sondern vor allem für Bayern München und die Leute in Deutschland." Laut Sögüt lag der "Fokus von Mesuts Aussagen nicht unbedingt auf dem Fußball. Vielmehr ging es darum, auf das Wiederaufleben des Rassismus aufmerksam zu machen. Er hat den Mut und die Tapferkeit gezeigt, sich für all jene einzusetzen, die in Deutschland unfair behandelt werden: Einwanderer, Muslime und viele mehr", meinte der Berater.

23. Juli: Hoeneß giftet gegen Özil: "Seit Jahren einen Dreck gespielt"

Uli Hoeneß hat Mesut Özil scharf kritisiert. "Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto", sagte der Präsident des FC Bayern München der Sport Bild.

Boateng zu Özil: "Es war mir eine Freude"

Nationalspieler Jérôme Boateng blickt gern auf die Zeit mit Mesut Özil beim DFB-Team zurück. "Es war mir eine Freude, Abi", schrieb der Abwehrspieler des FC Bayern München am Montag via Twitter und verwendete dabei das türkische Wort für "Bruder" (Abi). Mit zwei Hashtags erinnerte der 29 Jahre alte Boateng zudem an die Titelgewinne bei der U21-Europameisterschaft 2009 und bei der Weltmeisterschaft 2014, die er gemeinsam mit Özil im Trikot des Deutschen Fußball-Bundes gefeiert hatte. Dazu stellte Boateng ein Foto, auf dem er neben einem lächelnden Özil fröhlich die Zunge herausstreckt.

Özil (29) war am Sonntag als Konsequenz aus der Affäre um seine Fotos mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Er verspüre "ein Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit" ihm gegenüber, erklärte Özil seinen Schritt.

Im Trikot des FC Schalke, hier 2006, machte Mesut Özil auf sich aufmerksam. 1988 wurde der Fußballer auch in Gelsenkirchen geboren.
13 Bilder
Nach dem Rücktritt: Mesut Özils Karriere in Bildern
Foto: Rolf Vennenbernd, dpa

22. Juli: FC Bayern startet USA-Reise - Tests gegen Juventus und Pep Guardiola

Der FC Bayern München ist am Montag in die USA gereist. Für die Mannschaft des neuen Trainers Niko Kovac stehen beim einwöchigen Trip zwei hochkarätige Testspiele an. In Philadelphia trifft der deutsche Fußball-Meister auf den neuen Cristiano-Ronaldo-Club Juventus Turin. In Miami ist Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola der Gegner. Am Samstag hatten die Münchner ihren ersten Test unter Kovac mit 3:1 gegen Paris Saint-Germain gewonnen.

Trainer Niko Kovac reist mit dem FC Bayern in die USA.
Foto: Erwin Scheriau, dpa (Archiv)

Arjen Robben, Franck Ribéry, Kingsley Coman, Serge Gnabry oder Javí Martínez gehen wie zahlreiche Nachwuchsspieler auf die Reise in die Vereinigten Staaten. Die WM-Teilnehmer sind am Montag nicht an Bord. Sie starten am 25. Juli in München ihre Saison-Vorbereitung. Arturo Vidal fehlt nach seiner Knie-Operation, er arbeitet in München weiter am Comeback.

Der FC Bayern besuchte die USA zuletzt vor zwei Jahren. Im vergangenen Jahr reisten die Münchner im Sommer nach Asien und bestritten auf einer langen Werbetour insgesamt vier Testspiele in China und Singapur.

Kovac nach Sieg gegen PSG: "Nicht überbewerten"

Beim Auftaktspiel im International Champions Cup fehlten bei PSG die Topstars Neymar und Kylian Mbappé ebenso wie die WM-Teilnehmer des FC Bayern. So traten vor 23.200 Zuschauer andere in Erscheinung: Javi Martínez, Renato Sanches und der erst 17 Jahre alte Angreifer Joshua Zirkzee bescherten Kovac mit "drei schönen Toren" nach der Pause einen Prestigeerfolg im ersten Spiel als Bayern-Coach. Timothy Weah, 18 Jahre alter Sohn des berühmten George Weah (51), traf für Paris. 

"Man darf Testspiele nicht überbewerten. Was in der Pre-Season (Vorbereitung) passiert, ist nicht all zu wichtig", meinte Kovac. Aber es ist nicht verkehrt, wenn man als Bayern-Coach mit einem Erfolg startet. Das verschafft Ruhe, gerade vor der an diesem Montag beginnenden USA-Reise mit hochkarätigen Tests in Philadelphia gegen Juventus Turin und in Miami gegen Manchester City mit Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola. "Wir machen das Beste daraus", kündigte Kovac an.

In Klagenfurt erhielt er erste wertvolle Fingerzeige. Serge Gnabry feierte nach seiner Verletzung ein ansprechendes 28-Minuten-Debüt im Bayern-Trikot. Er bereitete bei einem feinen Konter das 3:1 vor. "Es hat Riesenspaß gemacht mit den Jungs, mit dem Sieg und der Vorlage für mich", sagte der 23-Jährige, der auf den Flügeln die Routiniers Franck Ribéry (35) und Arjen Robben (34) herausfordern will. 

Zwei Standardtore von Martínez nach einer Robben-Ecke und durch Freistoßschütze Sanches lagen zudem ganz im WM-Trend. "Im internationalen Topfußball kann jeder Standard den Unterschied ausmachen, in einem Freundschaftsspiel, aber auch in einem Viertelfinale der Champions League", betonte Robben. Auch die Fitness stimmt schon. "Aber dafür haben wir auch gearbeitet", bemerkte Robben angesichts des intensiven Trainings unter Kovac.

Der will auch den schon als Transferflop abgestempelten Portugiesen Sanches doch noch zu einem wertvollen Bayern-Profi entwickeln. In Klagenfurt hielt Kovac ein Plädoyer für den erst 20-Jährigen: "Er ist sehr motiviert ins Training gekommen. Er gibt richtig Gas. Deswegen freut es mich, dass er ein gutes Spiel gemacht hat mit einem schönen Freistoßtreffer." Kovac will Sanches unterstützen: "Wenn ein Spieler aus einem fremden Land, einer anderen Kultur, einer anderen Umgebung kommt, kann man nicht erwarten, dass er so schnell Fuß fasst." Kovac traut sich zu, den Europameister in die Spur zu bringen: "Er wird sicherlich diese Saison viele gute Spiele für Bayern machen."

Bayern-Reise ohne Vidal - James stößt in Miami zur Mannschaft

Der FC Bayern München bestreitet seine USA-Reise ohne Arturo Vidal. Der chilenische Mittelfeldspieler arbeitet in München weiter an seinem Comeback nach seiner Knie-Operation aus dem April. Wie der deutsche Fußball-Meister am Sonntag mitteilte, stößt der Kolumbianer James Rodríguez bei der Station in Miami zum Team. Wegen des Trainingsrückstands wird der WM-Teilnehmer bei der Partie am 28. Juli gegen Manchester City aber nicht spielen.

Außer Vidal fehlen auch andere WM-Starter wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Robert Lewandowski bei der Tour. Sie beginnen am 25. Juli in München die Vorbereitung. Ihre Teamkollegen spielen an diesem Tag in Philadelphia gegen Juventus Turin. Insgesamt nimmt Niko Kovac 25 Spieler mit auf die Reise, unter anderem sind Arjen Robben, Franck Ribéry, Kingsley Coman, Serge Gnabry und Javí Martínez dabei. Unterstützt werden die Profis in den Staaten von zahlreichen Nachwuchsspielern.

Vidal wurde im April ein freier Gelenkkörper im rechten Knie entfernt. Zudem wurde die Aufhängung des hinteren Außenmeniskus fixiert. Seit Mitte Juli ist der 31-Jährige wieder im Lauftraining.

21. Juli: Kovac feiert Prestigeerfolg gegen Tuchel - Bayern besiegen PSG 3:1

Niko Kovac hat bei seinem Premierenspiel als Trainer des FC Bayern München einen Prestigeerfolg gefeiert. Der deutsche Fußball-Meister besiegte am Samstag in Klagenfurt den französischen Meister Paris Saint-Germain mit Neu-Coach Thomas Tuchel 3:1 (0:1). Javi Martínez (60. Minute) mit einem Kopfball nach Ecke von Arjen Robben, Renato Sanchez (68.) mit einem direkt verwandelten Freistoß und Nachwuchsstürmer Joshua Zirkzee (78.) nach feiner Vorarbeit von Einwechselspieler Serge Gnabry erzielten die Tore für die nach der Pause zulegenden Münchner. Für die verdiente Halbzeit-Führung von PSG hatte vor 23 200  Zuschauern im Wörthersee Stadion Angreifertalent Timothy Weah gesorgt (31.). PSG-Angreifer Christopher Nkunku vergab allerdings vor den drei Münchner Treffern zwei Großchancen zur Erhöhung (51./54.). 

Beide Mannschaften traten in Österreich ohne ihre WM-Teilnehmer an. Kovac und Tuchel mussten stattdessen zahlreiche Nachwuchsakteure aufbieten. Das Spiel war für die Bayern der Auftakt im International Champions Cup. Zwei weitere Partien in dem Sommerwettbewerb folgen in der kommenden Woche auf der USA-Reise in Philadelphia gegen Juventus Turin und in Miami gegen Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola.

Ein gutes 28-Minuten-Debüt im Bayern-Trikot gab Serge Gnabry. Der in der vergangenen Saison an 1899 Hoffenheim ausgeliehene Nationalspieler hatte seine beste Szene bei der Vorbereitung des 3:1. Bei PSG stand zunächst Gianluigi Buffon im Tor. Der 40 Jahre alte Italiener machte beim Kopfballtor von Martínez keine gute Figur.

Heynckes bei Schweinsteiger-Abschied

Jupp Heynckes wird sich das Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern nicht entgehen lassen. Der Fußball-Weltmeister von 2014 tritt am 28. August mit seinem aktuellen Club Chicago Fire in der Allianz Arena gegen seinen langjährigen Verein aus München an. "Im August bin ich schon wieder hier, wenn das Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger ist. Sonst schaue ich mir das Ganze aus Schwalmtal an und drücke dem FC Bayern die Daumen", sagte der gebürtige Rheinländer Heynckes am Rande der Eröffnung einer Sonderausstellung zu seinen Ehren in der Erlebniswelt des deutschen Fußball-Rekordmeisters.

Schweinsteiger spielte von 2002 bis 2015 bei den Profis des FC Bayern, seit 2017 steht er in Chicago unter Vertrag. Unter Heynckes holte er 2013 das Triple. Heynckes war insgesamt viermal Coach der Münchner und übergab das Traineramt im Sommer an den früheren Frankfurter Niko Kovac. "Das ist ein guter Neubeginn mit einem jungen, hungrigen, kreativen Trainer, der auch schon unter Beweis gestellt hat, dass er eine Mannschaft führen kann", sagte der 73-jährige Heynckes über seinen Nachfolger.

"Die jungen Leute müssen ihren eigenen Weg finden, ihren eigenen Weg gehen, müssen auch mal anecken, müssen auch mal Fehler machen dürfen. Der FC Bayern hat ein so großartiges Spielerpotenzial, dass sich der Erfolg einstellen wird", zeigte sich Heynckes überzeugt. Kovac werde mit den Münchnern "eine sehr gute Vorbereitung gestalten, und das ist etwas, was das Fundament für eine lange Saison ist. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass der Erfolg weiter in der Allianz Arena sein wird."

19. Juli: Bayern-Boss Rummenigge: Kein Kommentar zu Pavard

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich zurückhaltend zu dem angeblich perfekten Wechsel von Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart zum deutschen Meister nach München geäußert. Nach Informationen des SWR vom Donnerstag soll der Abwehrspieler bereits während der WM einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben haben und spätestens im Sommer 2019 innerhalb der Bundesliga wechseln.

