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FC Bayern München

23.06.2018

FC Bayern: Lewandowski will noch fünf Jahre auf Top-Niveau spielen

Robert Lewandowski denkt noch längst nicht an ein Karriere-Ende. Ob er beim FC Bayern bleibt, ist aber unklar.
Bild: Soeren Stache, dpa (Archiv)

FC-Bayern-Stürmer Robert Lewandowski will noch mindestens fünf Jahre auf Top-Niveau spielen. Der 29-Jährige sagt: "Ich bin gereift und habe viel Erfahrung."

  • Niko Kovac wird den FC Bayern in der kommenden Saison trainieren. Ein Porträt über den neuen Trainer finden Sie hier.
     
  • Robert Lewandowski möchte den Verein verlassen, Uli Hoeneß betont aber: "Lewandowski wird nicht verkauft."
     
  • Gehen darf hingegen Jérôme Boateng. Der Innenverteidiger will offenbar nochmal ins Ausland wechseln.

FC Bayern: News im Blog

19. Juni: Lewandowski will noch mindestens fünf Jahre auf Top-Niveau spielen

Stürmerstar Robert Lewandowski will noch mindestens fünf Jahre lang auf dem höchsten Niveau Fußball spielen. "Ich habe einen Plan, dass ich mindestens bis 35 auf dem Top-Level spiele", sagte der 29-Jährige dem britischen Guardian. "Ich fühle, dass die beste Phase für mich als Stürmer erst beginnt. Ich bin gereift und habe viel Erfahrung. Wenn ich gesund bleibe, will ich in Europa so lange wie möglich spielen." Der Angreifer des FC Bayern München wird am 21. August 30 Jahre alt.

Zu den von seinem Berater Pini Zahavi getroffenen Aussagen, dass er die Bayern verlassen wolle, enthält das Interview keine Aussagen von Lewandowski.

Stattdessen redete der polnische Nationalmannschafts-Kapitän über die Nachteile, die ein Leben als Fußballstar mit sich bringt. Da er ständig erkannt werde, stelle er sich manchmal als Emil vor. "Zum Beispiel wenn ich mit Freunden im Restaurant sitze. Dann reden und lachen wir, benutzen aber weder Robert oder Lewy. In der Situation bin ich dann einfach Emil. Da dreht sich dann keiner um oder schaut in meine Richtung", erzählte Lewandowski. "Sollte mich dann doch jemand meinen, mich erkannt zu haben und fragen, ob ich Robert Lewandowski sei, sage ich einfach: "Sorry, das ist ein Fehler. Ich sehe nur wie er aus. Ich bin Emil, nicht Robert."

Wir möchten wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

 

18. Juni: Niko Kovac schuldet Carlos Salcedo ein Dinner

Dieser Gruß aus Moskau ist authentisch und geht von Carlos Salcedo direkt an Niko Kovac. Der ehemalige Frankfurt-Coach und künftige Bayern-Trainer schuldet dem mexikanischen Abwehrspieler der Eintracht jetzt ein Abendessen. Nach dem Spiel erklärte Salcedo: „Er hatte vorausgesagt, Deutschland würde Mexiko besiegen. Ich hatte dagegengehalten.“

Der 24-Jährige,  „El Titan“ genannt, ist der einzige Spieler der Bundesliga (und wohl auch auf der Welt), der innerhalb eines Monats in zwei sensationell siegreichen Mannschaften rechts verteidigte: Erst im deutschen Pokalfinale die Bayern und zum WM-Auftakt den Weltmeister besiegt. „Das ist ein großartiges Gefühl. Ich möchte allen bei Eintracht Frankfurt danken, Fredi Bobic, Bruno (Hübner) , die mich immer unterstützt haben“, sagte Salcedo freundlich. Am 14.Mai war sein Vertrag bis 2022 verlängert worden.

17. Juni: Barcelona soll an Thiago interessiert sein

Spaniens Nationalspieler Thiago steht nach einem Bericht des Sportblatts Marca ganz oben auf der Wunschliste des FC Barcelona. Für den Mittelfeldspieler soll der FC Bayern München eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro aufgerufen haben, schrieb die Zeitung ohne Quellenangaben. Thiago hat beim deutschen Fußball-Meister einen Vertrag bis 2021.  

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vergangene Woche einen Abgang des 27-Jährigen nicht ausgeschlossen. "Wir planen weiter mit ihm. Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader habe", sagte er. Barcelona sucht einen Nachfolger seines Spielmachers Andrés Iniesta, der nach Japan wechselt. Beide gehören zum WM-Kader Spaniens; Thiago war beim 3:3 zum Auftakt gegen Portugal eingewechselt worden.

Bayern-Mittelfeldspieler Thiago soll ganz oben auf der Wunschliste des FC Barcelona stehen.
Bild: Matthias Balk, dpa

Nachdem der französischen Superstar Antoine Griezmann von Atlético Madrid Barcelona abgesagt hat, wäre wieder Geld für einen anderen großen Transfer frei. Thiago stammt aus der Jugend des Clubs, der normalerweise aber keine Spieler zurückholt, die den FC irgendwann verlassen haben. Mit dieser Methode will man abwanderungswilligen Talenten einen Riegel vorschieben.

Thiago hatte der Tageszeitung Mundo Deportivo kürzlich auf die Frage nach den Wechselgerüchten gesagt: "Wir werden sehen. Ich habe letztes Jahr mit Bayern verlängert, aber es ist sehr kompliziert. Fußball ist sehr schwierig."

Nach anderen Medienberichten hat nun auch Real Madrid Interesse an Thiago, nachdem der Champions-League-Sieger den bisherigen Nationaltrainer Julen Lopetegui verpflichtet hat.

16. Juni: Kroatische Medien: FC Bayern an Kramaric interessiert

Davor Suker wich der Frage charmant aus. "Ich nix verstehen", antwortete der Präsident des kroatischen Fußball-Verbandes auf die Frage, ob er vom angeblichen Interesse des FC Bayern München an Andrej Kramaric gehört habe. Bewusst und augenzwinkernd in gebrochenem Deutsch, obwohl die Frage auf Englisch gestellt worden war.

Vertragsdiskussionen um ihre Spieler können auch die Kroaten während einer WM eigentlich nicht gebrauchen. Doch diese Gerüchte ehren den Stürmer des Bundesligisten 1899 Hoffenheim und die Kroaten zu sehr, als dass sie sie komplett abblocken möchten. Auch Kramaric selbst antwortete ausweichend und befeuerte die Diskussionen damit eher als dass er sie aus der Welt geschafft hätte.

"Bayern? Ja, ich habe gesehen, was die Medien schreiben", sagte er zu goal.com: "Aber es gibt keinen Grund zur Hektik. Meine Priorität liegt auf der Weltmeisterschaft, danach bleibt immer noch genügend Zeit, um über einen möglichen Wechsel zu sprechen."

15. Juni: FC Bayern plant offenbar mit Süle als Boateng-Nachfolger

Beim FC Bayern hat man sich offenbar intensiver mit dem Abgang von Jérôme Boateng befasst. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen die Münchner bereits über einen Nachfolger nachdenken - und dabei auch fündig geworden sein. Niklas Süle, vor der Saison aus Hoffenheim zum FC Bayern gekommen, soll demnach in die Fußstapfen des Weltmeister treten. Der 22-jährige Süle überzeugte die Bayern-Verantwortlichen in seiner ersten Saison offenbar vollkommen.

