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FC Bayern

10:02 Uhr

FC Bayern: Franck Ribéry bekommt keinen Bambi

Der FC Bayern München hat mit Gina Lewandowski verlängert.
Bild: Andreas Gebert, dpa

Eigentlich hätte Franck Ribéry einen Bambi bekommen sollen. Nach der Auseinandersetzung mit einem Journalisten änderte der Veranstalter aber seine Meinung.

FC Bayern: News im Blog

17. November: Watschn-Skandal kostet Ribéry den Bambi

Eigentlich hätten die Bayern-Stars Franck Ribéry und Arjen Robben bei der Bambi-Verleihung am Freitagabend in Berlin einen Bambi in der Kategorie "Sport" bekommen sollen. Nachdem Ribéry einen Journalisten bei Borussia Dortmund körperlich attackiert haben soll, entschied sich der Veranstalter jedoch kurzerhand um. Statt Ribéry und Robben erhielt nun Werder Bremens Stürmer Claudio Pizarro die Auszeichnung.

15. November: FC Bayern verlängert Vertrag mit Lewandowski

Die Fußball-Frauen des FC Bayern München und Gina Lewandowski wollen über das Saisonende hinaus zusammenarbeiten. Wie die Münchner am Donnerstag mitteilten, verlängerte die Abwehrspielerin ihren bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr. Die Amerikanerin spielt seit 2012 in München, kam seitdem zu 137 Einsätzen.

"Der FC Bayern München ist ein Top-Verein in einer Top-Liga und wir sind auf einem guten Weg. Ich freue mich sehr darauf, hier ein weiteres Jahr Fußball zu spielen", sagte die 33-Jährige, die mit den Bayern bereits zwei Meistertitel feiern konnte.

14. November: Kicker: Ribéry entschuldigt sich nach Streit mit TV-Mitarbeiter

Franck Ribéry hat sich einem Medienbericht zufolge nach seiner Auseinandersetzung mit einem französischen TV-Mitarbeiter bei diesem entschuldigt. Wie der Kicker berichtete, trafen sich der 35-jährige Fußballprofi des FC Bayern München und sein Landsmann Patrick Guillou am Mittwoch in München. An dem Treffen sollen auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß und der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic teilgenommen haben. Der Ärger um den Vorfall sei damit beigelegt.

"Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte", sagt Sportdirektor Salihamidzic.
Bild: Guido Kirchner, dpa

Nach der 2:3-Niederlage der Bayern bei Borussia Dortmund am vergangenen Samstag habe Ribéry den Berater von beIN Sports France angepöbelt, hatte der TV-Sender auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Montag mitgeteilt. Der Sender sprach von "beleidigenden Äußerungen gegenüber Patrick Guillou", dieser sei auch körperlich angegriffen worden. Salihamidzic hatte eine Auseinandersetzung bestätigt und das klärende Gespräch angekündigt.

Bayern-Profi James erleidet Außenbandteilriss im Knie

Der FC Bayern muss länger auf seinen Offensivprofi James Rodríguez verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister bekanntgab, hatte der Kolumbianer tags zuvor im Training einen Außenbandteilriss im linken Knie erlitten. Die Diagnose stellte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der 27-Jährige müsse das Gelenk zunächst zehn Tage ruhigstellen, ehe Therapie und Reha beginnen könnten, hieß es. Eine genauere Prognose über die Ausfallzeit veröffentlichten die Bayern nicht. Womöglich kommt der Nationalspieler in diesem Kalenderjahr aber nicht mehr zum Einsatz.

Bayern wollte BVB-Juwel Sancho - Angebot "nicht angenommen"

Das bestätigte der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einer eidesstattlichen Versicherung, aus der die Sport Bild zitierte. "Richtig ist, dass der FC Bayern München Jadon Sancho sehr wohl haben wollte und ihm deshalb ein Angebot gemacht hat, das leider nicht angenommen wurde." Das Sportmagazin hatte jüngst berichtet, dass sich der Rekordmeister nicht um den Offensivprofi bemüht hatte, musste nun aber eine von den Bayern erwirkte Richtigstellung drucken.