Soll beim FC Bayern schon unterschrieben haben: Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart.
Foto: P. Arvidson/Bildbyran via ZUMA Press, dpa

"Erstmal möchte ich grundsätzlich keine Gerüchte des Transfermarkts kommentieren. Da sind wir in den letzten Wochen ausreichend mit konfrontiert worden, egal mit welchen Namen", sagte Rummenigge am Freitag in München und ergänzte, dass "viele Dinge nicht den Fakten entsprechen" und es "auch nichts Weiteres dazu zu sagen" gebe.

SWR: Pavard hat bereits beim FC Bayern unterschrieben

Demnach werde der 22 Jahre alte Verteidiger spätestens im Sommer 2019 zum deutschen Rekordmeister wechseln, wie der SWR am Donnerstag auf seiner Internetseite berichtet. Zudem gebe es aktuell Gespräche zwischen beiden Clubs über einen Wechsel des Franzosen bereits in diesem Sommer. Ein Sprecher der Schwaben wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren.

Pavard hatte bei der WM in Russland als Rechtsverteidiger der Franzosen auf sich aufmerksam gemacht. In Stuttgart besitzt er noch einen bis zum 30. Juni 2021 gültigen Vertrag, der im Sommer 2019 eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro beinhaltet. Auf einen vorzeitigen Transfer Pavards angesprochen hatte VfB-Sportvorstand Michael Reschke zuletzt gesagt, den Verteidiger nicht für 50 Millionen Euro ziehen lassen zu wollen.

Das neue Auswärtstrikot des FC Bayern ist da

Das neue Auswärtstrikot des FC Bayern ist veröffentlicht. Der Klub und sein Ausrüster Adidas haben am Donnerstag die neue Arbeitskleidung des Rekordmeisters vorgestellt. Das rote Heimjersey trug der Klub schon zum Ende der vergangenen Saison. Nun haben die Designer etwas Ausgefallenes gewagt - und eine Mischung aus Mintgrün und Lila präsentiert.

Mintgrün mit lila Streifen: das neue Auswärtstrikot des FC Bayern, hier präsentiert von David Alaba (links) und Robert Lewandowski.
Foto: Adidas

Das mintgrüne Trikot mit lila Streifen soll dem Shirt laut Pressemitteilung "einen modernen Streetwear-Look" verleihen. Inigo Turner, Design Director bei Adidas, wird in der Pressemitteilung wie folgt zitiert: „Beim Design für einen großen Club wie den FC Bayern beziehen wir innovative und moderne Einflüsse ein. Wir wollten, dass das neue Auswärtstrikot eine zeitgemäße Kombination bietet: Es vereint klassische Elemente wie einen Polokragen mit branchenführender Materialtechnologie, die im Stadion genauso funktioniert wie auf der Straße. Die Farbkombination aus Mintgrün und dunklem Lila ist außerdem total unerwartet: Das Design ist sehr reduziert, ohne Kompromisse bei Style oder Funktion einzugehen.“

Zum ersten Mal im Einsatz ist das neue Auswärtstrikot am 21. Juli: In Klagenfurt trifft der FC Bayern im Rahmen des International Champions Cup auf Paris Saint-Germain.

18. Juli: Javi Martínez ist nach seiner Knieverletzung zurück auf dem Platz

Javi Martínez ist einen Tag nach seiner leichten Verstauchung des Kniegelenks beim FC Bayern wieder auf den Rasen zurückgekehrt. "Heute wieder auf dem Platz", teilten die Münchner am Mittwoch mit. Tags zuvor hatte der 29-jährige Spanier das Training vorzeitig beenden müssen.

Nach seiner Knieverletzung ist Javi Martínez wieder auf den Rasen zurückgekehrt.
Foto: Sven Hoppe, dpa (Archivbild)

Eine Untersuchung bei dem Mittelfeldspieler ergab eine leichte Verstauchung des Kniegelenks. Am Mittwoch trug Martínez ein Tape am rechten Knie, wie ein Foto zeigte.

Ulreich will hinter Bayern-Kapitän Neuer "Gas geben"

Der 29-Jährige weiß nach eigener Einschätzung, "dass Manu der Welttorhüter ist. Man sieht jeden Tag, dass er ein großartiger Torhüter ist. Deswegen stelle ich mich natürlich hinten an, werde aber dennoch Gas geben", sagte er im Interview mit fcbayern.com. "Die Hoffnung gibt es immer, dass ich das ein oder andere Spiel bekomme, um im Rhythmus zu bleiben." Ulreich hatte in der vergangenen Spielzeit überzeugen können, als Neuer wegen eines erneuten Mittelfußbruchs fast die komplette Saison ausfiel.

Auf das erste Vorbereitungsspiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Samstag (15.30 Uhr) in Klagenfurt gegen Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel freut sich Ulreich. "Es ist ein guter Test und man kann neue Dinge anwenden, auch wenn die Beine vielleicht schwer sind. Aber so wird es Paris auch gehen. Wir haben interessante Tests in den nächsten Wochen", sagte Ulreich.

Zwei Tage nach der Partie gegen das französische Spitzenteam macht sich der FC Bayern in die USA auf, wo er sich bis zum 30. Juli auf die neue Bundesligasaison vorbereitet. Die Münchner treffen am 25. Juli in Philadelphia auf Juventus Turin und am 28. Juli in Miami auf Manchester City um den früheren Bayern-Trainer Pep Guardiola.

Sport Bild: Lewandowski will Aussprache mit Bayern-Bossen

Der 29 Jahre alte polnische Nationalstürmer soll den Eindruck gewonnen haben, als Symbolfigur für das Aus der Münchner in der Champions League zu gelten. Dies berichtet die Sportzeitschrift ohne weitere Quellen anzugeben. Der FC Bayern war im Halbfinale der Fußball-Königsklasse an Real Madrid gescheitert, Lewandowski blieb dabei ohne Tor. Nun soll er sich ein Bekenntnis der Bosse wünschen, das seinen Wert für die Mannschaft unterstreicht.

Lewandowski spielt seit Sommer 2014 beim FC Bayern, sein aktueller Vertrag läuft Ende Juni 2021 aus. Immer wieder wird über seinen Abgang spekuliert. Ende Mai hatte sein Agent Pini Zahavi dann den Wechselwunsch Lewandowskis untermauert.

Robert Lewandowski war in der vergangenen Bundesligasaison Torschützenkönig.
Foto: Andreas Gebert, dpa (Archiv)

Mitte Juni hatte Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß allerdings bekräftigt, Lewandowski auch bei einer extrem hohen Offerte nicht abzugeben. "Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden", sagte Hoeneß im TV-Sender Sky.

Auch Niko Kovac plant in seiner ersten Saison als Trainer des FC Bayern mit Lewandowski. "Ich habe mit Lewa telefoniert und ihm meinen Standpunkt mitgeteilt. Ich finde ihn klasse, er ist ein Weltklassestürmer, der viel für den Club geleistet hat und in der Zukunft viel für den Club leisten wird", hatte Kovac vor zwei Wochen bei seiner Vorstellung versichert. In dem Telefonat übermittelte der Bayern-Coach Lewandowski auch seine Wertschätzung.

17. Juli: Angelt sich Bayern Niko Kovac' Musterschüler Ante Rebic?

Hinter Ante Rebic liegt das bisher erfolgreichste Jahr seiner Karriere: Zum Pokalsieg mit Eintracht Frankfurt steuerte er im Finale gegen die Bayern einen Doppelpack bei, mit Kroatien kam er bei der WM bis ins Finale. Der 24-Jährige legte ein bärenstarkes Turnier hin: Der Branchendienst Transfermarkt.de stufte seinen Marktwert von 10 auf nun 30 Millionen Euro hoch - damit ist er mit Abstand der wertvollste Spieler der Frankfurter.

Jubelt Ante Rebic bald für den FC Bayern?
Foto: Andreas Gebert, dpa (Archiv)

Als unwahrscheinlich gilt jedoch, dass Rebic über den Sommer hinaus in Frankfurt bleibt. Laut Medienberichten sind Manchester United, der FC Arsenal und der FC Liverpool massiv an dem Angreifer interessiert. Laut einem Bericht des Daily Mirror  soll Manchester bereits ein Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro für Rebic hinterlegt haben. Ein Verein, der in dem Poker um ihn eingestiegen sein soll, ist auch der FC Bayern.

Der Rekordmeister hat nicht die schlechtesten Karten. Schließlich brachte deren neuer Trainer Niko Kovac Rebic bereits in Frankfurt in Form. Der 24-Jährige gilt als Ziehsohn des 46-Jährigen. Kovac betreute ihn bereits bei der U21 sowie bei der kroatischen Nationalelf. Bei seiner Vorstellung beim FC Bayern bezeichnete er Rebic als "interessanten Spieler".  Nach dem Pokalsieg mit Frankfurt hatte Kovac über seinen Landsmann gesagt, dass man mit dem als schwierig geltenden Landsmann besonders umgehen müsse: „Manchmal muss man bei ihm ein Auge zudrücken, manchmal alle zwei." Rebic würde bei den Bayern einen Trainer vorfinden, der ihn bestens kennt - ist das der entscheidende Vorteil? Der Poker um Rebic dürfte nach dem Ende der WM in die heiße Phase gehen.

Der ehemalige Bayern-Spieler Ivica Olic rät Rebic jedenfalls zu einem Wechsel zum FC Bayern. Olic, der derzeit Co-Trainer der kroatischen Nationalmannschaft ist, sagte der Bild: "Niko hat Ante auf die Bühne gehoben. Er ist einer für Bayern. Ich würde mich freuen, wenn neben einem kroatischen Trainer auch wieder ein kroatischer Spieler für Bayern spielt."

Bayern-Profi Martínez mit verstauchtem Kniegelenk

Dem Spanier Javi Martínez droht möglicherweise eine Zwangspause. Nach Clubangaben musste der 29-Jährige das Training am Dienstag vorzeitig beenden. Eine anschließende Untersuchung ergab eine leichte Verstauchung des Kniegelenks. Über eine mögliche Ausfallzeit machten die Münchner in ihrer Mitteilung keine Angaben. Offen ist, ob Martínez für das Testspiel gegen Paris Saint-Germain am Samstag in Klagenfurt wieder fit wird.

Martínez hat bereits einige Knieverletzungen hinter sich. Wegen eines Kreuzbandrisses verpasste der Spanier die Saison 2014/15 nahezu vollständig. Einen Meniskusschaden zog er sich Anfang 2016 zu. Beide Male verletzte sich Martínez am linken Kniegelenk. Nach einem mit Fotos belegten Bericht der Bild-Zeitung ist dieses Mal das rechte Knie betroffen.

16. Juli: Bayern-Boss Rummenigge lobt Weltmeister Tolisso

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, hat den französischen Mittelfeldspieler des FC Bayern, Corentin Tolisso, zum Gewinn der Fußball-WM gratuliert. Der FC Bayern sei stolz darauf, in ihm "einen aktuellen Weltmeister in seinen Reihen zu haben und wir werden ihm nach Rückkehr aus seinem wohlverdienten Urlaub einen gebührenden Empfang in München bereiten", erklärte Rummenigge. Tolisso war tags zuvor dank eines 4:2 im Finale von Moskau gegen Kroatien Weltmeister geworden.

Corentin Tolisso jubelt mit dem WM-Pokal.
Foto: Martin Meissner/AP (dpa)

Der 23-Jährige wurde im Endspiel in der 73. Minute eingewechselt, insgesamt kam er bei der Endrunde in fünf Partien zum Einsatz. "Die Franzosen waren in meinen Augen das beste Team bei der WM in Russland, und Corentin Tolisso hat über das gesamte Turnier einen maßgeblichen Teil dazu beigetragen", sagte Rummenigge weiter.