Ein Neuzugang dürfte bei einem Wechsel von Boateng dennoch nötig werden. Mit Mats Hummels, Süle und Javi Martínez würden dann nämlich nur noch drei Innenverteidiger im Kader stehen- definitiv zu wenig für eine Saison mit drei Wettbewerben.

14. Juni: Bayern München ist das fairste Team der Bundesliga

Der FC Bayern und der 1. FC Union Berlin sind die fairsten Teams der abgelaufenen Spielzeit. In der Bundesliga liegen nach Angaben der Deutsche Fußball-Liga (DFL) vom Donnerstag hinter den Bayern Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. In der 2. Liga folgen hinter Union der 1. FC Nürnberg sowie Arminia Bielefeld und der FC St. Pauli als gemeinsame Dritte.

Für die Zweitligisten ist diese Rangliste mit einer finanziellen Honorierung verbunden. Das Geld muss zweckgebunden in die Nachwuchsarbeit fließen. Nürnberg etwa erhält 15.000 Euro.

Grundlage für die Fairplay-Statistik sind die Spielberichte der Schiedsrichter und Schiedsrichterbeobachter. In die Wertung fließen Verwarnungen und Platzverweise ein. Zudem wird der Respekt vor Gegner und Schiedsrichter, das Verhalten von Mannschaftsoffiziellen und von Fans sowie die Attraktivität des Spiels bewertet.

13. Juni: Boateng darf den FC Bayern verlassen

Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng vom FC Bayern München darf nach Aussage von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit anderen Clubs verhandeln. "Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen", sagte Rummenigge laut Bild, Sport Bild, Münchner Merkur und tz.

Boatengs Berater Christian Nerlinger habe den Club darüber informiert, dass der 29 Jahre alte Profi Wechselgedanken habe. "Wir wissen daher, dass das Thema möglicherweise auf uns zukommen kann." Boateng bereitet sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) vor.

Jérôme Boateng kann mit dem Segen des FC Bayern München über Wechselangebote verhandeln.
Bild: Christian Charisius, dpa

Stürmer Robert Lewandowski werde hingegen sicher bei den Münchnern bleiben. "Ich habe schon vor Wochen gesagt, ich nehme Wetten auf Lewandowskis Verbleib bei uns an - die nehme ich heute noch an. Es hat sich nichts verändert", sagte Rummenigge. Einen Abgang von Mittelfeldspieler Thiago schloss der Bayern-Boss dagegen nicht aus. "Wir planen weiter mit ihm. Wobei ich sagen muss, dass wir sehr viele Mittelfeldspieler im Kader habe", sagte er.  

13. Juni: Forbes: Bayern viertwertvollster Fußball-Club - ManU weiter Spitze

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München ist laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes der viertwertvollste Fußball-Club der Welt. Mit umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro wird der Wert des Teams taxiert, wie aus dem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Ranking hervorgeht. Internationaler Spitzenreiter bleibt wie im Vorjahr der englische Rekordmeister Manchester United mit einem Wert von 3,51 Milliarden Euro.

Platz zwei und drei der Forbes-Liste belegten die spanischen Vereine Real Madrid (3,48 Mrd. Euro) und der FC Barcelona (3,46 Mrd.). Als zweiter deutscher Club unter den Top 20 landete Borussia Dortmund mit rund 766,92 Millionen Euro auf Platz 12. Der FC Schalke 04 verbesserten sich um einen Platz auf Rang 15 (601,79 Mio.).

Wie schon in den vergangenen Jahren dominieren die Teams aus der englischen Premier League die Top 20. Acht Clubs von der Insel finden sich in der Spitzengruppe - darunter Meister Manchester City, der FC Arsenal, FC Chelsea und der FC Liverpool. Laut "Forbes" ist die Dominanz der englischen Teams mit den lukrativen Übertragungsrechten und den damit verbundenen TV-Einnahmen für die Vereine zu erklären.

Wertvollster Sport-Verein der Welt ist 2018 allerdings kein Fußball-Club, sondern ein Team aus der National Football League (NFL) in den USA: Die Dallas Cowboys belegten in diesem Ranking mit umgerechnet 4,09 Milliarden Euro Platz eins.

11. Juni: FC Bayern testet am 5. August gegen Manchester United

Zu einem Highlight in der Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison kommt es am 5. August in der Münchner Allianz Arena: Der FC Bayern empfängt in München den englischen Rekordmeister Manchester United. Anstoß in der Allianz Arena ist um 20.15 Uhr. Dies gab der FC Bayern nun bekannt.

Zudem ist das Testspiel zwischen dem englischen und dem deutschen Rekordmeister die Premiere der „neuen“ Allianz Arena. Denn nach dem Auszug des TSV 1860 wurde in der Sommerpause das Stadion prächtig umgestaltet und bietet den Zuschauern gegen die „Red Devils“ erstmals die neue rot-weiße Optik im Tribünenbereich und den mit Graffiti-Künsten der Fans versehenen Umlauf. Darüber hinaus wartet der Deutsche Meister rund um das Topspiel gegen den dreifachen Europapokalsieger aus England mit einem tollen Fan-Fest auf der Esplanade vor der Allianz Arena mit vielen Attraktionen auf.

Bayern-Boss Hoeneß bekräftigt: Lewandowski "wird nicht verkauft"

Bayern Münchens Vereinspräsident Uli Hoeneß hat bekräftigt, dass er Stürmer Robert Lewandowski auch bei einer extrem hohen Offerte nicht abgeben werde. Der Pole will den deutschen Fußball-Rekordmeister im Sommer verlassen. Zuletzt war in einem Bericht der Sport Bild angedeutet worden, dass der FC Bayern erst bei einer Ablösesumme von rund 200 Millionen Euro gesprächsbereit sein könnte.

"Das ist Quatsch", sagte Hoeneß bei Sky am Sonntagabend am Rande des Basketball-Finals. "Robert wird nicht verkauft und spielt nächste Saison bei uns. Dazu ist alles gesagt worden."

Den Wechselwunsch des Torgaranten hatte dessen Agent Pini Zahavi untermauert. Lewandowski hat in München noch einen Vertrag bis 2021.

10. Juni: Iron Maiden trainiert beim FC Bayern München mit

Die britische Heavy-Metal-Combo Iron Maiden gehört zu den erfolgreichsten Bands des Planeten - und der FC Bayern bekanntermaßen beim Fußball zum besten, was der Sport zu bieten hat. Nur folgerichtig scheint es deswegen, dass sich beide Erfolgsformationen mal zu einem Projekt zusammenschließen. Eben das ist im am Samstagvormittag in München geschehen. Mitglieder aus dem Tross der Rockband sowie die beiden Bandmitglieder Adrian Smith und Steve Harris waren bei einem Hobbykick auf dem Gelände des Rekordmeisters dabei.