Jadon Sancho (l) unterschrieb beim BVB und nicht in München.
Bild: Bernd Thissen, dpa

Sancho war im Sommer des Vorjahres aus dem Nachwuchs von Manchester City zum BVB gewechselt, in seiner zweiten Saison bei den Westfalen überzeugt er aktuell als zweitbester Scorer hinter Kapitän Marco Reus. "Ich habe mich für den BVB entschieden, weil mir der Verein eine tolle Perspektive aufgezeigt hat", sagte er der Sport Bild. Die Dortmunder hätten sich frühzeitig um ihn bemüht, "und das hat mir ein gutes Gefühl gegeben", sagte der 18 Jahre alte Nationalspieler.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

13. November: Vogts kritisiert Super-League-Pläne: Macht "Ligen kaputt"

Kommt die vom FC Bayern andiskutierte Super-League oder nicht? Ex-Bundestrainer Berti Vogts hofft: hoffentlich nicht. Dieses Vorhaben "würde die nationalen Ligen kaputt machen", sagte der 71-Jährige im Interview der "Rheinischen Post". "Es ist schon Wahnsinn, wenn es eine Weltmeisterschaft mit 48 Nationen gibt. Aber muss man jetzt auch noch an den Vereinsfußball rangehen? Der internationale Fußball ist, so wie er ist, sehr gut aufgestellt und organisiert. Er muss auch so bleiben", sagte Vogts, der als bislang letzter Bundestrainer 1996 den EM-Titel holte.

Ex-Fußball-Bundestrainer Berti Vogts kritisiert die Pläne für eine Super League.
Bild: Patrick Seeger, dpa

Einem Bericht des "Spiegel" zufolge sollen die kontinentalen Spitzenclubs eine geschlossene Liga planen. Es sei bereits in diesem Monat vorgesehen, dass 16 Topclubs, darunter der FC Bayern und Borussia Dortmund, eine Absichtserklärung unterzeichnen. Funktionäre der beiden Bundesligisten hatten das wiederholt zurückgewiesen.

12. November: Bayern-Sportdirektor Salihamidzic bestätigt Vorfall nach BVB-Spiel

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat der Bild-Zeitung einen Vorfall zwischen Franck Ribéry und einem französischen TV-Mitarbeiter nach der Bundesliga-Partie in Dortmund bestätigt. "Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte", zitiert die Zeitung am Montag Salihamidzic. "Wir haben mit Patrick Guillou noch am Samstagabend vereinbart, dass wir zeitnah bei einem persönlichen Treffen darüber sprechen, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Herr Guillou hat bereits signalisiert, dass dies auch in seinem Interesse ist", sagte Salihamidzic nach Angaben der Bild-Zeitung. Die Bayern hatten in Dortmund 2:3 verloren.

"Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte", sagt Sportdirektor Salihamidzic.
Bild: Guido Kirchner, dpa

 

11. November: Uli Hoeneß: Keine Wintertransfers beim FC Bayern

"Nein, wir werden sicherlich keine Aktivitäten am Transfermarkt machen", sagte der Präsident des Fußball-Rekordmeisters im TV-Sender Sky. Der 66-Jährige war gefragt worden, ob die Münchner angesichts der Personalsituation und nach dem Bundesliga-Spitzenspiel in Dortmund (2:3) sieben Punkten Rückstand auf den BVB vor der Rückrunde nochmal nachlegen müssen. Bereits im Sommer war der Transfer des inzwischen 18 Jahre alten kanadischen Talents Alphonso Davies für den Januar fixiert worden.

