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FC Bayern

16.08.2011

Kahn rüffelt Generation um Lahm und Schweinsteiger

Er war noch ein echter Typ auf dem Platz: Oliver Kahn
Bild: DPA

Der FC Bayern ist durchwachsen in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Oliver Kahn weiß, woran das liegen könnte.

Der ehemalige Tor-Titan Oliver Kahn hat seine eigene Theorie aufgestellt, weshalb der FC Bayern durchwachsenen in die neue Saison gestartet ist. Der ehemalige Nationaltorhüter kritisierte in einem Beitrag auf der Internetseite von Eurosport die Spielergeneration um Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger.

Nach Aussage des 42-Jährigen leugnen die Kapitäne von Bayern München vehement, "dass eine Mannschaft echte Führungsspieler braucht. Solche, die den Finger in die Wunde legen, die auch mal extreme Wahrheiten aussprechen".

Der 86-malige Nationalspieler spricht sogar von Typen, "denen ihr eigenes Image unwichtiger ist als der Erfolg, die bereit sind Mitspieler anzutreiben und die permanent die maximale Erfolgsbereitschaft einfordern". Kahn wirft Lahm und Schweinsteiger indirekt vor, "oftmals nur Konsens und Anpassung" zu suchen.

Spielertypen wie Rio Ferdinand, Carles Puyol, Xavi, John Terry, Frank Lampard und der früherer Münchner Lucio seien für Kahn hingegen "Leuchttürme und Vorbilder, an denen sich die jungen Spieler aufrichten und entwickeln können und die nicht abtauchen, wenn es mal nicht optimal läuft". Jede Mannschaft brauche solch "individualistische Teamplayer".

Mit Begrifflichkeiten wie "flache Hierarchie" und "Kollektiv" könne er nichts anfangen, schrieb Kahn, und ging sogar noch einen Schritt weiter: "Ohne echte Führungsspieler werden die Bundesliga-Klubs noch lange auf internationale Titel warten müssen."

FC Bayern am Mittwoch gegen Zürich


Am Mittwoch trifft der FC Bayern in den Play-Offs zur Champions League auf Zürich. "Das müssen wir gewinnen", sagte Bastian Schweinsteiger. Die Bayern sind in dieser Saison noch nicht sicher dabei. Sie kamen in der Bundesliga in der letzten Spielzeit auf Platz drei und müssen sich den begehrten Platz in der Champions League erst noch erarbeiten.

Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag (23. August) in Zürich statt. Der Gewinner zieht im September die Gruppenrunde der Champions League ein.  dapd

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