Hintergrund: Iron Maiden waren ohnehin in der Stadt, weil am Abend as Festival "Rockavaria" über die Bühne ging. Beim 2:2 auf dem Platz des FC Bayern steuerte Bassist Steve Harris sogar zwei Treffer hinzu. Die Band bedankte sich bei dem Klub für die Gelegenheit und fügte hinzu: "Glücklicherweise mussten wir kein Elfmeterschießen veranstalten. Für gewöhnlich geht es nicht so gut aus, wenn England und Deutschland gegeneinander spielen." Der Kick wurde im Vorfeld streng geheim gehalten, damit das Spiel in Ruhe über die Bühne gehen konnte.

DFB-Pokal: Bayern-Gegner Drochtersen/Assel freut sich über Los

Rekordchampion Bayern München gastiert beim entzückten Regionalligisten, Fürth und Schweinfurt empfangen Champions-League-Teams aus dem Ruhrpott: Die Auslosung zur ersten Runde des DFB-Pokals hat den bayerischen Vereinen reizvolle Spiele beschert. Der FC Bayern muss Mitte August beim kleinen SV Drochtersen/Assel aus Niedersachsen ran. "Das ist überragend", sagte dessen Coach Lars Uder und ergänzte: "Ein Kindheitstraum."

Auch die drei Heimspiele der bayerischen Vereine habe es in sich. Die SpVgg Greuther Fürth trifft auf Borussia Dortmund und erinnert sich dabei an das knappe Halbfinal-Aus 2012. "Da haben wir natürlich eine der schwersten Aufgaben gezogen", sagte Sportdirektor Rachid Azzouzi. Als bayerischer Landespokal-Sieger freut sich der 1. FC Schweinfurt 05 auf ein Duell gegen Schalke 04. "Ein Traum, ein sensationelles Los! Das wird eine Riesengeschichte", meinte Präsident Markus Wolf nach der Ziehung am Freitag. "Schweinfurt wird beben."

Drittliga-Aufsteiger 1860 München spielt gegen Holstein Kiel. Letztmals standen sich die Teams in dem Nord-Süd-Duell 2015 in der Zweitliga-Relegation gegenüber, als die "Löwen" knapp gewannen. Die Kieler seien als Zweitligist, der jüngst nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hatte, zwar Favorit. "Ich denke aber, dass wir die Möglichkeit haben, sie in unserem Stadion vor Probleme zu stellen", sagte 1860-Trainer Daniel Bierofka.

Der FC Augsburg reist zum Auftakt des Cup-Wettbewerbs zum hessischen Regionalligisten TSV Steinbach, Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg spielt in Südbaden beim SV Linx. Jahn Regensburg will bei Chemie Leipzig bestehen. Der FC Ingolstadt gastiert beim SC Paderborn.

Die erste Hauptrunde wird vom 17. bis 20. August ausgespielt. Die 32 Siegerteams sind Ende Oktober in der zweiten Runde dabei. Das Finale steigt am 25. Mai 2019 im Berliner Olympiastadion statt.

# Notizblock

9. Juni: DFB-Pokal-Auslosung: FC Bayern München muss nach Drochtersen

Der Niedersachsen-Pokalsieger SV Drochtersen/Assel hat das große Los gezogen: Der Fußball-Regionalligist trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Rekordcupsieger Bayern München. Das ergab die Auslosung durch ARD-WM-Reporterin Palina Rojinski und DFB-Präsident Reinhard Grindel am Freitag in Dortmund.

Wann die Partie genau stattfindet, ist noch nicht klar. Die erste Runde des DFB-Pokals findet am Wochenende vor dem Bundesliga-Saisonstart zwischen dem 17. und dem 20. August statt.

7. Juni: Juventus Turin zieht Kaufoption für Douglas Costa - Vertrag bis 2022

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat wie erwartet seine Kaufoption gezogen und Douglas Costa für 40 Millionen Euro fest vom FC Bayern München verpflichtet. Wie der Serie-A-Club mitteilte, erhält der brasilianische Nationalspieler bei den Bianconeri einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. 

Douglas Costa, der auch im Kader des fünfmaligen Weltmeisters für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht, spielte bereits in der vergangenen Saison leihweise bei Juve. In 31 Partien erzielte der 27 Jahre alte Angreifer vier Tore und bereitete 14 Treffer vor.

Alaba zur Zukunft: Habe einen Vertrag bis 2021 und bleibe bei Bayern

Nach Spekulationen über seine Zukunft hat David Alaba ein klares Bekenntnis zum FC Bayern abgegeben. "Ich bleibe beim FC Bayern! Ich habe Vertrag bis 2021. Ich fühle mich in München sehr wohl. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte der 25-Jährige in einem Interview der Bild. Zuletzt war ein Interesse von Real Madrid am österreichischen Fußball-Nationalspieler kolportiert worden, Alabas Vater hatte das in der spanischen Sport-Tageszeitung AS bestätigt.

Alaba hatte zuletzt immer wieder mit Rücken- und Oberschenkelproblemen zu kämpfen. "Da muss sich keiner Sorgen machen. Mir geht's wieder gut, die Schmerzen, die vom Rücken in den Oberschenkel gestrahlt haben, sind weg. Und jetzt tanke ich dann im Sommerurlaub so richtig auf und freue mich schon auf die neue Saison", sagte Alaba, der im Jahr 2008 zu den Münchnern gewechselt war.

Miroslav Klose traut Timo Werner den Sprung in die Weltspitze zu

Der WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose sieht bei Fußball-Nationalspieler Timo Werner noch Steigerungsmöglichkeiten. "Werner ist jung, er kann irgendwann in die Weltspitze kommen, weil er diese Dynamik hat", sagte der im Trainerstab des DFB für die Stürmer zuständige Klose im Interview des Kicker (Donnerstag). Allerdings erkennt er auch noch Defizite bei dem 22 Jahre alten Angreifer vom Bundesligisten RB Leipzig: "Dieses Kombinieren, diese Winkel, wie er sich dabei positioniert - da fehlt es noch etwas bei ihm. Da haben alle unseren jungen Offensivspieler noch Potenzial."

Zur Besetzung der Offensive im DFB-Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sagte er: "Wenn wir die Außenbahnen dazunehmen, haben wir jetzt, 2018, die beste Offensive, seit ich bei der Nationalmannschaft bin. Aber für den unmittelbaren Sturm gilt das nicht. 1990 hatten wir einen Super-Sturm mit Rudi Völler und Jürgen Klinsmann."

2002 in Japan und Südkorea nahm Klose zum ersten Mal als Spieler an einer WM teil. Bei seinen vier WM-Teilnahmen erzielte er insgesamt 16 Treffer. Nach der WM übernimmt der 39-Jährige die Junioren U17 des FC Bayern München.

Über einen Wechsel von Werner zum FC Bayern gibt es immer wieder Spekulationen. Zuletzt hatte Werner es vermieden, einen Kontakt zum Rekordmeister zu vermeiden.