Hoeneß erinnerte daran, dass die Verletzten Kingsley Coman und Thiago bald zurückkommen: "Wir bekommen Coman zurück noch vor Weihnachten und auch Thiago kann in zwei, drei Wochen wieder spielen." Bei Weltmeister Corentin Tolisso sprach er von einem Comeback im Februar. Thiago und Tolisso fehlen im Mittelfeld, Coman auf dem Flügel und auch in der Außenverteidigung hat Bayern nur wenige Alternativen.

Die Bayern hatten sich schon vor dieser Saison auf dem Transfermarkt auffallend zurückgehalten und nur Nationalspieler Leon Goretzka neu verpflichtet. Dafür kündigte Hoeneß für 2019 einen Umbau des Kaders an: "Wir werden nächstes Jahr, wenn der zweite Schritt des Umbruchs kommt, sicherlich das Mannschaftsgesicht ziemlich verändern."

10. November: FC Bayern verliert gegen Borussia Dortmund

Dem FC Bayern droht der Verlust seiner jahrelangen Vormachtstellung im deutschen Fußball. Nach zuletzt sechs Meisterschaften in Serie scheint der Erzrivale Borussia Dortmund auf gutem Weg, dem Rekordmeister den Rang abzulaufen. Mit dem 3:2 (0:1) im hochklassigen Bundesliga-Gipfel vergrößerte der Tabellenführer den Abstand zu den Münchnern auf sieben Punkte. Vor 81 365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park sorgten am Samstag Marco Reus (49./Foulelfmeter/67.) und Paco Alcácer (71.) für den Sieg der Borussia.

Paco Alcacer von Dortmund bejubelt das 3:2 gegen München.
Bild: Ina Fassbender, dpa

Die bereits dritte Niederlage im elften Saisonspiel dürfte in München für neue Unruhe sorgen und die Stellung von Trainer Niko Kovac weiter schwächen. Selbst eine zweimalige Führung durch Robert Lewandowski (26./52.) konnte die Schlappe nicht abwenden. Für die Borussia war es dagegen das elfte Punktspiel seit dem Saisonstart in Serie ohne Niederlage. Das war ihr bisher nur in der Saison 2002/2003 gelungen. 

Der FC Bayern ist heute in Dortmund gefordert

Der FC Bayern steht am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Spitzenspiel der Bundesliga bei Borussia Dortmund vor dem bislang wichtigsten Duell der Saison. Der Fußball-Rekordmeister kann mit einem Auswärtssieg bis auf einen Zähler an die bislang überragenden Westfalen heranrücken und für deutlich mehr Ruhe im Verein sorgen.

Bei einer Niederlage würde der Rückstand auf den Tabellenführer auf sieben Zähler anwachsen und der Druck auf Trainer Niko Kovac steigen. Der Coach setzt auf seine routinierten Stars gegen junge Dortmunder. "Ich kenne den FC Bayern, in solchen Spielen sind sie ganz groß", sagt er.

Im unteren Teil der Tabelle empfängt der 1. FC Nürnberg Schlusslicht VfB Stuttgart (15.30 Uhr). Die Franken können mit einem Erfolg ihren Rang oberhalb der Abstiegszone festigen, müssen aber wohl auf Stürmer Mikael Ishak verzichten. Der FC Augsburg setzt zeitgleich auf seinen Top-Angreifer Alfred Finnbogason beim Gastspiel bei 1899 Hoffenheim.

 

9. November: Hoeneß kündigt rechtliche Schritte gegen den Spiegel  an

Münchens Präsident Uli Hoeneß will rechtlich gegen Veröffentlichungen des Magazins Der Spiegel" über den Fußball-Bundesligisten FC Bayern vorgehen. Im Interview der Sächsischen Zeitung sagte der 66-Jährige auf eine entsprechende Frage: "Ja, sicher". Das Nachrichtenmagazin hatte in der vergangenen Woche über neue Pläne für eine europäische Superliga berichtet, in denen auch der FC Bayern eine Rolle spielt. "Wir stehen zu unserer Geschichte", teilte Der Spiegel am Freitag mit. Von Seiten des FC Bayern sei noch kein Schriftstück zu der Angelegenheit bei ihm eingegangen.