Der Bayern-Vorstandschef gratulierte Tolisso im Namen des Vereins "ganz, ganz herzlich zum Gewinn" der WM. "Wir alle freuen uns sehr für Coco, dass er mit der französischen Nationalmannschaft den Gipfel im Weltfußball erklommen hat". Tolisso ist der Rekordeinkauf des FC Bayern. Er war im vergangenen Sommer für 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon gekommen.

15. Juli: L'Équipe und die deutschen Omen für einen Frankreich-Titel

Frankreich beschwört die guten Omen. Die Sportzeitung L'Équipe zählt vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft an diesem Sonntag in Moskau von Frankreich gegen Kroatien neun "Beweise" auf, warum die Équipe tricolore 20 Jahre nach dem Heim-Triumph nun auch in Russland den Titel holen wird. Unter anderem auch mit deutschen Bezügen. 

So erinnerte das Blatt daran, dass 1998 wie in diesem Jahr ein deutscher Formel-1-Fahrer den Großen Preis von Großbritannien gewann. Es handelte sich seinerzeit um Michael Schumacher, am vergangenen Sonntag war es Sebastian Vettel - beide siegten in einem Ferrari.

Zudem habe die französische Mannschaft auch wieder einen Glücksbringer vom FC Bayern dabei: 1998 war es Bixente Lizarazu, nun ist es Corentin Tolisso als einer von sogar zwei Bundesliga-Legionären neben dem Stuttgarter Benjamin Pavard.

Tolisso stand zwar nicht in der Startelf, trotzdem gewannen die Franzosen das WM-Finale 2018. Hier geht's zum ausführlichen Spielbericht: Denkwürdiges Finale: Frankreich krönt sich zum Weltmeister

13. Juli: Medien: Bayern-Star James Rodríguez will zurück nach Madrid

Fußball-Star James Rodríguez will nach spanischen Medienberichten den deutschen Rekordmeister FC Bayern München verlassen und wieder das Trikot von Champions-League-Sieger Real Madrid tragen. "James will zurück", titelte die Madrider Sportzeitung Marca. Entscheidend für den Wunsch sei der Weggang von Trainer Zinédine Zidane, unter dem Rodríguez in Madrid kaum zum Zuge gekommen war, schreibt das Blatt unter Berufung auf das Umfeld des Spielers.

Zidane, der Real nach dem dritten Königsklassen-Triumph in Serie verließ, hatte den Kolumbianer in Madrid in den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 eher selten als Stammspieler eingesetzt. Der 66-fache Nationalspieler (21 Tore), der die Entdeckung der WM 2014 gewesen war, wechselte deshalb im Sommer 2017 nach München, wo er sehr gut einschlug und in 23 Pflichtspielen sieben Tore erzielte. Marca versichert, sowohl die Clubführung von Real Madrid als auch der neue Trainer Julen Lopetegui würden eine Rückkehr von James begrüßen. Allerdings ist der Offensivstar durch einen bis Juni 2019 laufenden Vertrag noch fest an die Bayern gebunden.

Die Münchner hatten den heute 27-Jährigen für zwei Jahre ausgeliehen. Es gilt als sicher, dass sie die Kaufoption auf ihn ziehen werden. "Er hat sich wunderbar entwickelt, speziell seitdem Jupp Heynckes Trainer ist. Das war ein sehr sehr guter Transfer, dazu muss ich Carlo Ancelotti nochmal beglückwünschen", hatte Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Anfang April gesagt. Heynckes' beurlaubter Vorgänger hatte sich für die Verpflichtung von James im vergangenen Sommer von Real Madrid eingesetzt. "Wir haben ja klare Verhältnisse, was die Vertragsgestaltung betrifft. Er hat einen Zweijahresleihvertrag, und dann haben wir eine Kaufoption für 42 Millionen, die wir ziehen müssen", erklärte Rummenigge weiter. "Es gibt keine Eile." Zum Vergleich: Als James aus Monaco zu Real wechselte, überwiesen die Spanier 75 Millionen Euro ins Fürstentum.

12. Juli: Robert Kovac übernimmt Bayern-Training für kranken Bruder

Der FC Bayern München hat beim Training am Donnerstag auf Neu-Coach Niko Kovac verzichten müssen. Der 46-Jährige ließ die Einheit am Vormittag wegen einer Magenverstimmung aus. Bruder Robert Kovac leitete das Training. Der 44-Jährige ließ die Rumpftruppe des deutschen Fußball-Rekordmeisters knapp über zwei Stunden schwitzen. Der am Mittwoch aus dem Urlaub zurückgekehrte österreichische Nationalspieler David Alaba absolvierte die Tests zur Leistungsdiagnostik.

Niko Kovacs Bruder Robert Kovac leitete das Training.
Foto: Tobias Hase, dpa

Rafinha drehte auf einem Nebenplatz ein paar lockere Runden. Arturo Vidal stimmte sich abseits der Mannschaft auf sein Comeback ein. Der Mittelfeldspieler war im April am Knie operiert worden und fehlte seitdem.

11. Juli: FC Bayern beschwert sich über Werbeplakat der Nationalmannschaft

Der FC Bayern München hat ein Werbeplakat der deutschen Nationalmannschaft beanstandet. Der deutsche Meister hat die Deutsche Fußball Liga daher aufgefordert, Widerspruch beim Deutschen Fußball-Bund einzulegen. Michael Gerlinger, Direktor Recht und institutionelle Beziehungen beim FC Bayern München, bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Vorgang. Zuvor hatte die Sport Bild darüber berichtet.

Hintergrund ist eine Werbung von DFB-Sponsor Mercedes mit fünf Auswahlspielern. Auf dem Plakat waren die Bayern-Profis Joshua Kimmich und Jérôme Boateng zu sehen. Das verstößt nach dem Verständnis der Münchner gegen die 2017 vereinbarten "Leitlinien zur Verwendung von Persönlichkeitsrechten und anderer Rechte der A-Nationalspieler".

Auf dem Plakat ist unter anderem Joshua Kimmich zu sehen.
Foto: Armando Babani, dpa (Archiv)

Demnach ist bei konkurrierenden Unternehmen die Präsenz nur eines Nationalspielers auf einem Werbeplakat erlaubt; bei einem zum DFB-Sponsor in Konkurrenz stehenden und mit mindestens fünf Prozent beteiligten Anteilseigner eines Bundesligisten gar keiner. Audi ist seit 2002 Bayern-Sponsor. Mittlerweile gehören dem Autohersteller 8,33 Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG.

Wie viele Spieler aus einer Bundesliga-Mannschaft bei Marketingmaßnahmen der Nationalmannschaft und in welcher Form gezeigt werden dürfen, ist detailliert in den "Leitlinien zur Verwendung von Persönlichkeitsrechten und anderer Rechte der A-Nationalspieler" dargelegt. Diese Zusatzvereinbarung ergänzt Paragraf fünf des Grundlagenvertrages.

Ex-Bayern-Trainer Hitzfeld kritisiert DFB für Umgang mit Özil und Gündogan

Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld hat den DFB für den Umgang mit Mesut Özil und Ilkay Gündogan kritisiert. "Ich glaube, dass man Özil und Gündogan damit keinen Gefallen getan hat, sie mit zur WM zu nehmen, wo sie unter so gewaltigem Druck standen. Man hätte sie aus meiner Sicht schützen müssen und zu Hause lassen, um danach wieder einen Neuanfang zu machen. Dann hätte man während der WM Ruhe gehabt, das Thema wäre gegessen gewesen", sagte der ehemalige Trainer des FC Bayern München und von Borussia Dortmund dem Sportbuzzer. 

Die Affäre um die Erdogan-Fotos habe "sicher auch Einfluss auf die Mannschaft" gehabt, schrieb der 69-Jährige in seiner am Mittwoch veröffentlichten Kolumne. "Die Spieler wurden ja ständig damit konfrontiert und bekommen auch mit, was geschrieben wird. Das war sicher nicht förderlich", sagte der frühere Schweizer Nationalcoach.

Im Vorfeld der WM in Russland hatten Özil und Gündogan durch gemeinsame Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für einen Eklat gesorgt, dessen Nachwirkungen die deutsche Elf durch das Turnier begleiteten. Nach dem Vorrunden-Aus der Elf von Bundestrainer Joachim Löw hatten DFB-Präsident Reinhard Grindel und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff zuletzt eine öffentliche Erklärung des bislang zu dem Thema schweigenden Weltmeisters Özil verlangt. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland forderte am Dienstag den Rücktritt von Bierhoff und Grindel.

10. Juli: Serge Gnabry absolviert erstes Mannschaftstraining

U21-Europameister Serge Gnabry hat nach wochenlangem Einzeltraining erstmals mit der Mannschaft des FC Bayern München trainiert. Der 22-Jährige absolvierte am Dienstag nach Angaben des deutschen Fußball-Meisters "große Teile" der Einheit. Nur auf das Abschlussspiel verzichtete der Flügelspieler noch. Gnabry erlitt in der Rückrunde einen Muskelbündelriss, der ihn aller WM-Chancen beraubte.

Serge Gnabry (Mitte) absolvierte am Dienstag nach Angaben des FC Bayern seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft.
Foto: Andreas Gebert, dpa

Auch der vom FC Dallas für die U19 ausgeliehene Innenverteidiger Chris Richards und Angreifer Alex Timossi Andersson nahmen erstmals am Teamtraining teil. Der schwedische Jugendnationalspieler wurde bereits im vergangenen Sommer von Helsingborgs IF verpflichtet, blieb aber noch ein Jahr bei seinem Heimatverein. 

9. Juli: Bericht: FC Bayern trennt sich von Tobias Schweinsteiger

Erstmal seit Jahren steht beim FC Bayern offenbar kein Schweinsteiger mehr unter Vertrag: Wie die Welt berichtet, trennt sich der Klub von Tobias Schweinsteiger. Der Bruder des langjährigen Kapitäns Bastian Schweinsteiger trainierte bislang als Co-Trainer die U23 des Klubs und gehörte seit 2015 dem Trainerstab des Vereins an. Obwohl der 36-Jährige noch einen Vertrag bis 2019 hatte, gibt es für ihn nun keine Verwendung mehr.

Tobias Schweinsteiger spielte in seiner Karriere für den VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig, die Spielvereinigung Unterhaching, Jahn Regensburg und die zweite Mannschaft des FC Bayern. Im Sommer 2015 beendete er seine Spielerkarriere beim Rekordmeister.

8. Juli: Wellinger geht auf USA-Reise mit FC Bayern

Der FC Bayern bekommt auf seiner Sommerreise in die USA prominente Begleitung von einem Olympiasieger. Skispringer Andreas Wellinger kündigte an, den Fußball-Rekordmeister auf dessen Trip nach Amerika vom 23.-30. Juli zu begleiten. "Das wird mein Sommer-Highlight", schrieb der 22 Jahre alte Bayern-Fan und zweimalige Olympiasieger am Wochenende bei Facebook.

Andreas Wellinger geht mit dem FC Bayern auf Tour in die USA.
Foto: Ralf Lienert

Was die Münchner mit dem Oberbayern bei ihrer Marketingreise samt der zwei Testspiele gegen Juventus und Manchester City vorhaben, verriet er nicht. Wegen des Bayern-Angebots wird Wellinger in diesem Jahr auf den Sommer Grand Prix in Hinterzarten (26.-28. Juli) verzichten, wie er sagte.