6. Juni: Timo Werner lässt Wechsel zum FC Bayern offen

Timo Werner von RB Leipzig wird weiterhin als heißer Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern gehandelt, sollte Robert Lewandowski seinen Willen bekommen und zu einem anderen Verein wechseln. In einem Interview mit der Sport Bild sprach der 22-Jährige nun über einen möglichen Wechsel. In dem Text wird er wie folgt zitiert: "Wenn überhaupt, wird das erst nach der WM ein Thema." Eine Absage an den FC Bayern hört sich anders an.

Eigentlich hatte Werner dem FC Bayern schon eine Absage erteilt. Im März hatte der gebürtige Stuttgarter gesagt, dass er "wohl in Leipzig" bleibe und "auf jeden Fall nächstes Jahr" noch für das Team aus Sachsen spielen werde.

5. Juni : FC Bayern winken mehr als 100 Millionen Euro in der Champions League

Der FC Bayern München könnte in der kommenden Champions-League-Saison weit über 100 Millionen Euro einnehmen. Aufgrund des neuen Verteilungsschlüssels der Europäischen Fußball-Union winken dem deutschen Meister deutliche Mehreinnahmen. Schon vor dem Beginn der Königsklasse 2018/19 haben die Bayern 48,5 Millionen Euro garantiert. Dazu kommen noch Einnahmen aus dem Marktpool, die sich im vergangenen Jahr auf 30 Millionen Euro beliefen, sowie leistungsabhängige Prämien.

Als Startprämie erhalten die Münchner wie auch die drei weiteren deutschen Vertreter Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und 1899 Hoffenheim 15,25 Millionen Euro. Dazu verteilt die UEFA leistungsabhängige Prämien aufgrund der Koeffizientenrangliste. Da der FC Bayern dort auf Platz drei hinter Real Madrid und dem FC Barcelona liegt, streicht er 33,24 Mio. Euro ein. Dortmund hat unter den 32 Teilnehmern Platz 13, Schalke den 15. Rang sicher. Das garantiert Einnahmen von 22,16 und 19,94 Millionen Euro. Womöglich rücken beide Clubs noch einen Platz höher. Hoffenheim muss aufgrund fehlender Erfolge mit einer Platzierung im hinteren Bereich rechnen.

Die Prämien aus dem Marktpool kann die UEFA noch nicht exakt berechnen, da noch nicht alle Verträge abgeschlossen sind. Bei den leistungsabhängigen Prämien werden 2,7 Mio Euro für jeden Sieg und 900.000 Euro für jedes Unentschieden gezahlt. Dazu gibt es Prämien für das Erreichen jeder Runde: Achtelfinale (9,5 Mio.), Viertelfinale (10,5 Mio.), Halbfinale (12 Mio.), Finale (15 Mio.), Sieg (4 Mio.).

Insgesamt rechnet die UEFA mit Bruttoeinnahmen von 3,25 Milliarden Euro, von denen 2,55 Milliarden Euro an die Europacup-Teilnehmer ausgeschüttet werden. Davon entfallen 2,04 Milliarden Euro auf die Teilnehmer der Champions League und des UEFA-Superpokals sowie 510 Millionen Euro auf die Europa-League-Vereine.

4. Juni: Supercup zwischen FC Bayern und Eintracht Frankfurt am 12. August

Der FC Bayern mit seinem neuen Trainer Niko Kovac bestreitet den Supercup gegen Eintracht Frankfurt am 12. August in der Commerzbank-Arena in Frankfurt. Angestoßen wird das Duell zwischen dem Meister aus München und dem hessischen Pokalsieger um 20.30 Uhr (ZDF und Eurosport 2). Für Kovac wird es ein brisantes Wiedersehen mit seinem alten Verein. Der 46-Jährige hatte mit der Eintracht dem FC Bayern und dem scheidenden Coach Jupp Heynckes mit einem 3:1 im DFB-Pokalfinale das Double vermiest. Das Supercup-Endspiel 2017 hatten die Münchner mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund gewonnen.

Im Supercup trifft Bayerns neuer Trainer Niko Kovac auf seinen alten Verein Eintracht Frankfurt.
Bild: Frank Rumpenhorst, dpa (Archiv)

Hoeneß schwärmt von Jogi Löw: "Gefällt mir schon sehr, wie er das macht"

Uli Hoeneß hat Fußball-Bundestrainer Joachim Löw in höchsten Tönen gelobt. "Er hat einen überragenden Anteil an den großen Erfolgen der Nationalmannschaft, durch seine ruhige, seine menschliche Art, mit den Jungs umzugehen. Das gefällt mir schon sehr, wie er das macht. Und das ist auch sein Geheimnis, dass er so erfolgreich ist", sagte der Vereinspräsident des FC Bayern München in einem Interview der Münchner Abendzeitung.

Löw schaffe für seine Spieler eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Sie würden gerne zum Bundestrainer reisen, "weil sie sich wohl fühlen. Wenn man nach einer schwierigen Saison noch mal fünf, sechs Wochen ins Trainingslager geht, musst du schon eine gute Atmosphäre schaffen, und das scheint ihm zu gelingen", sagte Hoeneß.

Uli Hoeneß schwärmt vor der anstehenden WM von Bundestrainer Joachim Löw.
Bild: Matthias Balk, dpa

Für den 66-Jährigen ist der Titelverteidiger wieder ein Kandidat auf den WM-Triumph. "Jogi Löw ist es bisher immer gelungen, aus einer Gruppe Individualisten im Laufe des Turniers eine tolle Mannschaft zu formen. Das traue ich ihm auch dieses Mal zu", sagte Hoeneß.

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Jupp Heynckes als Bayern-Coach war Löw kein Kandidat. "Wir haben nur über die Trainer nachgedacht, die zu haben waren. Deshalb war er nicht in der Diskussion, weil er ja einen Vertrag hat", sagte Hoeneß. Löw sei aber "jederzeit in der Lage, einen Topverein zu trainieren". Der bisherige Frankfurter Niko Kovac löst beim FC Bayern Heynckes ab.

3. Juni: Thomas Müller will sich nicht auf Verbleib beim FC Bayern festlegen

Fußball-Nationalspieler Thomas Müller will sich nicht auf einen dauerhaften Verbleib beim FC Bayern festlegen. "Eine andere Aufgabe wäre sicher auch mal interessant und reizvoll", sagte der 28-Jährige der Welt am Sonntag in einem Interview. Müller verwies auf das sich schnell wandelnde Geschäft im Profifußball und meinte: "Wenn die Situation mal eine andere ist, kann viel passieren." Der Torjäger spielt schon seit der Kindheit für den FC Bayern, sein aktueller Vertrag läuft bis 2021. Lukrative Transferanfragen von Clubs wie Manchester United hatten die Münchner stets abgelehnt. 

"Grundsätzlich ist es sehr schwierig, vom FC Bayern loszukommen", scherzte Müller. Mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister könne er jedes Jahr um Titel spielen, der Club habe enormes Potenzial, fügte er hinzu. "Aktuell habe ich keine Gedanken, etwas anderes zu machen", sagte Müller daher.

1. Juni: Spieler-Quartett darf bei Angebot gehen

Gleich vier Spieler dürfen den FC Bayern bei einem entsprechenden Angebot verlassen - das berichtet die Bild. Demzufolge handelt es sich um die beiden Spanier Thiago (Vertrag bis 2021) und Juan Bernat (2019), den Chilenen Arturo Vidal (2019) und den deutschen Nationalspieler Jerome Boateng (2021). Um alle vier Spieler hatte es in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte um einen möglichen Abschied aus München gegeben. Boateng hatte zuletzt sogar ziemlich deutlich von einem Wechsel gesprochen.