Hoeneß sagte: "Das war der Wahnsinn. Der 'Spiegel' macht mit einer Geschichte unter der Schlagzeile 'Der Verrat' auf, die überhaupt nicht stimmt." Der Bayern-Präsident bekräftigte, dass es keinen Plan gegeben habe, aus der Bundesliga auszutreten und an einer Super League teilzunehmen. "Es wurde vor zwei, drei Jahren innerhalb der internationalen Gremien mal darüber diskutiert und auch bei uns im Aufsichtsrat. Dort wurde es einstimmig abgelehnt, damit war die Sache vom Tisch." Hoeneß schließt aus, dass der FC Bayern in den nächsten Jahren Mitglied einer Super League wird: "Da gibt es einen klaren Beschluss, und da wird auch nicht dran gerüttelt."

Eine Beraterfirma soll Real Madrid im Oktober Pläne für die Einführung einer Superliga als Konkurrenz zur Champions League vorgelegt haben, hatte der Spiegel am Freitag vergangener Woche berichtet. Demnach sei vorgesehen, dass 16 Topclubs, darunter der FC Bayern München, im Laufe dieses Monats eine bindende Absichtserklärung unterzeichnen. Zudem soll der Club 2016 die Möglichkeiten eines Bundesliga-Ausstiegs rechtlich geprüft haben.

Uli Hoeneß sucht "eierlegende Wollmilchsau" als Nachfolger

Wenn Uli Hoeneß als Promi-Gast auf einer Veranstaltung ins Plaudern kommt, dann liefert der Vereinspatron des FC Bayern München regelmäßig Schlagzeilen.

Kurz vor dem Topspiel in der Fußball-Bundesliga am Samstagabend beim Spitzenreiter Borussia Dortmund war es wieder so weit: Hoeneß kündigte beim 1. Sächsischen Wirtschaftsdialog in Dresden seinen Rückzug aus dem Präsidentenamt des deutschen Rekordmeisters an. Nicht sofort freilich, aber womöglich doch vor dem nächsten runden Geburtstag.

"Ich bin jetzt 66 Jahre alt. Lassen Sie mich diesen Job noch zwei, drei Jahre machen", sagte Hoeneß im Rudolf-Harbig-Stadion, wo er mit Moderatorin Birgit Nössing über Fußball, Wirtschaft und sein Leben sprach. Hoeneß skizzierte ein klares Bild eines Nachfolgers. "Er sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat – und einer, der aus dem Fußball kommt", zitierte ihn die "Sächsische Zeitung". Aber wer erfüllt dieses Profil? Das weiß auch Hoeneß (noch) nicht. "Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen. Das wird schwer. Wenn ich wüsste, der oder der kann das, würde ich nächstes Jahr aufhören."

Im November 2019 endet seine Amtszeit als Präsident. Vor zwei Jahren war Hoeneß im Anschluss an eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung an die Spitze des bedeutendsten deutschen Fußballclubs zurückgekehrt. Während seiner Abwesenheit von März 2014 bis November 2016 hatte ihn der langjährige Geschäftsführer und Finanzvorstand Karl-Hopfner (66) im Spitzenamt des FC Bayern München e.V. vertreten.

Wirtschaftlich will Hoeneß den deutschen Rekordchampion auf jeden Fall in einem Topzustand übergeben. Der FC Bayern habe so viel Geld in der Kasse wie nie zuvor, berichtete er stolz in Dresden. "Ich will meinem Nachfolger eine volle Kasse übergeben. Dann können sie mit dem Geld machen, was sie wollen." Die Inflation der Ablösesummen und Spielergehälter im Zeitalter zahlungskräftiger Investoren bei der europäischen Konkurrenz verurteilt Hoeneß. Und er lehnt für sich bislang ab, mehr als 100 Millionen Euro für einen Star auszugeben.