6. Juli: FC Bayern gibt Nachwuchsspieler Fein einen Profivertrag

Der FC Bayern hat dem 19-jährigen Adrian Fein einen Profivertrag gegeben. Der Mittelfeldspieler erhielt beim deutschen Fußball-Rekordmeister in München einen Dreijahresvertrag bis 2021, wie am Freitag bekanntgegeben wurde. Fein ist seit 2007 an der Säbener Straße und durchlief alle Jugendteams. "Er hat große Qualitäten und ist einer der besten Spieler unserer U23. Wir werden versuchen, ihn Schritt für Schritt an die Profimannschaft heranzuführen", sagte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

5. Juli: Manfred Rögelein, Kult-Trompeter des FC Bayern ist gestorben

Die Fanszene des FC Bayern trauert um eines ihrer ältesten Mitglieder: Manfred Rögelein, der lange in der Südkurve die Stimmung mit seiner Trompete anheizte, ist tot. Das gab die Fanclub-Vereinigung "Club Nr. 12" am Donnerstag bekannt.

 

„Wir trauern um einen lieben Menschen, einen guten Freund und um einen der größten Bayernfans“, teilte der Club Nr. 12 zum Tod des Trompeters mit.

Kovacs Plan mit "Rib & Rob": "Vollprofis müssen die Jungen mitnehmen"

Franck Ribéry fluchte und scherzte über Tore im Training, die Kommandos von Arjen Robben hallten laut über den Platz. Die Bayern-Leitfiguren waren beim ersten Mannschaftstraining unter Neu-Coach Niko Kovac mit vollem Engagement dabei. In ihrer vermutlich letzten Saison in München wollen die beiden Stars vorangehen, bezeichnenderweise liefen sie schon beim Aufwärmen der Rumpftruppe an der Spitze. "Das sind Führungsfiguren, die die Jungen mitnehmen müssen. Die Jungen müssen aufschauen auf diese Vollprofis", sagte Kovac.

Niko Kovac setzt auf Franck Ribery (r) und Arjen Robben.
Foto: Sven Hoppe , dpa

In Abwesenheit der Münchner WM-Teilnehmer stehen die langjährigen Fan-Helden mehr denn je Fokus. Ribéry (35 Jahre) und Robben (34)  wollen ihre Plätze gegen die junge Flügel-Garde Kingsley Coman und Serge Gnabry (beide 22) behaupten, ihr Publikum ein weiteres Jahr verzücken. Testspiele gegen klangvolle Gegner wie Paris Saint-Germain, Manchester City, Juventus Turin und Manchester United bieten schonmal die beste Möglichkeit zur Eigenwerbung.

Als "Rib & Rob" oder "Robbery" haben sie eine Ära beim Rekordmeister geprägt. "Das sind zwei Weltklassespieler, die Tolles geleistet haben in ihrer Karriere, gerade für den FC Bayern München. Sie bringen ein hohes Maß an Qualität mit und haben eine tolle Persönlichkeit", rühmte Kovac die beiden großen Spieler mit dem großen Ego. 

Die Startelf gehört zum Selbstverständnis der langjährigen Leistungsträger, ansonsten ist der Frust groß, Ärger programmiert. "Das sind impulsive Menschen", sagte Kovac. Er habe dafür Verständnis, denn neben der deutschen Mentalität habe er das Kroatische in sich. "Ich weiß, wie die beiden denken und fühlen."

Seit 2007 wirbelt Ribéry auf dem linken Flügel für die Münchner. 30 Millionen Euro bezahlten sie damals an Olympique Marseille. Den ehemaligen Real- und Chelsea-Spieler Robben ließen sich die Bayern rund 24 Millionen Euro kosten. Tricks, Tore und Titel sind seitdem garantiert. Höhepunkt der beiden Offensivspieler, die nach einem Kabinenkrach 2012 immer mehr zusammenfanden, war der Champions-League-Triumph 2013.

"Es freut mich, dass ich mit solchen Kapazitäten arbeiten kann", sagte Kovac, der den Generationenwechsel auf dem Flügel moderieren muss. "Ich werde mit Sicherheit mit den beiden sprechen. Aber nicht in erster Linie dahingehend, dass ich sage, Ihr dürft nicht sauer sein, wenn ihr nicht dabei seid. Es geht darum, wie wichtig sie sind."

Ihre Wichtigkeit wollen auch Coman und Gnabry unter Beweis stellen. Der bei der WM schwächelnde Thomas Müller ist ebenfalls ein Kandidat für die Außenposition, auch wenn er kein klassischer Flügelmann ist.  Coman möchte wieder an die starken Leistungen von vor seinem Syndesmosebandriss aus dem Februar anknüpfen, der ihn das Saisonfinale und die WM-Option kostete. Nach einem Lehr-Leihjahr in Hoffenheim fühlt sich auch Gnabry bereit. "Wir brauchen alle Spieler", sagte der U21-Europameister, den ein Muskelbündelriss der WM-Chancen beraubte. "Ich freue mich, viel zu lernen von den Jungs." 

Gnabry und Coman wurden trotz ihrer jungen Jahre schon von reichlich Verletzungen gestoppt. Bei Ribéry und bei Robben häufen sich mit zunehmenden Alter die Beschwerden. Gerade Robben fiel in der Vergangenheit oftmals in den entscheidenden Saisonphasen aus. "Das sind Jungs, die tagtäglich arbeiten, die teilweise auch zu viel arbeiten, habe ich mir sagen lassen", sagte Kovac über die zwei Altstars.

Dass Musterprofi Robben seinen (Über-)Eifer unter dem neuen Coach reduziert, glaubt Kovac nicht. "Er ist jetzt 34 Jahre alt und ich werde nicht in einem halben Jahr seine Denk- und Handlungsweise ändern können", sagte der Kroate. "Aber ich werde versuchen, ihm gewisse Sachen aus meiner Sicht zu erklären. Ich hoffe, dass er das eine oder andere auch annimmt."

4. Juli: Neu-Trainer Kovac lässt Bayern-Stars erstmals auf Platz schwitzen

Niko Kovac hat die Stars des FC Bayern erstmals auf dem Platz schwitzen lassen. Nach Leistungstests leitete der neue Coach der Münchner am Mittwochnachmittag sein erstes Mannschaftstraining beim Fußball-Rekordmeister. 18 Spieler waren bei der fast 100-minütigen Einheit dabei, darunter auch Routiniers wie Franck Ribéry, Arjen Robben oder Sandro Wagner. Komplettiert wurde das Ensemble durch mehrere Nachwuchsspieler. Kovac trug eine weiße Kappe, gab klare Anweisungen an sein Personal und achtete bei den Übungen auf die Details.

Bis sein Kader komplett ist, dauert es noch drei Wochen. Die WM-Teilnehmer steigen erst am 25. Juli wieder ins Training ein. Neuzugang Serge Gnabry arbeitete auch am Mittwoch abseits des Teamtrainings weiter an seinem Comeback. Der 22-Jährige hatte in der vergangenen Saison einen Muskelbündelriss erlitten.

Medien: Frankreichs Pavard wechselt 2019 von Stuttgart zu Bayern

Frankreichs WM-Shootingstar Benjamin Pavard soll einem Bericht der Sport Bild zufolge im kommenden Jahr für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München wechseln. "Wir machen aus der Konstellation, dass Benjamin für 2019 eine Ausstiegsklausel hat, keinen Hehl", sagte VfB-Manager Michael Reschke dem Magazin (Mittwoch): "Wir verzichten gerne auf sehr viel Geld, wenn er dafür noch ein weiteres Jahr bei uns spielt."

Der Franzose Benjamin Pavard steht beim VfB Stuttgart noch bis 2021 unter Vertrag.
Foto: Andreas Gebert, dpa (Archiv)

Reschke hatte jüngst bereits betont, den französischen Fußball-Nationalspieler nicht schon in diesem Sommer ziehen zu lassen, nachdem Pavard mit seinen bisherigen Leistungen bei der WM und dem Tor im Achtelfinale gegen Argentinien noch mehr auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nicht einmal für 50 Millionen Euro werde man ihn in diesem Jahr schon verkaufen. Eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer hat Pavard nicht in seinem bis Mitte 2021 gültigen Vertrag, wohl aber für den Sommer 2019.

Bayern-Profi James und Shakira leiden nach WM-Aus Kolumbiens

Kolumbiens verletzter Superstar James Rodríguez leidet nach dem dramatischen Aus seiner Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland. Der Profi des FC Bayern München twitterte nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen England ein Foto von sich, wie er mit verweinten Augen und zusammengesunken auf der Ersatzbank sitzt. Der WM-Torschützenkönig von 2014 verzichtete auf Worte, sondern setzte nur das Symbol eines zerbrochenen Herzens darüber. Der 26-Jährige hatte wegen einer Wadenverletzung nicht spielen können und die Partie von der Tribüne aus verfolgt.

Auch Popsängerin Shakira trauert mit der Auswahl ihres Landes und haderte mit der ihrer Ansicht nach unverdienten Niederlage im Achtelfinale. "Beeindruckendes Kolumbien bei dieser Weltmeisterschaft. Ich glaube, dass die ganze Welt weiß, dass Kolumbien den Sieg verdient gehabt hätte. Für immer stolz auf mein Land!!!", schrieb sie auf Twitter.

Was die 41-Jährige überhaupt von dem Spiel mitbekommen hat, ist unklar: Shakira gab nämlich am Dienstagabend in Madrid ein Konzert, nach Veranstalterangaben vor 14.000 Besuchern. Im Hause Shakira gibt es derzeit nicht viel zu feiern: Die weltberühmte Künstlerin lebt mit dem spanischen Nationalspieler Gerard Piqué vom FC Barcelona zusammen, der mit seinem Team ebenfalls im Achtelfinale (gegen Russland) ausgeschieden war. Die beiden haben zwei Kinder.

2. Juli: Bayern-Coach Kovac plant mit Lewandowski und Boateng

Der neue Bayern-Trainer Niko Kovac gestattet seinen acht deutschen Fußball-Nationalspielern und den weiteren WM-Teilnehmern nach dem Aus in Russland insgesamt vier Wochen Urlaub  "Sie werden am 25. Juli das erste Training haben", sagte Kovac am Montag in München. Damit verzichtet er auf diese Stars bei der USA-Reise vom 23. bis 30. Juli.

Motivationsprobleme von Manuel Neuer und den anderen entthronten Weltmeistern erwartet Kovac nicht. "Im Urlaub werden sie das vergessen, und ich bin überzeugt, dass sie am ersten Trainingstag genauso motiviert sind, wie ich das erwarte", sagte Kovac. 

Vom 2. bis 9. August steht ein zweites Vorbereitungscamp am Tegernsee an. Darauf stimmen sich die deutschen und die anderen WM-Teilnehmer in München ein. "Sie werden hier vorbereitet werden, um dann nicht aus dem Kalten in das Trainingslager zu fahren", sagte Kovac. 

Kovac plant mit Robert Lewandowski. "Ich habe mit Lewa telefoniert und ihm meinen Standpunkt mitgeteilt. Ich finde ihn klasse, er ist ein Weltklassestürmer, der viel für den Club geleistet hat und in der Zukunft viel für den Club leisten wird", sagte Kovac. Der polnische Fußball-Nationalstürmer gilt als wechselwillig.

Kein Telefonat gab es mit Jérôme Boateng, bei dem die Münchner Verhandlungsbereitschaft im Falle eines Angebots signalisiert hatten. "Ich hatte in Frankfurt einen Boateng, jetzt habe ich auch einen. Es sind beides tolle Typen, tolle Persönlichkeiten", sagte Kovac. "So glücklich ich in Frankfurt mit Prince war, so glücklich werde ich sicher auch mit Jérôme in München sein."

Bei den Zielen weiß der frühere Bayern-Profi Kovac, dass Pokale verlangt werden. "Wir wollen erstmal zusehen, dass wir die Spieler besser machen. Was unter dem Strich herauskommt, werden wir sehen. Wir sind hier, um letzten Endes auch Titel zu holen", sagte der 46-Jährige.