Da der Rekordmeister seinen Kader ohnehin verkleinern will, käme das Ansinnen Boatengs den Plänen gut zu pass. Keine Freigabe soll es hingegen weiterhin für Robert Lewandowski geben. Der Pole hatte trotz eines Vertrags bis 2021 zuletzt über seinen Berater angekündigt, die Bayern verlassen zu wollen. Pini Zahavi hatte in der Sport Bild gesagt, dass Lewandowski "eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht". Ein pikantes Detail: Der Vertrag, den der polnische Nationalstürmer mit Zahavi abgeschlossen hat, endet am letzten Tag der Wechselperiode - die Zusammenarbeit dürfte also eine klare Zielsetzung haben, nämlich den Wechsel Lewandowskis.

30. Mai: Berater: Lewandowski will Bayern verlassen

Noch vor zwei Monaten bot Karl-Heinz Rummenigge eine Wette an, dass sein Stürmerstar Robert Lewandowski auch die nächsten Jahre beim FC Bayern spielen wird. Seit Mittwoch scheinen die Chancen auf einen Verbleib des Polen in München aber drastisch gesunken. In einem Interview der Sport Bild verkündete Lewandowskis Berater Pini Zahavi nämlich: "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid."

Vom Fußball-Rekordmeister gab es zunächst auf Anfrage keinen Kommentar zu den brisanten Aussagen. Lewandowski selbst reagierte ausweichend. "Ich denke überhaupt nicht über Clubfragen nach", meinte der 29-Jährige im WM-Trainingslager der polnischen Nationalmannschaft in Arlamow. "Mit Transferangelegenheiten beschäftigt sich mein Manager. Ich will mich nur auf das Wichtigste konzentrieren, also auf die Vorbereitung auf die WM." Für den Rest sei sein Manager da.

Robert Lewandowski steht derzeit noch beim FC Bayern unter Vertrag - will aber offenbar weg.
Bild: Soeren Stache, dpa

Nach einer Saison mit nur einem Titel in der Bundesliga droht den Münchnern nun jedenfalls ein turbulenter Transfersommer - für den just der immer wieder als unverkäuflich titulierte Torgarant sorgt. Der 29-Jährige hat als Topverdiener im Starensemble zwar noch einen Vertrag bis 2021, doch diesen will Zahavi auflösen. Die Beweggründe seien "nicht Geld oder ein bestimmter Club, denn fast alle Top-Clubs hätten gerne den besten Stürmer der Welt in ihren Reihen", sagte der Israeli. Als Interessenten gelten Paris Saint-Germain mit dem neuen Trainer Thomas Tuchel, der FC Chelsea und Manchester United. Real Madrid soll dagegen nach jahrelangem Werben inzwischen Abstand genommen haben.

Zahavi hofft auf ein Entgegenkommen der Münchner Bosse. "Jeder in der Clubführung des FC Bayern hat selbst eine große Karriere vorzuweisen. Sie sollten seine Situation verstehen", sagte der Berater. Noch vor kurzem hatte Rummenigge gesagt: "Wir wissen, was wir an Robert Lewandowski haben. Es braucht sich keiner Gedanken zu machen, er wird auch im nächsten Jahr hier in München Fußball spielen."

Bei einem angedachten Mega-Geschäft geht es selbstverständlich um viel Geld, doch damit kennt sich Zahavi aus. Der von Lewandowski wohl genau wegen solcher Deals im Februar für ein halbes Jahr engagierte Spitzenmanager Zahavi hatte schon den 222-Millionen-Transfer des brasilianischen Stürmerstars Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain eingefädelt. Eine Summe im Bundesliga-Rekordbereich aber könnte den Bayern für eine Einwilligung nicht reichen.

29. Mai: FC Bayern München verfolgt mit Nachwuchsleistungszentrum hohe Ziele

Der FC Bayern München verfolgt mit seinem Nachwuchsleistungszentrum hohe Ziele. "Wir wollen uns auch international dahin entwickeln, dass wir uns wie die Profimannschaft zu den Top 5 in Europa zählen können", sagte Jochen Sauer, Leiter des im vergangenen Jahr eröffneten FC Bayern Campus. National zähle das Leistungszentrum zu den führenden. 

Die rund 70 Millionen Euro teure Talentschmiede FC Bayern Campus soll für den deutschen Fußball-Rekordmeister neue Stars wie Thomas Müller oder David Alaba hervorbringen. "Natürlich haben wir das große Ziel, immer wieder Spieler aus der Nachwuchsabteilung zu den Profis durchzubringen", sagte Sauer im Interview der Deutschen Presse-Agentur

Das NLZ ist die sportliche Heimat der A- bis F-Junioren sowie der Frauenmannschaften des FC Bayern.
Bild: Andreas Gebert, dpa

"Wir fangen ja nicht von vorne an. Wir haben das eine oder andere Talent, das es in den Profikader schaffen kann. Es muss nicht drei, vier Jahre dauern", sagte Sauer. Ron-Thorben Hoffmann, Lars Lukas Mai, Meritan Shabani und Franck Evina aus der eigenen Nachwuchsabteilung unterzeichneten zuletzt Profiverträge. Die drei letztgenannten haben sogar schon ihr Bundesliga-Debüt feiern können.

Auf dem angestrebten Weg zu den Bundesliga-Stars von Morgen haben die Fußball-Talente heute weniger Zeit im Reifeprozess als noch vor einem Jahrzehnt. "Die Entwicklungszeit ist kürzer geworden. Vor 10, 15 Jahren war ein 21-Jähriger bei den Profis immer noch ein sehr, sehr junger Spieler. Heute gehört ein 21-Jährige in einer Profimannschaft oft schon zu den etablierten Spielern", sagte Sauer. "Heute ist man mit 16 oder 17 ein junger Spieler bei den Profis. Die Talente müssen die Entwicklungsschritte jetzt über einen kürzeren Zeitraum machen. Die Quote derer, die am Ende in der Bundesliga spielen, ist aber nicht größer oder kleiner als vor zehn Jahren."

Das vollständige Interview lesen Sie hier.

27. Mai: Co-Trainer Hermann verlässt FC Bayern: "Gehe in Rente"

Co-Trainer Peter Hermann folgt Bayern-Coach Jupp Heynckes zumindest vorläufig in den Fußball-Ruhestand. "Ich gehe nach Hause und in Rente", sagte der 66-Jährige dem Kicker. Der deutsche Fußball-Rekordmeister aus München habe Hermann zwar auch als Co-Trainer für den neuen Chefcoach Niko Kovac halten wollen, sei aber bereits über den Schritt informiert, berichtete das Fachmagazin. Der Entschluss sei ihm schwer gefallen, versicherte Hermann. Er habe sich aber nun so entschieden, "weil alles zu kurz kommt zu Hause". 