Hoeneß vor dem Bayern-Abschied? Gemach. Gerade die Gegenwart, in der nach sechs Meisterjahren am Stück die sportliche Vormachtstellung der Münchner in der Bundesliga bröckelt, wird Hoeneß eher anstacheln.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass der Mann, für den der FC Bayern sein Lebenswerk ist und der den Verein gerne seine "zweite Familie" nennt, über eine Zukunft ohne ihn und auch den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge (63) nachdenkt - auch öffentlich.

Zu Saisonbeginn sprach Hoeneß, der als Spieler in München anfing, dann 30 Jahre Manager war und schließlich seit 2009 mit einer Unterbrechung Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender ist, über die schwierige Nachfolgeregelung an der Spitze des Rekordmeisters.

Damals plauderte Hoeneß beim Fußball-Talk von Jörg Wontorra im TV-Sender Sky. Dort schnürte er Vorstandschef (Rummenigge) und Präsident (Hoeneß) zu einem Paket. "Es geht nicht, dass wir beide gleichzeitig aufhören. Das können wir dem Verein nicht antun", sagte Hoeneß. Die Zäsur an der Clubspitze würde ohnehin "extrem und sehr groß" ausfallen. "Das wird eine schwierige Zeit", prophezeite der Präsident für die Zukunft ohne die zwei langjährigen Bosse.

Hoeneß bezeichnete es im August als "wichtigste Aufgabe", den Club "in der Führung in den nächsten zwei, drei Jahren auf die Zukunft vorzubereiten". Auch Rummenigges Vertrag als Vorstandschef läuft Ende nächsten Jahres aus. Dass der dann 64-Jährige noch ein weiteres Mal um drei Jahre bis 2022 verlängert, ist noch nicht als fix verkündet worden. "Ich werde irgendwann sagen: Das war's! Ich hoffe, dass ich den Zeitpunkt selbst bestimmen kann", sagte Hoeneß zum Saisonstart. Eine Prognose scheint nicht gewagt: Der ganz große Umbruch in der Bayern-Spitze steht wohl erst im nächsten Jahrzehnt, also nach 2020, an.

8. November: Hoeneß: FC Bayern erstmals seit langem "Außenseiter" in Dortmund

Für Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß sind die Rollen im Bundesliga-Topspiel am Samstag gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund klar verteilt. "Wir fahren nicht als Favorit nach Dortmund, sondern als Außenseiter - zum ersten Mal seit langer Zeit. Meines Wissens sind die noch vier Punkte vor uns", sagte der 66 Jahre alte Hoeneß nach dem 2:0 des deutschen Fußball-Meisters am Mittwochabend in der Champions League gegen AEK Athen.

Einen Auswärtssieg mochte Hoeneß nicht als Münchner Ziel ausgeben. "Man kann ja nicht nach Dortmund fahren und sagen, ich will einen Dreier einfahren. Dortmund hat bis jetzt eine sehr gute Saison gespielt", sagte Hoeneß. "Wir müssen schauen, dass wir da ein gutes Spiel machen." Bei einer Niederlage würde sich der Rückstand des deutschen Rekordmeisters auf sieben Punkte erhöhen.

7. November: Bayern weiter auf Kurs Achtelfinale: Zwei Lewandowski-Tor gegen Athen

Der FC Bayern München hat mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg über AEK Athen die Tür zum Achtelfinale der Champions League ganz weit aufgestoßen. Beide Treffer für den deutschen Meister erzielte am Mittwoch Robert Lewandowski. Nach 31 Minuten war er per Foulelfmeter erfolgreich. Uros Cosic hatte den Polen am Trikot gezupft, Lewandowski ging zu Boden, und der Torrichter entschied auf Elfmeter. In der 71. Minute lupfte der Torjäger den Ball nach Eckball von Joshua Kimmich mit der Fußspitze über die Linie. Es waren die Treffer drei und vier von Lewandowski in dieser Saison der Königsklasse. 

