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FC Bayern München

17.01.2020

Gnabry und Lewandowski sind fit für den Rückrundenauftakt

Kann gegen Hertha BSC auflaufen: Bayern-Star Robert Lewandowski.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Bayern-Trainer Hansi Flick kann beim Rückrundenauftakt auf die beiden zuletzt verletzten Offensivspieler zurückgreifen. Einen Spieler hebt Flick sogar hervor.

Auch wenn Bayern-Trainer Hansi Flick noch nicht die von ihm geforderten Neuzugänge bekommen hat - die personelle Situation beim FC Bayern hat sich vor dem Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC Berlin (Sonntag, 15.30 Uhr) etwas entspannt. Wie Flick auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte, werden der an der Leiste operierte Robert Lewandowski und der von Achillessehnen geplagte Außenbahnspieler Serge Gnabry in Berlin wieder mit von der Partie sein.

Ganz fit - das gab Flick zu - ist der mit 19 Treffern beste Bundesliga-Torjäger Lewandowski nach seiner Operation aber noch nicht. Der Pole war direkt im Anschluss an das letzte Spiel gegen den VfL Wolfsburg an der Leiste operiert worden, um für die zweite Saisonhälfte wieder fit zu sein. Flick wörtlich: "Robert ist nahe an 100 Prozent. Er hat sehr hart an sich gearbeitet, befindet sich in einem guten Zustand." Bei den Abschlüssen vor dem Tor habe man nichts bemerkt von seiner Pause, auch Schmerzen verspüre der 31-Jährige nicht. Lewandowski hatte das Trainingslager der Bayern in Doha nicht mitgemacht und stattdessen in München an seiner Fitness gearbeitet.

Das Ziel für den FC Bayern ist klar: Meisterschaft

Auch wenn der Kader weiterhin dünn besetzt ist, ist das Ziel für Flick klar: die Meisterschaft. Vier Punkte liegen die Bayern derzeit hinter Tabellenführer RB Leipzig - ein Umstand, der schnellstmöglich korrigiert werden soll, so Flick: "Wir haben die Qualität, um Meister zu werden und haben in der vergangenen Saison schon gezeigt, dass wir einen  Rückstand aufholen können."

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Die Forderung nach frischen Spielern formuliert Flick nun deutlich zurückhaltender als noch im Trainingslager, als er die Personalsituation als "mau" bezeichnet und vor allem einen Rechtsverteidiger gefordert hatte. Wann und ob der FC Bayern auf dem Transfermarkt tätig wird - dazu wollte Flick nichts sagen: "Es ist wichtig, dass Spieler kommen, die uns weiterhelfen. Und es ist klar, dass es mit Bedacht passieren muss." Flick will für die Rückrunde verstärkt auf den eigenen Nachwuchs wie Joshua Zirkzee setzen: "Die jungen Spieler haben eine Entwicklung gemacht." Zirkzee rettete den FC Bayern mit zwei Last-Minute-Toren kurz vor Weihnachten sogar zwei Siege.

Michaël Cuisance bekommt ein Extra-Lob von Flick

Und noch ein Spieler bekam etwas überraschend ein Extra-Lob seines Trainers: Michaël Cuisance. Der Franzose, der zu Saisonbeginn von Borussia Mönchengladbach verpflichtet wurde, kam in der Bundesliga bislang auf zwei Einwechslungen, in denen er insgesamt 30 Minuten sammelte. Trotz der Verletztenmisere spielte der 20-Jährige keine Rolle und kam vorwiegend im Drittligateam der Münchner zum Einsatz. Dort gelangen ihm in fünf Spielen zwei Tore. Einmal flog der Franzose sogar aus dem Kader, weil er zu spät am Treffpunkt erschienen war.  Nun hat Cuisance seine Position offenbar verbessert, wie Flick betonte: "Er ist phyisch topfit, kann gut Fußball spielen und kombinieren."

Selbst wenn noch ein Neuzugang kommen würde, stehen die ersten Bundesliga-Wochen für Flick aber unter dem Motto: Durchkommen. Entschieden besser wird die Personalsituation erst wieder, wenn Coman, Martínez und Hernandez wieder fit sind. "Wir wollen die Spieler im Februar und März alle da haben, wenn die englischen Wochen anstehen", so Flick.

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