Die Bayern hatten Hermann im vergangenen Herbst aus seinem Vertrag bei Fortuna Düsseldorf herausgekauft, weil Heynckes dies für sein erneutes Engagement bei den Münchnern zur Bedingung gemacht hatte. Schon beim Triple-Gewinn 2013 war Hermann als Heynckes-Assistent dabei gewesen. 

"Alle anderen hatten immer wieder einmal eine Auszeit, ich habe stets durchgezogen", sagte Hermann. Er habe 44 Jahre ununterbrochen auf dem Platz gestanden, nun sei erst einmal Pause. Andere Angebote habe er ebenfalls abgelehnt, sagte der Ex-Profi. "Ich wollte nicht bei Bayern aussteigen und anderswo anfangen." Eine Hintertür für ein Comeback im Fußball-Geschäft lässt sich Hermann jedoch offen. "Man sollte nie 'nie' sagen", meinte er.

25. Mai: HSV-Talent Jan Fiete Arp steht vor Wechsel zum FC Bayern

Er gilt als eines der größten Talente des deutschen Fußballs: Jan Fiete Arp. Der 18-Jährige spielt beim Hamburger SV - noch. Denn wie die Bild berichtet, sollen sich der FC Bayern und Arp über einen Wechsel nach München bereits klar sein. Die Frage ist demnach nicht mehr ob, sondern wann Arp den HSV in Richtung München verlässt. Entweder geht der deutsche Juniorennationalspieler bereits in diesem Sommer zum Rekordmeister und der HSV kassiert noch eine Ablöse für ihn - oder Arp geht erst nach Ablauf seines Vertrags im Sommer 2019. Dann wäre er jedoch ablösefrei.

Ob der HSV auf die Ablöse verzichten würde? Arp ist laut Transfermarkt.de der zweitwertvollste Spieler im Kader des Bundesliga-Absteiger, seinen Marktwert legt das Portal auf 7,5 Millionen Euro fest. Nur Filip Kostic ist mit acht Millionen Euro besser bewertet. Ein Wechsel zum FC Bayern würde wohl eine zweistelligen Millionensumme in die Kasse der Hamburger spülen.

FC Bayern startet am 2. Juli in die Saisonvorbereitung

Der FC Bayern startet am 2. Juli unter Neu-Trainer Niko Kovac in die Saisonvorbereitung. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag mit. Weil zahlreiche Münchner Stars mit ihren Nationalteams bei der Weltmeisterschaft spielen, wird sich der Trainingskader aber erst im Laufe der Sommervorbereitung komplettieren. Ein erstes Spiel ist für den 21. Juli in Klagenfurt gegen Paris Saint-Germain angesetzt. 

Vom 23. bis 30. Juli reist der deutsche Meister in die USA, wo Spiele gegen Juventus Turin (25. Juli) und Manchester City (28. Juli) geplant sind. Am 28. August findet das Abschiedsspiel für Bastian Schweinsteiger in einer Partie mit Chicago Fire statt. Die neue Bundesliga-Saison beginnt am 24. August, eine Woche vorher wird die erste Runde im DFB-Pokal ausgetragen.

24. Mai: Anklage gegen Arturo Vidal wegen Schlägerei in Disko

Wegen einer Schlägerei in einer Diskothek hat die Staatsanwaltschaft München I Anklage gegen den chilenischen Fußballer Arturo Vidal vom FC Bayern München erhoben. Es gehe um den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Dem 31-Jährigen werde zur Last gelegt, im September vergangenen Jahres in einer Münchner Disko "in eine zunächst verbale und sodann körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen zu sein und sich hierdurch strafbar gemacht zu haben".

Die Anklage sei zugestellt worden, hieß es weiter. Nun können sich zunächst Vidals Verteidiger zu der Anklageschrift äußern. Im Anschluss kann das Gericht über ein Hauptverfahren entscheiden und einen Termin festsetzen.

Pyro beim Pokalfinale: DFB ermittelt gegen Frankfurt und Bayern

Nach dem unerlaubten Feuerwerk beim DFB-Pokalfinale ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes gegen Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München. Dies bestätigte ein DFB-Sprecher am Donnerstag. Anhänger beider Clubs hatten beim 3:1-Sieg der Frankfurter zu Beginn der zweiten Halbzeit am Samstag in Berlin Pyrotechnik abgebrannt. Beide Clubs wurden zu einer Stellungnahme aufgefordert, es droht ihnen eine Geldstrafe. 

Der Pokalsieger muss sich zudem für Plakate verantworten. Auf einem großen Banner war zu lesen: "Heynckes lebt - Stand jetzt." Dies bezog sich auf den 73-jährigen Bayern-Coach Jupp Heynckes und Aussagen seinen Nachfolgers Niko Kovac: Der bisherige Eintracht-Coach hatte vor seinem bekannt gewordenen Wechsel mehrfach betont, dass er "Stand jetzt" Trainer in Frankfurt bleibe.

23. Mai: Wertvollste Clubs: FC Bayern auf Platz vier

Bayern München hat in der Rangliste der 32 wertvollsten Fußballclubs Europas den vierten Platz gehalten. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor.

Der deutsche Rekordmeister steigerte den Wert des Vereins um vier Prozent auf 2,552 Milliarden Euro und konnte damit dichter an die beiden spanischen Clubs Real Madrid (2,920 Milliarden Euro) und FC Barcelona (2,783) heranrücken. Mit Abstand die Nummer eins in diesem Ranking ist Manchester United mit einem Wert von 3,255 Milliarden Euro.

Erst an zwölfter Stelle liegt Borussia Dortmund mit 1,060 Milliarden Euro, der Bundesliga-Konkurrent FC Schalke 04 folgt auf Rang 14 mit 673 Millionen Euro. Der FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp, am Samstag im Champions-League-Finale Gegner von Real Madrid, konnte seinen Wert um 19 Prozent auf 1,580 Milliarden Euro steigern.

Die Grundlage der Studie bildet laut KPMG eine Analyse der neuesten öffentlich zugänglichen Jahresabschlüsse der 32 ausgewählten europäischen Clubs. Die wirtschaftlichen und sportlichen Ergebnisse der Saison 2017/18 wurden nicht berücksichtigt. Einbezogen wurden hingegen die Kriterien Profitabilität, Beliebtheit, Sportpotenzial, Übertragungsrechte und Stadioneigentum.

22. Mai: Fortuna Düsseldorf verpflichtet Verteidiger Diego Contento

Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf hat Diego Contento verpflichtet. Der beim FC Bayern München ausgebildete Linksverteidiger kommt ablösefrei vom französischen Erstligisten Girondins Bordeaux und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Dies teilte der Verein mit. Der 28 Jahre alte Deutsch-Italiener absolvierte in den vergangenen vier Jahren 77 Spiele in der Ligue-1. "Dank seiner Erfahrung aus rund 150 Erstliga- und Europapokalspielen weiß er genau, worauf es in der Bundesliga ankommt. Charakterlich wie sportlich passt er perfekt in unsere Mannschaft. Ich freue mich sehr, dass er zu uns kommt", sagte Fortunas Trainer Friedhelm Funkel.