Die Bayern führen nun zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde mit zehn Punkten die Tabelle der Gruppe E an. Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier.

Hitzfeld: WM mitschuldig an Bayern-Schwächeln

Ottmar Hitzfeld gibt der verpatzten Weltmeisterschaft des deutschen Teams eine Mitschuld an der jüngsten Schwächephase des FC Bayern in der Fußball-Bundesliga. Viele Spieler des deutschen Rekordmeisters und vor allem die DFB-Akteure seien durch die WM in Russland verunsichert, sagte der 69-Jährige der Sport Bild.

"Das hinterlässt Spuren. Deswegen wurden die Bayern nach den schwächeren Ergebnissen auch schneller nervös. Das ist etwas, was man normal nicht vom FC Bayern kennt. Aber die WM war für mich dabei im Hinterkopf." Weil deshalb einige Akteure ihre Leistung nicht brachten, habe auch die Rotation in der Startelf nicht funktioniert.

Für Ottmar Hitzfeld hat die verpatzte WM des DFB-Teams eine Mitschuld an der Schwäche des FC Bayern.
Bild: Ingo Wagner, dpa (Archiv)

Dem Coach Niko Kovac, der unter Hitzfeld noch Spieler war, traut der frühere Bayern-Erfolgstrainer die Wende zu. "Niko marschiert voran und kann sich in solchen Momenten auf das Wesentliche konzentrieren, seine Mannschaftsführung ist exzellent", sagte Hitzfeld. "Ich bin überzeugt von seiner Stärke. Er ist der Belastung gewachsen."

Die Pressekonferenz der Bayern-Bosse, der sie im Oktober heftige Kritik an Medien geübt hatten, habe dem Verein nicht zwangsläufig geschadet, meinte Hitzfeld, der mit Bayern 2001 die Champions League und fünf Meistertitel gewann: "Am Ende geht es um den Erfolg. Wenn die Bayern zurück auf den ersten Platz kommen und am Ende Titel holen, interessiert diese Pressekonferenz nicht mehr."

6. November: Bayern-Profi Coman vor Rückkehr ins Lauftraining

Kingsley Coman steht zweieinhalb Monate nach seiner schweren Syndesmoseverletzung vor einem Trainingscomeback beim FC Bayern. Der Franzose hatte sich im ersten Saisonspiel der Bundesliga einen Riss der Syndesmose am linken Sprunggelenk erlitten und absolvierte seither Reha-Maßnahmen. Am Mittwoch soll der 22-jährige Flügelstürmer beim deutschen Fußball-Rekordmeister erstmals wieder eine leichte Laufeinheit absolvieren, wie Coach Niko Kovac sagte.

"Er fühlt sich erstaunlich gut", sagte Kovac. "Wir hoffen, dass wir ihn so aufbauen können, dass er nach der Länderspielpause beziehungsweise zum Ende dieses Monats wieder voll einsatzfähig ist für die Mannschaft." Wenn der Nationalspieler wieder fit ist, habe Bayern offensiv wieder mehr interne Konkurrenz. Für das Spiel in der Champions League am Mittwoch fällt neben Coman auch Arjen Robben aus. Der Niederländer muss wegen einer Blockade im Knie aussetzen.

Slowene Jug pfeift Bayern-Spiel gegen AEK Athen

Der Slowene Matej Jug leitet am Mittwochabend das Champions-League-Spiel des FC Bayern München gegen AEK Athen. Das teilte die Europäische Fußball-Union UEFA am Montag mit. Der 38-Jährige ist erstmals bei einem Spiel des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Einsatz. Eine Partie der Griechen pfiff er im Februar 2018, das 0:0 in der Europa League bei Dynamo Kiew.