Mit Bayern-Logo: Die Allianz Arena hat neue Sitzschalen

Vor etwa einem Jahr zog der TSV 1860 München aus der Allianz Arena aus - die Sitzschalen in dem Fröttmaninger Stadion blieben bis dahin in neutralem Grau. Das hat sich nun geändert. Ein Jahr nach dem Auszug der Löwen sind die Sitzschalen in der Allianz Arena dem FC Bayern angepasst worden. Sie bilden nun das Logo des FC Bayerns sowie den Schriftzug FC Bayern München. Zudem sind die Treppenauf- und abgänge in Rot gehalten. Eingeweiht wird die "neue" Arena am 5. August beim Testspiel gegen Manchester United.

Ein Jahr nach dem Auszug der Löwen sind die Sitzschalen in der Allianz Arena dem FC Bayern angepasst worden.
Foto: Florian Eisele
Ein Jahr nach dem Auszug der Löwen sind die Sitzschalen in der Allianz Arena dem FC Bayern angepasst worden.
Foto: Florian Eisele

1. Juli: Niko Kovac beginnt am Montag als neuer FCB-Trainer

Mit dem neuen Trainer Niko Kovac nimmt der FC Bayern am Montag die Vorbereitung für die neue Saison auf. Der deutsche Fußball-Meister stellt den 46-Jährigen auf einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr offiziell vor, danach müssen die Stars erstmals schwitzen. Allerdings trainieren die Münchner zum Start hinter verschlossener Tür im Leistungszentrum. Mehr als sieben Wochen hat Kovac Zeit, die Mannschaft auf den Bundesligastart am 24. August einzustimmen. 

Zeitgleich mit dem Rekordmeister startet auch dessen erster Bundesliga-Gegner 1899 Hoffenheim in seine Vorbereitung. Trainingsauftakte gibt es am Montag zudem beim SC Freiburg, Hannover 96, Werder Bremen und Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

29. Juni: FC Bayern bezieht Anfang August Trainingslager am Tegernsee

Der FC Bayern München wird nach seiner USA-Tour im Sommer ein einwöchiges Trainingslager am Tegernsee beziehen. Das gab der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag bekannt. Vom 2. bis 9. August bereitet der neue Trainer Nico Kovac sein Team in Rottach-Egern rund eine Autostunde südlich von München auf den Saisonbeginn vor. Das erste Pflichtspiel steigt am 12. August beim Supercup gegen DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt. Während des Trainingslagers steht am 5. August ein Testspiel in der Münchner Allianz Arena gegen den englischen Meister Manchester City an. Zuvor sind die Bayern vom 23. bis 30. Juli in den USA auf Werbetour.

Kovac kennt Rottach-Egern aus seiner aktiven Zeit beim FC Bayern. Zuletzt hatten die Münchner aber jahrelang auf Trips an den Tegernsee verzichtet und sich auf weitere Reisen nach Amerika oder nach Asien konzentriert. Letztmals hatte der deutsche Branchenprimus unter Trainer Felix Magath im Jahr 2006 dort ein Trainingslager abgehalten.

28. Juni: Kapitän Neuer: Spieler "in erster Linie" für WM-Aus verantwortlich

Kapitän Manuel Neuer sieht die Verantwortung für das Scheitern bei der Fußball-WM bei den Spielern und weniger bei Bundestrainer Joachim Löw. "Wir sind Mannschaftssportler und sind dafür zuständig, die Leistung auf dem Platz zu bringen, das haben wir nicht geschafft", sagte der Torwart des FC Bayern München am Donnerstag nach der Rückkehr der DFB-Auswahl in Frankfurt am Main.

"Wir Spieler sehen uns in erster Linie in der Verantwortung", betonte Neuer. Das Team sei von den Trainern gut auf die WM-Spiele vorbereitet worden. "Wir haben das selbst in der Hand gehabt", stellte Neuer fest. 

Die Mannschaft müsse mit der Kritik leben und werde sich ihr stellen, versicherte der 32-Jährige. "Wir haben vieles vergeigt in den Spielen, wir haben uns das selbst zuzuschreiben", sagte er. Neuer versicherte, die WM-Blamage tue der Mannschaft "unendlich leid".

27. Juni: Bayern-Torwart Ulreich hofft auf mehr Einsätze

Manuel Neuer ist wieder fit und spielt bei der Weltmeisterschaft in Russland so, als ob er nie verletzt war. Sven Ulreich, der Neuer in der abgelaufenen Saison vertreten hatte, hofft dennoch auf viele Einsätze in der neuen Spielzeit.

Der 29-Jährige hatte in der vorigen Spielzeit überzeugt, als Neuer wegen eines Mittelfußbruchs ausgefallen war. "Ich weiß, was meine Rolle beim FC Bayern ist. Ich bin hinter dem besten Torwart der Welt die Nummer zwei", sagte Ulreich der Bild-Zeitung. "Das akzeptiere ich, sonst hätte ich meinen Vertrag nicht verlängert. Aber ich habe schon die Hoffnung, dass ich nach den gezeigten Leistungen das ein oder andere Spiel mehr bekomme als früher, auch wenn Manu fit ist."

Südkorea - Deutschland: Boateng und Rudy fallen aus, Hummels ist einsatzbereit

Die Bayern-Profis Jérôme Boateng (Sperre) und Sebastian Rudy (Nasenbeinbruch) fallen für das Spiel am Mittwoch gegen Südkorea (16 Uhr, ZDF) aus. Mats Hummels ist nach Problemen am Halswirbel wieder einsatzbereit.

Ein Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz über Südkorea erspart den Deutschen alle Rechenspiele und garantiert das Weiterkommen. Viel wird davon abhängen, wie das Team von Bundestrainer Joachim Löw die hohen Temperaturen verkraftet. "Die Physis wird eine wichtige Komponente. Wenn es 30 Grad hat wie angekündigt, spielt das schon eine Rolle", bemerkte Löw.

25. Juni: Kicker: Real bot Benzema im Tausch für Lewandowski

Dem FC Bayern ist laut einem Bericht des Kicker der französische Stürmer Karim Benzema als Ersatz für den wechselwilligen Torjäger Robert Lewandowski angeboten worden. Wie das Fachblatt am Montag schrieb, wurden die Bosse des Fußball-Rekordmeisters mit einem entsprechenden Modell konfrontiert. Der polnische Stürmer sollte demnach an seinen Wunschverein Real Madrid abgegeben werden, im Gegenzug würden die Münchner unter anderem Benzema erhalten. Der Bundesligist habe sich mit der Idee aber erst gar nicht beschäftigt, hieß es weiter. Präsident Uli Hoeneß bekräftigte stattdessen, dass Lewandowski auch in der nächsten Saison für die Bayern spielen werde.

Der Nationalstürmer und WM-Teilnehmer liebäugelt seit Jahren mit einem Weggang aus Deutschland in Richtung Real Madrid, jüngst untermauerte sein neuer Berater den Wechselwunsch. Bei den Bayern hat der Mittelstürmer allerdings noch einen Vertrag bis 2021.

FC Bayern-Spieler Hummels und Rudy noch verletzt

WM-Debütant Sebastian Rudy hat sich beim Sieg der deutschen Elf gegen Schweden am Samstag einen Nasenbeinbruch zugezogen. Wie schlimm die Verletzung ist, vermochte der Profi des FC Bayern München beim Weg aus dem Stadion nicht zu sagen. "Wir gehen am Montag röntgen und dann werden wir sehen, was man machen muss, ob man die Nase so richten kann. Aber dann wissen wir dann mehr", sagte der 28-Jährige. "Atemprobleme habe ich ein bisschen, aber Schmerzen gerade überhaupt keine."

Der Profi des FC Bayern München, der im defensiven Mittelfeld Sami Khedira ersetzt hatte, wurde bei einem Zweikampf unabsichtlich im Gesicht getroffen und musste nach einer halben Stunde stark blutend ausgewechselt werden. Für ihn kam Ilkay Gündogan. Löw und Rudy hoffen auf einen Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen Südkorea am Mittwoch in Kasan. "Ich hoffe, dass es bis Mittwoch reicht", sagte Rudy.

Der wegen eines verrenkten Halswirbels am Samstagabend nicht aufgebotene FC Bayern-Spieler Mats Hummels möchte gegen die Asiaten ebenfalls auflaufen. Er hoffe, dass es bis dahin wieder so gut sei, dass er gar keine Probleme mehr habe, sagte Hummels.

19. Juni: Lewandowski will noch mindestens fünf Jahre auf Top-Niveau spielen

Stürmerstar Robert Lewandowski will noch mindestens fünf Jahre lang auf dem höchsten Niveau Fußball spielen. "Ich habe einen Plan, dass ich mindestens bis 35 auf dem Top-Level spiele", sagte der 29-Jährige dem britischen Guardian. "Ich fühle, dass die beste Phase für mich als Stürmer erst beginnt. Ich bin gereift und habe viel Erfahrung. Wenn ich gesund bleibe, will ich in Europa so lange wie möglich spielen." Der Angreifer des FC Bayern München wird am 21. August 30 Jahre alt.

Zu den von seinem Berater Pini Zahavi getroffenen Aussagen, dass er die Bayern verlassen wolle, enthält das Interview keine Aussagen von Lewandowski.

Stattdessen redete der polnische Nationalmannschafts-Kapitän über die Nachteile, die ein Leben als Fußballstar mit sich bringt. Da er ständig erkannt werde, stelle er sich manchmal als Emil vor. "Zum Beispiel wenn ich mit Freunden im Restaurant sitze. Dann reden und lachen wir, benutzen aber weder Robert oder Lewy. In der Situation bin ich dann einfach Emil. Da dreht sich dann keiner um oder schaut in meine Richtung", erzählte Lewandowski. "Sollte mich dann doch jemand meinen, mich erkannt zu haben und fragen, ob ich Robert Lewandowski sei, sage ich einfach: "Sorry, das ist ein Fehler. Ich sehe nur wie er aus. Ich bin Emil, nicht Robert."

17. Juni: Barcelona soll an Thiago interessiert sein

Spaniens Nationalspieler Thiago steht nach einem Bericht des Sportblatts Marca ganz oben auf der Wunschliste des FC Barcelona. Für den Mittelfeldspieler soll der FC Bayern München eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro aufgerufen haben, schrieb die Zeitung ohne Quellenangaben. Thiago hat beim deutschen Fußball-Meister einen Vertrag bis 2021.  

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vergangene Woche einen Abgang des 27-Jährigen nicht ausgeschlossen. "Wir planen weiter mit ihm. Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader habe", sagte er. Barcelona sucht einen Nachfolger seines Spielmachers Andrés Iniesta, der nach Japan wechselt. Beide gehören zum WM-Kader Spaniens; Thiago war beim 3:3 zum Auftakt gegen Portugal eingewechselt worden.

Bayern-Mittelfeldspieler Thiago soll ganz oben auf der Wunschliste des FC Barcelona stehen.
Foto: Matthias Balk, dpa

Nachdem der französischen Superstar Antoine Griezmann von Atlético Madrid Barcelona abgesagt hat, wäre wieder Geld für einen anderen großen Transfer frei. Thiago stammt aus der Jugend des Clubs, der normalerweise aber keine Spieler zurückholt, die den FC irgendwann verlassen haben. Mit dieser Methode will man abwanderungswilligen Talenten einen Riegel vorschieben.

Thiago hatte der Tageszeitung Mundo Deportivo kürzlich auf die Frage nach den Wechselgerüchten gesagt: "Wir werden sehen. Ich habe letztes Jahr mit Bayern verlängert, aber es ist sehr kompliziert. Fußball ist sehr schwierig."

Nach anderen Medienberichten hat nun auch Real Madrid Interesse an Thiago, nachdem der Champions-League-Sieger den bisherigen Nationaltrainer Julen Lopetegui verpflichtet hat.

