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FC Bayern
23.05.2016

Götze und Berater trennen sich - bleibt er nun in München?

Mario Götze und seine Beratungsfirma gehen künftig getrennte Wege.
Foto: Peter Kneffel (dpa)

Mario Götze und sein Berater haben sich getrennt. Plötzlich scheint ein Verbleib des Weltmeisters beim FC Bayern nicht mehr ganz unwahrscheinlich.

Diese Trennung kam überraschend. Mario Götze arbeitet nicht mehr mit der Beratungsfirma SportsTotal zusammen. Das gab die Firma am Montag bekannt. "SportsTotal und Mario Götze beenden ihre Zusammenarbeit einvernehmlich", heißt es in einer Pressemitteilung.

Demnach habe sich Geschäftsführer Volker Struth am Samstag mit Mario Götze zu einem Gespräch getroffen, in dem man zu dieser Entscheidung gekommen sei. "Ich danke SportsTotal für eine sehr gute Zusammenarbeit mit vielen Höhepunkten und tollen Erinnerungen, die meine Karriere entscheidend geprägt haben", so der Bayern-Star.

Der Zeitpunkt der Trennung überrascht auch deshalb, weil Götze kurz vor einer wichtigen Entscheidung steht. In den vergangenen drei Jahren kam er beim FC Bayern nicht über die Rolle eines Reservisten hinaus. Nun läuft sein Vertrag nur noch ein Jahr und es stellt sich die Frage, ob er den Verein nun verlässt oder aber einen neuen - letzten - Anlauf in München nimmt.

Verhältnis von Bayern und Struth war kritisch

Durch die Trennung von seiner Beraterfirma scheint die zweite Variante tatsächlich wieder ein wenig wahrscheinlicher geworden zu sein. Schließlich ist Geschäftsführer Volker Struth bei den Bayern nicht besonders wohl gelitten. Er vertritt unter anderem auch Toni Kroos. Den aus Münchner Sicht überzogenen Gehaltsforderungen Struths bei Verhandlungen war letztlich der Wechsel des Weltmeisters 2014 zu Real Madrid geschuldet.

Nun müssten sich die Bayern bei etwaigen Vertragsgesprächen mit Götze nicht mehr mit Struth auseinandersetzen. Das könnte die Position Götzes bei den Bossen des FC Bayern nun dienen.

Götze hat angekündigt, das Management künftig in die Hände seiner Familie zu legen. AZ

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