4. November: Bayern München im Pokal-Achtelfinale bei Hertha BSC

Rekordpokalsieger FC Bayern München muss im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Hertha BSC antreten, Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund empfängt Werder Bremen. In weiteren Duellen zwischen Fußball-Erstligisten stehen sich Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf sowie RB Leipzig und der VfL Wolfsburg gegenüber. 

Die Auslosung nahm der Blindenfußballer Serdal Celebi am Sonntag während der ARD-Sportschau im Fußballmuseum in Dortmund vor. Der Spieler vom FC St. Pauli hatte bei der Wahl zum Tor des Monats August gewonnen. Das Achtelfinale findet am 5. und 6. Februar statt. Das Finale steigt am 25. Mai 2019 im Berliner Olympiastadion.

Lisa Müller entschuldigt sich bei Bayern-Trainer Kovac

Es war einer der Aufreger des Spieltags beim FC Bayern: Als ihr Mann Thomas Müller nach 71 Minuten eingewechselt wurde, schrieb seine Frau Lisa auf Instagram: "Mehr als 70 Minuten bis der mal nen Geistesblitz hat." Eine deutliche Spitze gegen Bayern-Trainer Niko Kovac. In einer Pressemitteilung hat der FC Bayern darauf hingewiesen, dass das Problem wieder ausgeräumt sei. "Lisa Müller, die Ehefrau von Thomas Müller, ist direkt nach dem Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg (1:1) noch in der Allianz Arena auf Trainer Niko Kovac zugegangen, um sich für ihren Instagram-Post zur Einwechslung von Thomas Müller (71. Minute) zu entschuldigen." Kovac habe die Entschuldigung angenommen.

3. November: FC Bayern schwächelt gegen Freiburg

Die Bayern taten sich gegen Freiburg von Beginn an schwer. Erst zehn Minuten vor dem Ende schoss Serge Gnabry den deutschen Rekordmeister mit seinem Tor nach einer guten Einzelleistung zur erwarteten Führung. Doch der SCF schlug zurück: Lucas Höler gelang kurz vor Schluss der von den Gästen vielumjubelte Ausgleich (89. Minute). Der Rückstand des FCB auf den Revierclub beträgt vor dem Topspiel am kommenden Samstag und nach dem dritten sieglosen Liga-Heimspiel in Serie nun vier Punkte. Lesen Sie hier den ausführlichen Spielbericht.

2. November: Nach "Spiegel"-Bericht: FC Bayern bekennt sich zur Bundesliga

Der FC Bayern München hat nach Berichten über neue Pläne für eine europäische Fußball-Superliga ein Bekenntnis zur Bundesliga und zu den bestehenden Europokal-Wettbewerben abgelegt. "Der FC Bayern München steht zu seiner Mitgliedschaft in der Fußball-Bundesliga, und solange ich Vorstandsvorsitzender des FC Bayern bin, auch zu den von UEFA und ECA gemeinsam organisierten Club-Wettbewerben", äußerte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Freitagabend in einer Presseerklärung des FC Bayern.

Der deutsche Rekordmeister reagierte auf einen Spiegel-Bericht. Das Magazin berichtete, dass die Einführung einer Superliga als Konkurrenz zur Champions League konkreter werde. Diese Pläne seien "dem FC Bayern weder bekannt, noch habe der FC Bayern an Verhandlungen hierzu teilgenommen", entgegnete der Bundesligist. "Dem FC Bayern ist auch nicht bekannt, warum er hier in einem vom Spiegel zitierten Dokument aufgeführt wird." Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt im Interview des Magazins 11 Freunde gesagt, dass er in ferner Zukunft mit der Einführung einer europäischen Superliga rechne: "Ich vermute, dass diese Liga eines Tages kommen wird. Aber fragen Sie mich nicht, wann."