16. Juni: Kroatische Medien: FC Bayern an Kramaric interessiert

Davor Suker wich der Frage charmant aus. "Ich nix verstehen", antwortete der Präsident des kroatischen Fußball-Verbandes auf die Frage, ob er vom angeblichen Interesse des FC Bayern München an Andrej Kramaric gehört habe. Bewusst und augenzwinkernd in gebrochenem Deutsch, obwohl die Frage auf Englisch gestellt worden war.

Vertragsdiskussionen um ihre Spieler können auch die Kroaten während einer WM eigentlich nicht gebrauchen. Doch diese Gerüchte ehren den Stürmer des Bundesligisten 1899 Hoffenheim und die Kroaten zu sehr, als dass sie sie komplett abblocken möchten. Auch Kramaric selbst antwortete ausweichend und befeuerte die Diskussionen damit eher als dass er sie aus der Welt geschafft hätte.

"Bayern? Ja, ich habe gesehen, was die Medien schreiben", sagte er zu goal.com: "Aber es gibt keinen Grund zur Hektik. Meine Priorität liegt auf der Weltmeisterschaft, danach bleibt immer noch genügend Zeit, um über einen möglichen Wechsel zu sprechen."

15. Juni: FC Bayern plant offenbar mit Süle als Boateng-Nachfolger

Beim FC Bayern hat man sich offenbar intensiver mit dem Abgang von Jérôme Boateng befasst. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen die Münchner bereits über einen Nachfolger nachdenken - und dabei auch fündig geworden sein. Niklas Süle, vor der Saison aus Hoffenheim zum FC Bayern gekommen, soll demnach in die Fußstapfen des Weltmeister treten. Der 22-jährige Süle überzeugte die Bayern-Verantwortlichen in seiner ersten Saison offenbar vollkommen.

Ein Neuzugang dürfte bei einem Wechsel von Boateng dennoch nötig werden. Mit Mats Hummels, Süle und Javi Martínez würden dann nämlich nur noch drei Innenverteidiger im Kader stehen- definitiv zu wenig für eine Saison mit drei Wettbewerben.

14. Juni: Bayern München ist das fairste Team der Bundesliga

Der FC Bayern und der 1. FC Union Berlin sind die fairsten Teams der abgelaufenen Spielzeit. In der Bundesliga liegen nach Angaben der Deutsche Fußball-Liga (DFL) vom Donnerstag hinter den Bayern Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. In der 2. Liga folgen hinter Union der 1. FC Nürnberg sowie Arminia Bielefeld und der FC St. Pauli als gemeinsame Dritte.

Für die Zweitligisten ist diese Rangliste mit einer finanziellen Honorierung verbunden. Das Geld muss zweckgebunden in die Nachwuchsarbeit fließen. Nürnberg etwa erhält 15.000 Euro.

Grundlage für die Fairplay-Statistik sind die Spielberichte der Schiedsrichter und Schiedsrichterbeobachter. In die Wertung fließen Verwarnungen und Platzverweise ein. Zudem wird der Respekt vor Gegner und Schiedsrichter, das Verhalten von Mannschaftsoffiziellen und von Fans sowie die Attraktivität des Spiels bewertet.

13. Juni: Boateng darf den FC Bayern verlassen

Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng vom FC Bayern München darf nach Aussage von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit anderen Clubs verhandeln. "Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen", sagte Rummenigge laut Bild, Sport Bild, Münchner Merkur und tz.

Boatengs Berater Christian Nerlinger habe den Club darüber informiert, dass der 29 Jahre alte Profi Wechselgedanken habe. "Wir wissen daher, dass das Thema möglicherweise auf uns zukommen kann." Boateng bereitet sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) vor.

Jérôme Boateng kann mit dem Segen des FC Bayern München über Wechselangebote verhandeln.
Foto: Christian Charisius, dpa

Stürmer Robert Lewandowski werde hingegen sicher bei den Münchnern bleiben. "Ich habe schon vor Wochen gesagt, ich nehme Wetten auf Lewandowskis Verbleib bei uns an - die nehme ich heute noch an. Es hat sich nichts verändert", sagte Rummenigge. Einen Abgang von Mittelfeldspieler Thiago schloss der Bayern-Boss dagegen nicht aus. "Wir planen weiter mit ihm. Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader habe", sagte er.  

13. Juni: Forbes: Bayern viertwertvollster Fußball-Club - ManU weiter Spitze

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München ist laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes der viertwertvollste Fußball-Club der Welt. Mit umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro wird der Wert des Teams taxiert, wie aus dem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Ranking hervorgeht. Internationaler Spitzenreiter bleibt wie im Vorjahr der englische Rekordmeister Manchester United mit einem Wert von 3,51 Milliarden Euro.

Platz zwei und drei der Forbes-Liste belegten die spanischen Vereine Real Madrid (3,48 Mrd. Euro) und der FC Barcelona (3,46 Mrd.). Als zweiter deutscher Club unter den Top 20 landete Borussia Dortmund mit rund 766,92 Millionen Euro auf Platz 12. Der FC Schalke 04 verbesserten sich um einen Platz auf Rang 15 (601,79 Mio.).

Wie schon in den vergangenen Jahren dominieren die Teams aus der englischen Premier League die Top 20. Acht Clubs von der Insel finden sich in der Spitzengruppe - darunter Meister Manchester City, der FC Arsenal, FC Chelsea und der FC Liverpool. Laut "Forbes" ist die Dominanz der englischen Teams mit den lukrativen Übertragungsrechten und den damit verbundenen TV-Einnahmen für die Vereine zu erklären.

Wertvollster Sport-Verein der Welt ist 2018 allerdings kein Fußball-Club, sondern ein Team aus der National Football League (NFL) in den USA: Die Dallas Cowboys belegten in diesem Ranking mit umgerechnet 4,09 Milliarden Euro Platz eins.

11. Juni: Bayern-Boss Hoeneß bekräftigt: Lewandowski "wird nicht verkauft"

Bayern Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß hat bekräftigt, dass er Stürmer Robert Lewandowski auch bei einer extrem hohen Offerte nicht abgeben werde. Der Pole will den deutschen Fußball-Rekordmeister im Sommer verlassen. Zuletzt war in einem Bericht der Sport Bild angedeutet worden, dass der FC Bayern erst bei einer Ablösesumme von rund 200 Millionen Euro gesprächsbereit sein könnte.

"Das ist Quatsch", sagte Hoeneß bei Sky am Sonntagabend am Rande des Basketball-Finals. "Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden."

Den Wechselwunsch des Torgaranten hatte dessen Agent Pini Zahavi untermauert. Lewandowski hat in München noch einen Vertrag bis 2021.

10. Juni: Iron Maiden trainiert beim FC Bayern München mit

Die britische Heavy-Metal-Combo Iron Maiden gehört zu den erfolgreichsten Bands des Planeten - und der FC Bayern bekanntermaßen beim Fußball zum besten, was der Sport zu bieten hat. Nur folgerichtig scheint es deswegen, dass sich beide Erfolgsformationen mal zu einem Projekt zusammenschließen. Eben das ist im am Samstagvormittag in München geschehen. Mitglieder aus dem Tross der Rockband sowie die beiden Bandmitglieder Adrian Smith und Steve Harris waren bei einem Hobbykick auf dem Gelände des Rekordmeisters dabei.

Hintergrund: Iron Maiden waren ohnehin in der Stadt, weil am Abend as Festival "Rockavaria" über die Bühne ging. Beim 2:2 auf dem Platz des FC Bayern steuerte Bassist Steve Harris sogar zwei Treffer hinzu. Die Band bedankte sich bei dem Klub für die Gelegenheit und fügte hinzu: "Glücklicherweise mussten wir kein Elfmeterschießen veranstalten. Für gewöhnlich geht es nicht so gut aus, wenn England und Deutschland gegeneinander spielen." Der Kick wurde im Vorfeld streng geheim gehalten, damit das Spiel in Ruhe über die Bühne gehen konnte.

DFB-Pokal: Bayern-Gegner Drochtersen/Assel freut sich über Los

Rekordchampion Bayern München gastiert beim entzückten Regionalligisten, Fürth und Schweinfurt empfangen Champions-League-Teams aus dem Ruhrpott: Die Auslosung zur ersten Runde des DFB-Pokals hat den bayerischen Vereinen reizvolle Spiele beschert. Der FC Bayern muss Mitte August beim kleinen SV Drochtersen/Assel aus Niedersachsen ran. "Das ist überragend", sagte dessen Coach Lars Uder und ergänzte: "Ein Kindheitstraum."

Auch die drei Heimspiele der bayerischen Vereine habe es in sich. Die SpVgg Greuther Fürth trifft auf Borussia Dortmund und erinnert sich dabei an das knappe Halbfinal-Aus 2012. "Da haben wir natürlich eine der schwersten Aufgaben gezogen", sagte Sportdirektor Rachid Azzouzi. Als bayerischer Landespokal-Sieger freut sich der 1. FC Schweinfurt 05 auf ein Duell gegen Schalke 04. "Ein Traum, ein sensationelles Los! Das wird eine Riesengeschichte", meinte Präsident Markus Wolf nach der Ziehung am Freitag. "Schweinfurt wird beben."

Drittliga-Aufsteiger 1860 München spielt gegen Holstein Kiel. Letztmals standen sich die Teams in dem Nord-Süd-Duell 2015 in der Zweitliga-Relegation gegenüber, als die "Löwen" knapp gewannen. Die Kieler seien als Zweitligist, der jüngst nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatte, zwar Favorit. "Ich denke aber, dass wir die Möglichkeit haben, sie in unserem Stadion vor Probleme zu stellen", sagte 1860-Trainer Daniel Bierofka.

Der FC Augsburg reist zum Auftakt des Cup-Wettbewerbs zum hessischen Regionalligisten TSV Steinbach, Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg spielt in Südbaden beim SV Linx. Jahn Regensburg will bei Chemie Leipzig bestehen. Der FC Ingolstadt gastiert beim SC Paderborn.

Die erste Hauptrunde wird vom 17. bis 20. August ausgespielt. Die 32 Siegerteams sind Ende Oktober in der zweiten Runde dabei. Das Finale steigt am 25. Mai 2019 im Berliner Olympiastadion statt.

# Notizblock

9. Juni: DFB-Pokal-Auslosung: FC Bayern München muss nach Drochtersen

Der Niedersachsen-Pokalsieger SV Drochtersen/Assel hat das große Los gezogen: Der Fußball-Regionalligist trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Rekordcupsieger Bayern München. Das ergab die Auslosung durch ARD-WM-Reporterin Palina Rojinski und DFB-Präsident Reinhard Grindel am Freitag in Dortmund.

Wann die Partie genau stattfindet, ist noch nicht klar. Die erste Runde des DFB-Pokals findet am Wochenende vor dem Bundesliga-Saisonstart zwischen dem 17. und dem 20. August statt.

7. Juni: Juventus Turin zieht Kaufoption für Douglas Costa - Vertrag bis 2022

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat wie erwartet seine Kaufoption gezogen und Douglas Costa für 40 Millionen Euro fest vom FC Bayern München verpflichtet. Wie der Serie-A-Club mitteilte, erhält der brasilianische Nationalspieler bei den Bianconeri einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. 

Douglas Costa, der auch im Kader des fünfmaligen Weltmeisters für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht, spielte bereits in der vergangenen Saison leihweise bei Juve. In 31 Partien erzielte der 27 Jahre alte Angreifer vier Tore und bereitete 14 Treffer vor.

Alaba zur Zukunft: Habe einen Vertrag bis 2021 und bleibe bei Bayern

Nach Spekulationen über seine Zukunft hat David Alaba ein klares Bekenntnis zum FC Bayern abgegeben. "Ich bleibe beim FC Bayern! Ich habe Vertrag bis 2021. Ich fühle mich in München sehr wohl. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte der 25-Jährige in einem Interview der Bild. Zuletzt war ein Interesse von Real Madrid am österreichischen Fußball-Nationalspieler kolportiert worden, Alabas Vater hatte das in der spanischen Sport-Tageszeitung AS bestätigt.