Kicker: FC Bayern an Hoffenheims Abwehrspieler Vogt interessiert

Der FC Bayern hat einem Bericht des Kicker zufolge Interesse an einer Verpflichtung des Abwehrspielers Kevin Vogt von der TSG 1899 Hoffenheim. Wie das Fachblatt am Dienstag schrieb, imponiert der 26-Jährige dem künftigen Münchner Trainer Niko Kovac, der ab der kommenden Saison beim Fußball-Rekordmeister arbeitet. Vogt spielt seit zwei Jahren im Kraichgau, wo er Stammspieler in der Innenverteidigung ist. Er hat noch einen Vertrag bis 2020.

Der FC Bayern hat Interesse an Kevin Vogt.
Bild: Uwe Anspach, dpa (Archiv)

In München könnte er auf seine ehemaligen Teamkollegen Sebastian Rudy, Niklas Süle und Sandro Wagner treffen. Serge Gnabry, der von den Bayern in der vergangenen Saison an die TSG ausgeliehen war, spielte als weiterer Münchner Profi zuletzt mit Vogt zusammen.

Erneuter Hoeneß-Rüffel nach Wagner-Aussage: "Kann er nicht machen"

Bayern Münchens Stürmer Sandro Wagner hat sich nach dem verlorenen Pokal-Finale den nächsten Rüffel von Vereinspräsident Uli Hoeneß innerhalb von wenigen Tagen abgeholt. Bei der Abschlussfeier des Fußball-Rekordmeisters am Sonntag auf dem Marienplatz hatte Wagner von einer "Scheiß-Woche" für sich gesprochen und damit auf die verpasste WM-Nominierung sowie die Pokal-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt (1:3) verwiesen. "Wenn er das gemacht hat, dann geht das nicht", sagte Hoeneß dem Kicker (Dienstag) nun als Reaktion darauf und wurde deutlich: "Das kann er bei Bayern München nicht machen. Das war schon der zweite Fall in kürzester Zeit."

Dem Bayern-Patron war bereits die Reaktion Wagners missfallen, als dieser von Bundestrainer Joachim Löw nicht in den erweiterten Kader für die Weltmeisterschaft berufen worden war. Der 30-Jährige hatte daraufhin den Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet und dem Trainerteam indirekt vorgeworfen, nicht offen und ehrlich zu sein. Hoeneß war davon "schon ein bisschen überrascht, so böse hätte er jetzt nicht unbedingt reagieren müssen", sagte er bei Sky.

21. Mai: Zukunft von Bayern-Co-Trainer Hermann noch unklar

Die Zukunft des bisherigen Münchner Co-Trainers Peter Hermann ist nach dem Karriereende von Jupp Heynckes noch offen. "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagte der 66-Jährige in einem am Montag vorab veröffentlichten Interview des Fachmagazins Kicker. Bei seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern im Oktober habe er "der Familie versprochen, ich mache es nur bis zum Sommer". Hermanns langjähriger Vertrauter Heynckes hat seine Tätigkeit bei den Bayern nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt beendet. Ob es für Hermann nun im Trainerstab von Niko Kovac weitergeht, ist noch unklar.

Zwayer steht zu nicht gegebenem Elfmeter im DFB-Pokal-Finale

Schiedsrichter Felix Zwayer hat zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale seine Entscheidung verteidigt, in der Schlussphase keinen Foulelfmeter für den FC Bayern zu geben. "Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung", sagte Zwayer dem Magazin "Kicker". Die Münchner waren nach der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt erbost, weil Zwayer nach einer Attacke von Kevin-Prince Boateng gegen Javi Martínez auch nach Ansicht der Fernsehbilder dabei blieb, auf Eckball zu entscheiden.

Rummenigge über Wagners Rücktritt: "Nicht die beste Idee"

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat Stürmer Sandro Wagner für die deutlichen Worte nach dessen Rücktritt verteidigt. "Er hat grundsätzlich eine gute Saison gespielt, erst bei Hoffenheim und dann auch bei uns mit acht Toren. Da ist es verständlich, dass man enttäuscht ist", sagte Rummenigge beim Meisterempfang auf dem Münchner Marienplatz.

Wagner hatte als Konsequenz nach seinem Aus für die WM in Russland kurzerhand seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. "Für mich ist klar, dass ich mit meiner Art, immer offen, ehrlich und direkt Dinge anzusprechen, anscheinend nicht mit dem Trainerteam zusammenpasse", sagte der 30-Jährige.

Bundestrainer Joachim Löw hatte daraufhin scharf auf die Worte Wagners reagiert. "Ich empfinde es als Kritik gegenüber seinen Kollegen, die auch spielen. Er stellt ja manche dar, die bei uns schon ewig spielen, die bei uns zu den Führungsspielern gehören, wie wenn sie so ausgemachte Vollidioten wären und nur noch deswegen bei uns sind, weil sie nicht ihre Meinung sagen", sagte Löw bei einer Veranstaltung der Bild-Zeitung in Berlin, zeigte aber zugleich Verständnis für dessen Enttäuschung.

20. Mai: Hoeneß: Keine weiteren Neuzugänge beim FC Bayern

Nach der Pokalniederlage gegen Frankfurt hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß bekräftigt, dass es beim FC Bayern keine weiteren Neuzugänge geben wird. Nach der Meisterfeier am Münchner Marienplatz sagte Hoeneß dem Bayerischen Rundfunk: "Wir werden nix mehr investieren, sondern werden unsere Spieler dazu bringen, besser zu spielen." Wichtig sei es, in den entscheidenden Spielen da zu sein:"Wir brauchen den einen oder anderen Spieler, der in wichtigen Spielen Höchstleistung bringt und nicht, wenn man gegen die schwachen Gegner spielt, und daran müssen wir arbeiten ."

Die Saison mit nur einem Titel will sich der 66-Jährige nicht mies machen lassen. "Wenn man so klar deutscher Meister wird, wenn man um ein paar Zentimeter im Champions-League-Finale ist und im DFB-Pokalfinale ist, dann lasse ich mir aus dieser überragenden Saison nichts Schlechtes machen", betonte er. Die Münchner hatten das Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3 verloren.

Bislang stehen bei den Bayern sieben Neuzugänge für die neue Saison fest: Leon Goretzka kommt ablösefrei vom FC Schalke, Serge Gnabry kommt nach seiner Ausleihe ebenso aus Hoffenheim zurück wie Renato Sanches aus Swansea. Dazu kommen mit Franck Ewina Meritan Shabani, Lars Lukas Mai und Ron-Thorben Hoffmann vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dazu.

Rummenigge dankt Heynckes für großartige Leistung

Der FC Bayern München hat nach dem verlorenen Endspiel im DFB-Pokal noch einmal die Verdienste des scheidenden Trainers Jupp Heynckes gewürdigt. "Es war das letzte Spiel von Jupp. Er geht jetzt in den mehr als verdienten Ruhestand. Es steht dem FC Bayern sehr gut zu Gesicht, Danke zu sagen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Genieße die Zeit. Du hast Großartiges geleistet für Bayern München. Vielen Dank dafür", erklärte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach dem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt.