 Eine Beraterfirma soll Real Madrid im Oktober entsprechende Pläne vorgelegt haben, wie Der Spiegel berichtet. Demnach sei vorgesehen, dass 16 Topclubs, darunter die Bundesligisten FC Bayern München und Borussia Dortmund, eine Absichtserklärung im Laufe dieses Monats unterzeichnen. Vor einigen Jahren habe es auch Pläne zur Herauslösung der Topvereine aus den bestehenden Ligen-Strukturen gegeben.

Hintergründe zur Superliga-Affäre lesen Sie hier.

Bayern München fällt in kreatives Loch - wie reagiert Coach Kovac?

Für Kovac ist und bleibt das Kardinalproblem des FC Bayern im Herbst 2018 "die Realisierung der Torchancen". Rein rechnerisch sind die Bayern ja kurz vor der nächsten Länderspielpause wieder überall gut dabei. Gegen die "unangenehmen" Freiburger, die ohne den verletzten Nationalstürmer Nils Petersen antreten müssen, und im abschließenden Vorbereitungsspiel auf Borussia Dortmund gegen AEK Athen in der Champions League sollen die Siege Nummer fünf und sechs folgen. "Wir wollen die beiden Spiele gewinnen", sagte Kovac: "Dann sind wir in der Liga weiter dabei und können auch in der Champions League einen großen Schritt machen."

Mehr Infos zu Bayerns Offensiv-Schwäche lesen Sie hier.

1. November: Rafinha entschuldigt sich für fragwürdiges Halloween-Kostüm

Rafinha hat sich öffentlich für ein unpassendes Halloween-Kostüm entschuldigt. "Halloween ist ein Gruselfest mit übertriebenen Kostümierungen, es lag nicht in meiner Absicht, irgendjemanden durch meine Verkleidung zu verärgern oder in seinen Gefühlen zu verletzen", schrieb der 33-Jährige am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite zu einem Bild, das ihn verkleidet als arabischen Scheich zeigt.

Hi Leute... Halloween ist ein Gruselfest mit übertriebenen Kostümierungen, es lag nicht in meiner Absicht,...

Gepostet von Rafinha Official am  Donnerstag, 1. November 2018

 

Am Mittwoch soll der Brasilianer zu seinem Kostüm auch eine Art Bomben-Attrappe zu einer Party der Bayern-Profis in einen Münchner Nachtclub gebracht haben. Dabei handelte es sich nach einem Bericht der Bild-Zeitung um einen Karton mit der Aufschrift "Vorsicht", aus dem eine Zündschnur ragte. Sowohl Teamkollege Jérôme Boateng als auch der FC Bayern posteten zunächst ein Foto, auf dem auch Rafinha zu sehen war, auf ihren Instagram-Kanälen, löschten es später jedoch wieder.

FC Bayern bewirbt sich um Champions-League-Finale 2021

Der FC Bayern München träumt von einem zweiten "Finale dahoam". Der deutsche Fußball-Rekordmeister will sich mit der Allianz Arena um die Austragung des Champions-League-Endspiels im Jahr 2021 bewerben. Die Bewerbung werde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingereicht werden, wie der zweimalige Champions-League-Sieger am Donnerstag bekanntgab. 

"Ich darf bestätigen, dass sich der FC Bayern gemeinsam mit der Stadt München um die Austragung des Champions-League-Finales 2021 in der Allianz Arena offiziell bewerben wird", äußerte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Vereinsmitteilung. "Trotz der Niederlage und der großen sportlichen Enttäuschung 2012 gegen den FC Chelsea, denken wir noch sehr gerne an das "Finale dahoam" zurück. Wir würden uns sehr glücklich schätzen, wenn uns die UEFA die Möglichkeit geben würde, die Fußballwelt in München erneut willkommen zu heißen."

Einziger Konkurrent von München ist St. Petersburg. Russland bewirbt sich nach UEFA-Angaben vom Donnerstag mit dem diesjährigen WM-Stadion ebenfalls um das Königsklassen-Finale.

Eine denkwürdige PK und die sportliche Krise - das waren die FC-Bayern-News im Oktober  

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