Alaba hatte zuletzt immer wieder mit Rücken- und Oberschenkelproblemen zu kämpfen. "Da muss sich keiner Sorgen machen. Mir geht's wieder gut, die Schmerzen, die vom Rücken in den Oberschenkel gestrahlt haben, sind weg. Und jetzt tanke ich dann im Sommerurlaub so richtig auf und freue mich schon auf die neue Saison", sagte Alaba, der im Jahr 2008 zu den Münchnern gewechselt war.

Miroslav Klose traut Timo Werner den Sprung in die Weltspitze zu

Der WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose sieht bei Fußball-Nationalspieler Timo Werner noch Steigerungsmöglichkeiten. "Werner ist jung, er kann irgendwann in die Weltspitze kommen, weil er diese Dynamik hat", sagte der im Trainerstab des DFB für die Stürmer zuständige Klose im Interview des Kicker (Donnerstag). Allerdings erkennt er auch noch Defizite bei dem 22 Jahre alten Angreifer vom Bundesligisten RB Leipzig: "Dieses Kombinieren, diese Winkel, wie er sich dabei positioniert - da fehlt es noch etwas bei ihm. Da haben alle unseren jungen Offensivspieler noch Potenzial."

Zur Besetzung der Offensive im DFB-Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sagte er: "Wenn wir die Außenbahnen dazunehmen, haben wir jetzt, 2018, die beste Offensive, seit ich bei der Nationalmannschaft bin. Aber für den unmittelbaren Sturm gilt das nicht. 1990 hatten wir einen Super-Sturm mit Rudi Völler und Jürgen Klinsmann."

2002 in Japan und Südkorea nahm Klose zum ersten Mal als Spieler an einer WM teil. Bei seinen vier WM-Teilnahmen erzielte er insgesamt 16 Treffer. Nach der WM übernimmt der 39-Jährige die Junioren U17 des FC Bayern München.

Über einen Wechsel von Werner zum FC Bayern gibt es immer wieder Spekulationen. Zuletzt hatte Werner es vermieden, einen Kontakt zum Rekordmeister zu vermeiden.

6. Juni: Timo Werner lässt Wechsel zum FC Bayern offen

Timo Werner von RB Leipzig wird weiterhin als heißer Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern gehandelt, sollte Robert Lewandowski seinen Willen bekommen und zu einem anderen Verein wechseln. In einem Interview mit der Sport Bild sprach der 22-Jährige nun über einen möglichen Wechsel. In dem Text wird er wie folgt zitiert: "Wenn überhaupt, wird das erst nach der WM ein Thema." Eine Absage an den FC Bayern hört sich anders an.

Eigentlich hatte Werner dem FC Bayern schon eine Absage erteilt. Im März hatte der gebürtige Stuttgarter gesagt, dass er "wohl in Leipzig" bleibe und "auf jeden Fall nächstes Jahr" noch für das Team aus Sachsen spielen werde.

5. Juni : FC Bayern winken mehr als 100 Millionen Euro in der Champions League

Der FC Bayern München könnte in der kommenden Champions-League-Saison weit über 100 Millionen Euro einnehmen. Aufgrund des neuen Verteilungsschlüssels der Europäischen Fußball-Union winken dem deutschen Meister deutliche Mehreinnahmen. Schon vor dem Beginn der Königsklasse 2018/19 haben die Bayern 48,5 Millionen Euro garantiert. Dazu kommen noch Einnahmen aus dem Marktpool, die sich im vergangenen Jahr auf 30 Millionen Euro beliefen, sowie leistungsabhängige Prämien.

Als Startprämie erhalten die Münchner wie auch die drei weiteren deutschen Vertreter Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim 15,25 Millionen Euro. Dazu verteilt die UEFA leistungsabhängige Prämien aufgrund der Koeffizientenrangliste. Da der FC Bayern dort auf Platz drei hinter Real Madrid und dem FC Barcelona liegt, streicht er 33,24 Mio. Euro ein. Dortmund hat unter den 32 Teilnehmern Platz 13, Schalke den 15. Rang sicher. Das garantiert Einnahmen von 22,16 und 19,94 Millionen Euro. Womöglich rücken beide Clubs noch einen Platz höher. Hoffenheim muss aufgrund fehlender Erfolge mit einer Platzierung im hinteren Bereich rechnen.

Die Prämien aus dem Marktpool kann die UEFA noch nicht exakt berechnen, da noch nicht alle Verträge abgeschlossen sind. Bei den leistungsabhängigen Prämien werden 2,7 Mio Euro für jeden Sieg und 900.000 Euro für jedes Unentschieden gezahlt. Dazu gibt es Prämien für das Erreichen jeder Runde: Achtelfinale (9,5 Mio.), Viertelfinale (10,5 Mio.), Halbfinale (12 Mio.), Finale (15 Mio.), Sieg (4 Mio.).

Insgesamt rechnet die UEFA mit Bruttoeinnahmen von 3,25 Milliarden Euro, von denen 2,55 Milliarden Euro an die Europacup-Teilnehmer ausgeschüttet werden. Davon entfallen 2,04 Milliarden Euro auf die Teilnehmer der Champions League und des UEFA-Superpokals sowie 510 Millionen Euro auf die Europa-League-Vereine.

4. Juni: Supercup zwischen FC Bayern und Eintracht Frankfurt am 12. August

Der FC Bayern mit seinem neuen Trainer Niko Kovac bestreitet den Supercup gegen Eintracht Frankfurt am 12. August in der Commerzbank-Arena in Frankfurt. Angestoßen wird das Duell zwischen dem Meister aus München und dem hessischen Pokalsieger um 20.30 Uhr (ZDF und Eurosport 2). Für Kovac wird es ein brisantes Wiedersehen mit seinem alten Verein. Der 46-Jährige hatte mit der Eintracht dem FC Bayern und dem scheidenden Coach Jupp Heynckes mit einem 3:1 im DFB-Pokalfinale das Double vermiest. Das Supercup-Endspiel 2017 hatten die Münchner mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund gewonnen.

Im Supercup trifft Bayerns neuer Trainer Niko Kovac auf seinen alten Verein Eintracht Frankfurt.
Foto: Frank Rumpenhorst, dpa (Archiv)

Hoeneß schwärmt von Jogi Löw: "Gefällt mir schon sehr, wie er das macht"

Uli Hoeneß hat Fußball-Bundestrainer Joachim Löw in höchsten Tönen gelobt. "Er hat einen überragenden Anteil an den großen Erfolgen der Nationalmannschaft, durch seine ruhige, seine menschliche Art, mit den Jungs umzugehen. Das gefällt mir schon sehr, wie er das macht. Und das ist auch sein Geheimnis, dass er so erfolgreich ist", sagte der Vereinspräsident des FC Bayern München in einem Interview der Münchner Abendzeitung.

Löw schaffe für seine Spieler eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Sie würden gerne zum Bundestrainer reisen, "weil sie sich wohl fühlen. Wenn man nach einer schwierigen Saison noch mal fünf, sechs Wochen ins Trainingslager geht, musst du schon eine gute Atmosphäre schaffen, und das scheint ihm zu gelingen", sagte Hoeneß.

Uli Hoeneß schwärmt vor der anstehenden WM von Bundestrainer Joachim Löw.
Foto: Matthias Balk, dpa

Für den 66-Jährigen ist der Titelverteidiger wieder ein Kandidat auf den WM-Triumph. "Jogi Löw ist es bisher immer gelungen, aus einer Gruppe Individualisten im Laufe des Turniers eine tolle Mannschaft zu formen. Das traue ich ihm auch dieses Mal zu", sagte Hoeneß.

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Jupp Heynckes als Bayern-Coach war Löw kein Kandidat. "Wir haben nur über die Trainer nachgedacht, die zu haben waren. Deshalb war er nicht in der Diskussion, weil er ja einen Vertrag hat", sagte Hoeneß. Löw sei aber "jederzeit in der Lage, einen Topverein zu trainieren". Der bisherige Frankfurter Niko Kovac löst beim FC Bayern Heynckes ab.

3. Juni: Thomas Müller will sich nicht auf Verbleib beim FC Bayern festlegen

Fußball-Nationalspieler Thomas Müller will sich nicht auf einen dauerhaften Verbleib beim FC Bayern festlegen. "Eine andere Aufgabe wäre sicher auch mal interessant und reizvoll", sagte der 28-Jährige der Welt am Sonntag in einem Interview. Müller verwies auf das sich schnell wandelnde Geschäft im Profifußball und meinte: "Wenn die Situation mal eine andere ist, kann viel passieren." Der Torjäger spielt schon seit der Kindheit für den FC Bayern, sein aktueller Vertrag läuft bis 2021. Lukrative Transferanfragen von Clubs wie Manchester United hatten die Münchner stets abgelehnt. 

"Grundsätzlich ist es sehr schwierig, vom FC Bayern loszukommen", scherzte Müller. Mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister könne er jedes Jahr um Titel spielen, der Club habe enormes Potenzial, fügte er hinzu. "Aktuell habe ich keine Gedanken, etwas anderes zu machen", sagte Müller daher.

1. Juni: Spieler-Quartett darf bei Angebot gehen

Gleich vier Spieler dürfen den FC Bayern bei einem entsprechenden Angebot verlassen - das berichtet die Bild. Demzufolge handelt es sich um die beiden Spanier Thiago (Vertrag bis 2021) und Juan Bernat (2019), den Chilenen Arturo Vidal (2019) und den deutschen Nationalspieler Jerome Boateng (2021). Um alle vier Spieler hatte es in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte um einen möglichen Abschied aus München gegeben. Boateng hatte zuletzt sogar ziemlich deutlich von einem Wechsel gesprochen.

Da der Rekordmeister seinen Kader ohnehin verkleinern will, käme das Ansinnen Boatengs den Plänen gut zu pass. Keine Freigabe soll es hingegen weiterhin für Robert Lewandowski geben. Der Pole hatte trotz eines Vertrags bis 2021 zuletzt über seinen Berater angekündigt, die Bayern verlassen zu wollen. Pini Zahavi hatte in der Sport Bild gesagt, dass Lewandowski "eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht". Ein pikantes Detail: Der Vertrag, den der polnische Nationalstürmer mit Zahavi abgeschlossen hat, endet am letzten Tag der Wechselperiode - die Zusammenarbeit dürfte also eine klare Zielsetzung haben, nämlich den Wechsel Lewandowskis.

30. Mai: Berater: Lewandowski will Bayern verlassen

Noch vor zwei Monaten bot Karl-Heinz Rummenigge eine Wette an, dass sein Stürmerstar Robert Lewandowski auch die nächsten Jahre beim FC Bayern spielen wird. Seit Mittwoch scheinen die Chancen auf einen Verbleib des Polen in München aber drastisch gesunken. In einem Interview der Sport Bild verkündete Lewandowskis Berater Pini Zahavi nämlich: "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid."

Vom Fußball-Rekordmeister gab es zunächst auf Anfrage keinen Kommentar zu den brisanten Aussagen. Lewandowski selbst reagierte ausweichend. "Ich denke überhaupt nicht über Clubfragen nach", meinte der 29-Jährige im WM-Trainingslager der polnischen Nationalmannschaft in Arlamow. "Mit Transferangelegenheiten beschäftigt sich mein Manager. Ich will mich nur auf das Wichtigste konzentrieren, also auf die Vorbereitung auf die WM." Für den Rest sei sein Manager da.

