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FC Bayern
22.09.2016

Das Gänsehaut-Comeback von Arjen Robben

Die Bayern siegten auch dank Arjen Robben (M.).
Foto: Andreas Gebert (dpa)

Die bemerkenswerte Rückkehr von Arjen Robben sticht beim lockeren Bayern-Sieg im Topspiel gegen Hertha heraus. Trainer Ancelotti hat Spaß am 3:0. Er lobt Intensität und Qualität.

Arjen Robben strahlte. Glücklich wie lange nicht verließ der Holländer nach seinem Tor-Comeback beim lockeren 3:0 (1:0) des FC Bayern München gegen Hertha BSC die Münchner Arena. "Das ist Gänsehaut. Ich bin super glücklich", beschrieb der holländische Fußballstar seine Gefühle. Nach über sechs Monaten kehrte der 32 Jahre alte Flügelstürmer in einem Pflichtspiel zurück und erzielte prompt bei seinem 25-Minuten-Einsatz den Treffer zum Endstand. 

"Dafür habe ich gearbeitet", erklärte Robben, der zwei schwere Adduktorenverletzungen verkraften musste. Körperlich und mental. Vor 75 000 Zuschauern hatten am Mittwochabend der starke Franck Ribéry und der spielfreudige Thiago mit ihren Treffern die Vorarbeit geleistet in einem Spitzenspiel, das keines war. Die Bayern behaupteten ihre Position als Nummer 1 der Liga mit dem vierten Sieg im vierten Spiel beinahe mühelos. Hertha war chancenlos. 

"Wir haben gut gespielt, mit Intensität und Qualität. Es war unser bestes Saisonspiel", kommentierte Carlo Ancelotti zufrieden. Als erster Bayern-Trainer überhaupt konnte der Italiener seine ersten sieben Pflichtspiele mit dem deutschen Rekordmeister gewinnen. 

Herthas Weiser: "Mit 3:0 sind wir noch gut bedient"

Der überforderte Herausforderer aus Berlin erkannte die Übermacht der Bayern ehrlich an. "Mit 3:0 sind wir noch gut bedient", erklärte der  Ex-Münchner Mitchell Weiser. Trainer Pal Dardai ärgerte sich über das geschenkte zweite Tor. Die erste Saisonniederlage aber warf ihn keineswegs um. "Bayern hat einen tollen Tag gehabt", meinte er. Der Ungar richtete seinen Blick lieber gleich aufs Wochenende: "Wir müssen regenerieren und wollen dann eine gute Leistung in Frankfurt zeigen." Die mit neun Zählern punktgleiche Eintracht könnte für die Hauptstädter eher ein Gegner auf Augenhöhe sein. dpa

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