Jupp Heynckey beim Bankett nach dem Pokal-Finale.
Bild: Alexander Hassenstein, dpa

Beim nächtlichen internen Bankett des Clubs applaudierten die Edelfans lange dem 73-jährigen Heynckes. Zu den Klängen von "Time To Say Goodbye" hielten die Gäste Schals mit der Aufschrift "Jupp, Jupp, Jupp" in die Höhe. Rummenigge erinnerte an den Oktober, als man 0:3 in Paris verloren und in der Bundesliga fünf Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund hatte. Damals habe in den Medien schon "ein leichter Abgesang" auf den FC Bayern stattgefunden, sagte der Vorstandsvorsitzende.

In der aktuellen Folge unseres Podcast "Bayern-Versteher" widmen wir uns der Rolle des FC Bayern. Hier können Sie reinhören:

 

Nach dem Wechsel von Carlo Ancelotti zu Heynckes legten die Münchner eine beeindruckende Bundesliga-Saison hin und feierten auch Siege in Champions League und Pokal. "Was dann in den Wochen, Monaten danach stattgefunden hat, das verdient großen Respekt", hob Rummenigge hervor. "Wir hatten seit Oktober gute Zeiten, heute hatten wir mal einen schlechten Tag."

"Im Sportlerleben gehören Siege und auch Niederlagen dazu. Heute war das eine vermeidbare Niederlage", sagte Heynckes und gönnte sich einen kurzen Ausblick auf sein Leben nach der letzten Rekordmeister-Amtszeit. "Mit 73 Jahren weiß man nicht, wie lange man noch zu leben hat. Ich möchte ab nächster Woche wieder mein Leben genießen."

19. Mai: Trost statt Titelparty: FC Bayern mit wenig Balkon-Lust

Nach der Niederlage im Pokal.Finale ist der Frust beim FC Bayern groß. "Es fühlt sich an wie eine Riesenriesenniederlage und wie ein Riesenriesenmist", sagte Kapitän Thomas Müller. "Man steht mit einem Meistertitel da, der emotional schon im Februar geholt wurde - und dementsprechend ist die Ernüchterung extrem." (alle Stimmen zum Spiel ).

Dass danach Schiedsrichter Felix Zwayer trotz Videobeweises nach einem Tritt von Kevin-Prince Boateng gegen Bayerns Javi Martínez nicht auf Strafstoß entschied, wurmte die Bayern. "Das ist für mich ein ganz klarer Elfmeter", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Bayern München - Eintracht Frankfurt
36 Bilder
Jubel, Tränen, Party: Eintracht Frankfurt holt den DFB-Pokal
Bild: Arne Dedert

Ohne weiteren Titel geht es für die Münchner am Sonntag auf den Rathausbalkon. Was als große Doubleparty geplant war, dürfte jetzt eine kurze Singlenummer werden. "Ein bitterer Gang, aber die Fans haben sich das verdient", sagte Weltmeister Müller. "Das werden wir auch noch überstehen", erklärte Heynckes mit einem Schmunzeln. 

Nach der Kritik, dass die Münchner Stars und ihr Trainer bei der Frankfurter Siegerehrung schon in den Katakomben verschwunden waren, betonten Heynckes und seine Führungsspieler den Respekt für die Frankfurter. "Da muss ich ganz ehrlich zugeben, dass in dem Moment die Spieler und ich sicher nicht dran gedacht haben", sagte Trainer Jupp Heynckes zu der Szene, die einige Kritik ausgelöst hatte. "Ich möchte das nachholen und Eintracht Frankfurt zum Pokalsieg gratulieren. Die Eintracht ist ein würdiger Pokalsieger."

19. Mai: Eintracht Frankfurt schlägt den FC Bayern

Pokalsensation statt Abschiedstriumph: Jupp Heynckes muss seine herausragende Karriere mit einer schmerzhaften Pokalpleite des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt und seinen Nachfolger Niko Kovac beenden.

Hängende Köpfe: Die Spieler des FC Bayern nach der Pokal-Niederlage.
Bild: Sebastian Kahnert, dpa

Der Rekordsieger aus München verpasste am Samstag beim 1:3 (0:1) in einem packenden Finale den 19. Titel im Cup-Wettbewerb und damit das angestrebte Double-Geschenk für den 73 Jahre alten Erfolgstrainer. Frankfurts Doppeltorschütze Ante Rebic erzielte kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer. Der künftige Münchner Coach Kovac feierte mit der Eintracht die erste Trophäe seit 30 Jahren. Einen ausführlichen Spielbericht finden Sie hier.

Boateng sieht WM-Teilnahme nicht in Gefahr

Der verletzte Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng geht weiter von einer Teilnahme an der WM aus und peilt ein Comeback vor dem Turnierstart an. "Ich bin im engen Austausch mit Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Er sagt, wenn man jetzt keine dummen Fehler macht, sieht alles gut aus, dann ist die WM nicht in Gefahr", sagte der Profi des FC Bayern vor dem DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt am Samstag bei Sky. "Mein Ziel ist es, vor der WM noch ein Spiel zu machen oder wenn möglich zwei, damit man Wettkampfpraxis bekommt."

Boateng hatte sich Ende April im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid am Oberschenkel verletzt und musste die Saison beim FC Bayern München vorzeitig beenden. Bundestrainer Joachim Löw nominierte ihn dennoch für seinen vorläufigen WM-Kader. Die DFB-Auswahl bestreitet vor dem Turnier noch Testspiele gegen Österreich am 2. Juni und sechs Tage später gegen Saudi-Arabien.

"Ich bin im Lauftraining und steigere auch jeden Tag", berichtete der 29 Jahre alte Boateng. "Im Moment gibt es kein Risiko, aber wenn ich was zu schnell mache, würde ich mir ins eigene Fleisch schneiden", ergänzte er mit Blick auf die am 14. Juni beginnende WM.

FC Bayern bietet angeblich 60 Millionen für Leverkusens Bailey

Der FC Bayern soll dem Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen laut einem Medienbericht ein 60-Millionen-Euro-Angebot für Shootingstar Leon Bailey gemacht haben. Das schrieb der US-Sportsender ESPN am Samstag und berief sich dabei auf Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut seien. 

Bayer wolle dagegen deutlich mehr für den 20 Jahre alten Jamaikaner erlösen und würde einen Verkauf Baileys an Real Madrid bevorzugen. Der Champions-League-Finalist solle "starkes Interesse" an dem Mittelfeldspieler und bereits den portugiesischen Berater Jose Mendes eingeschaltet haben, um die Chancen eines möglichen Transfers nach Madrid zu sondieren. Mit neun Treffern in 30 Bundesligaspielen war Bailey in der Saison 2017/18 einer der besten Torschützen der Werkself.

Für Transfers haben die Bayern "kein Limit", sagte Vereins-Boss Karl-Heinz Rummenigge bei einer Talkrunde der "Bild"-Zeitung am Freitag. "Wenn wir einen Spieler unbedingt haben wollen, und der kostet 80 oder 90 Millionen, werden wir irgendwann springen müssen. Ob wir dieses Jahr springen oder nächstes, weiß ich nicht", erklärte Rummenigge. "Aber wir werden irgendwann springen."

Wirbel um Wagner, Pokalfinale und Real-Aus: Die News bis Mitte Mai  

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