Robert Lewandowski steht derzeit noch beim FC Bayern unter Vertrag - will aber offenbar weg.
Foto: Soeren Stache, dpa

Nach einer Saison mit nur einem Titel in der Bundesliga droht den Münchnern nun jedenfalls ein turbulenter Transfersommer - für den just der immer wieder als unverkäuflich titulierte Torgarant sorgt. Der 29-Jährige hat als Topverdiener im Starensemble zwar noch einen Vertrag bis 2021, doch diesen will Zahavi auflösen. Die Beweggründe seien "nicht Geld oder ein bestimmter Club, denn fast alle Top-Clubs hätten gerne den besten Stürmer der Welt in ihren Reihen", sagte der Israeli. Als Interessenten gelten Paris Saint-Germain mit dem neuen Trainer Thomas Tuchel, der FC Chelsea und Manchester United. Real Madrid soll dagegen nach jahrelangem Werben inzwischen Abstand genommen haben.

Zahavi hofft auf ein Entgegenkommen der Münchner Bosse. "Jeder in der Clubführung des FC Bayern hat selbst eine große Karriere vorzuweisen. Sie sollten seine Situation verstehen", sagte der Berater. Noch vor kurzem hatte Rummenigge gesagt: "Wir wissen, was wir an Robert Lewandowski haben. Es braucht sich keiner Gedanken zu machen, er wird auch im nächsten Jahr hier in München Fußball spielen."

Bei einem angedachten Mega-Geschäft geht es selbstverständlich um viel Geld, doch damit kennt sich Zahavi aus. Der von Lewandowski wohl genau wegen solcher Deals im Februar für ein halbes Jahr engagierte Spitzenmanager Zahavi hatte schon den 222-Millionen-Transfer des brasilianischen Stürmerstars Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain eingefädelt. Eine Summe im Bundesliga-Rekordbereich aber könnte den Bayern für eine Einwilligung nicht reichen.

29. Mai: FC Bayern München verfolgt mit Nachwuchsleistungszentrum hohe Ziele

Der FC Bayern München verfolgt mit seinem Nachwuchsleistungszentrum hohe Ziele. "Wir wollen uns auch international dahin entwickeln, dass wir uns wie die Profimannschaft zu den Top 5 in Europa zählen können", sagte Jochen Sauer, Leiter des im vergangenen Jahr eröffneten FC Bayern Campus. National zähle das Leistungszentrum zu den führenden. 

Die rund 70 Millionen Euro teure Talentschmiede FC Bayern Campus soll für den deutschen Fußball-Rekordmeister neue Stars wie Thomas Müller oder David Alaba hervorbringen. "Natürlich haben wir das große Ziel, immer wieder Spieler aus der Nachwuchsabteilung zu den Profis durchzubringen", sagte Sauer im Interview der Deutschen Presse-Agentur

Das NLZ ist die sportliche Heimat der A- bis F-Junioren sowie der Frauenmannschaften des FC Bayern.
Foto: Andreas Gebert, dpa

"Wir fangen ja nicht von vorne an. Wir haben das eine oder andere Talent, das es in den Profikader schaffen kann. Es muss nicht drei, vier Jahre dauern", sagte Sauer. Ron-Thorben Hoffmann, Lars Lukas Mai, Meritan Shabani und Franck Evina aus der eigenen Nachwuchsabteilung unterzeichneten zuletzt Profiverträge. Die drei letztgenannten haben sogar schon ihr Bundesliga-Debüt feiern können.

Auf dem angestrebten Weg zu den Bundesliga-Stars von Morgen haben die Fußball-Talente heute weniger Zeit im Reifeprozess als noch vor einem Jahrzehnt. "Die Entwicklungszeit ist kürzer geworden. Vor 10, 15 Jahren war ein 21-Jähriger bei den Profis immer noch ein sehr, sehr junger Spieler. Heute gehört ein 21-Jährige in einer Profimannschaft oft schon zu den etablierten Spielern", sagte Sauer. "Heute ist man mit 16 oder 17 ein junger Spieler bei den Profis. Die Talente müssen die Entwicklungsschritte jetzt über einen kürzeren Zeitraum machen. Die Quote derer, die am Ende in der Bundesliga spielen, ist aber nicht größer oder kleiner als vor zehn Jahren."

Das vollständige Interview lesen Sie hier.

27. Mai: Co-Trainer Hermann verlässt FC Bayern: "Gehe in Rente"

Co-Trainer Peter Hermann folgt Bayern-Coach Jupp Heynckes zumindest vorläufig in den Fußball-Ruhestand. "Ich gehe nach Hause und in Rente", sagte der 66-Jährige dem Kicker. Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München habe Hermann zwar auch als Co-Trainer für den neuen Chefcoach Niko Kovac halten wollen, sei aber bereits über den Schritt informiert, berichtete das Fachmagazin. Der Entschluss sei ihm schwer gefallen, versicherte Hermann. Er habe sich aber nun so entschieden, "weil alles zu kurz kommt zu Hause". 

Die Bayern hatten Hermann im vergangenen Herbst aus seinem Vertrag bei Fortuna Düsseldorf herausgekauft, weil Heynckes dies für sein erneutes Engagement bei den Münchnern zur Bedingung gemacht hatte. Schon beim Triple-Gewinn 2013 war Hermann als Heynckes-Assistent dabei gewesen. 

"Alle anderen hatten immer wieder einmal eine Auszeit, ich habe stets durchgezogen", sagte Hermann. Er habe 44 Jahre ununterbrochen auf dem Platz gestanden, nun sei erst einmal Pause. Andere Angebote habe er ebenfalls abgelehnt, sagte der Ex-Profi. "Ich wollte nicht bei Bayern aussteigen und anderswo anfangen." Eine Hintertür für ein Comeback im Fußball-Geschäft lässt sich Hermann jedoch offen. "Man sollte nie 'nie' sagen", meinte er.

25. Mai: HSV-Talent Jan Fiete Arp steht vor Wechsel zum FC Bayern

Er gilt als eines der größten Talente des deutschen Fußballs: Jan Fiete Arp. Der 18-Jährige spielt beim Hamburger SV - noch. Denn wie die Bild berichtet, sollen sich der FC Bayern und Arp über einen Wechsel nach München bereits klar sein. Die Frage ist demnach nicht mehr ob, sondern wann Arp den HSV in Richtung München verlässt. Entweder geht der deutsche Juniorennationalspieler bereits in diesem Sommer zum Rekordmeister und der HSV kassiert noch eine Ablöse für ihn - oder Arp geht erst nach Ablauf seines Vertrags im Sommer 2019. Dann wäre er jedoch ablösefrei.

Ob der HSV auf die Ablöse verzichten würde? Arp ist laut Transfermarkt.de der zweitwertvollste Spieler im Kader des Bundesliga-Absteiger, seinen Marktwert legt das Portal auf 7,5 Millionen Euro fest. Nur Filip Kostic ist mit acht Millionen Euro besser bewertet. Ein Wechsel zum FC Bayern würde wohl eine zweistelligen Millionensumme in die Kasse der Hamburger spülen.

FC Bayern startet am 2. Juli in die Saisonvorbereitung

Der FC Bayern startet am 2. Juli unter Neu-Trainer Niko Kovac in die Saisonvorbereitung. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag mit. Weil zahlreiche Münchner Stars mit ihren Nationalteams bei der Weltmeisterschaft spielen, wird sich der Trainingskader aber erst im Laufe der Sommervorbereitung komplettieren. Ein erstes Spiel ist für den 21. Juli in Klagenfurt gegen Paris Saint-Germain angesetzt. 

Vom 23. bis 30. Juli reist der deutsche Meister in die USA, wo Spiele gegen Juventus Turin (25. Juli) und Manchester City (28. Juli) geplant sind. Am 28. August findet das Abschiedsspiel für Bastian Schweinsteiger in einer Partie mit Chicago Fire statt. Die neue Bundesliga-Saison beginnt am 24. August, eine Woche vorher wird die erste Runde im DFB-Pokal ausgetragen.

24. Mai: Anklage gegen Arturo Vidal wegen Schlägerei in Disko

Wegen einer Schlägerei in einer Diskothek hat die Staatsanwaltschaft München I Anklage gegen den chilenischen Fußballer Arturo Vidal vom FC Bayern München erhoben. Es gehe um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Dem 31-Jährigen werde zur Last gelegt, im September vergangenen Jahres in einer Münchner Disko "in eine zunächst verbale und sodann körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen zu sein und sich hierdurch strafbar gemacht zu haben".

Die Anklage sei zugestellt worden, hieß es weiter. Nun können sich zunächst Vidals Verteidiger zu der Anklageschrift äußern. Im Anschluss kann das Gericht über ein Hauptverfahren entscheiden und einen Termin festsetzen.

Pyro beim Pokalfinale: DFB ermittelt gegen Frankfurt und Bayern

Nach dem unerlaubten Feuerwerk beim DFB-Pokalfinale ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes gegen Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München. Dies bestätigte ein DFB-Sprecher am Donnerstag. Anhänger beider Clubs hatten beim 3:1-Sieg der Frankfurter zu Beginn der zweiten Halbzeit am Samstag in Berlin Pyrotechnik abgebrannt. Beide Clubs wurden zu einer Stellungnahme aufgefordert, es droht ihnen eine Geldstrafe. 

Der Pokalsieger muss sich zudem für Plakate verantworten. Auf einem großen Banner war zu lesen: "Heynckes lebt - Stand jetzt." Dies bezog sich auf den 73-jährigen Bayern-Coach Jupp Heynckes und Aussagen seinen Nachfolgers Niko Kovac: Der bisherige Eintracht-Coach hatte vor seinem bekannt gewordenen Wechsel mehrfach betont, dass er "Stand jetzt" Trainer in Frankfurt bleibe.

23. Mai: Wertvollste Clubs: FC Bayern auf Platz vier

Bayern München hat in der Rangliste der 32 wertvollsten Fußballclubs Europas den vierten Platz gehalten. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor.

Der deutsche Rekordmeister steigerte den Wert des Vereins um vier Prozent auf 2,552 Milliarden Euro und konnte damit dichter an die beiden spanischen Clubs Real Madrid (2,920 Milliarden Euro) und FC Barcelona (2,783) heranrücken. Mit Abstand die Nummer eins in diesem Ranking ist Manchester United mit einem Wert von 3,255 Milliarden Euro.

Erst an zwölfter Stelle liegt Borussia Dortmund mit 1,060 Milliarden Euro, der Bundesliga-Konkurrent FC Schalke 04 folgt auf Rang 14 mit 673 Millionen Euro. Der FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp, am Samstag im Champions-League-Finale Gegner von Real Madrid, konnte seinen Wert um 19 Prozent auf 1,580 Milliarden Euro steigern.

Die Grundlage der Studie bildet laut KPMG eine Analyse der neuesten öffentlich zugänglichen Jahresabschlüsse der 32 ausgewählten europäischen Clubs. Die wirtschaftlichen und sportlichen Ergebnisse der Saison 2017/18 wurden nicht berücksichtigt. Einbezogen wurden hingegen die Kriterien Profitabilität, Beliebtheit, Sportpotenzial, Übertragungsrechte und Stadioneigentum.

22. Mai: Fortuna Düsseldorf verpflichtet Verteidiger Diego Contento

Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat Diego Contento verpflichtet. Der beim FC Bayern München ausgebildete Linksverteidiger kommt ablösefrei vom französischen Erstligisten Girondins Bordeaux und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Dies teilte der Verein mit. Der 28 Jahre alte Deutsch-Italiener absolvierte in den vergangenen vier Jahren 77 Spiele in der Ligue-1. "Dank seiner Erfahrung aus rund 150 Erstliga- und Europapokalspielen weiß er genau, worauf es in der Bundesliga ankommt. Charakterlich wie sportlich passt er perfekt in unsere Mannschaft. Ich freue mich sehr, dass er zu uns kommt", sagte Fortunas Trainer Friedhelm Funkel.

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