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FC Bayern

13.10.2019

"Kein Notnagel": Bayern will in Causa Müller beruhigen

Beim FC Bayern unzufrieden: Thomas Müller.
Bild: David Inderlied/dpa

Thomas Müller werde für den FC Bayern weiter wichtig bleiben, sagt Clubchef Rummenigge und reagiert damit auf jüngste Debatten des Publikumslieblings.

Nach den jüngsten Zukunftsdebatten um Thomas Müller ist Bayern München um eine Beruhigung der Situation bemüht.

"Das Verhältnis zwischen Thomas und dem FC Bayern ist total intakt. Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Clubs bleiben", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der "Welt am Sonntag".

Trainer Niko Kovac hatte für Aufsehen gesorgt mit der Aussage, der Fußball-Weltmeister von 2014 werde Einsätze in der Startelf bekommen, wenn "Not am Mann" sei. Müller hatte zuletzt bei fünf Spielen in der Bundesliga und der Champions League zu Beginn auf der Bank gesessen. "Niko und Thomas haben sich am vergangenen Sonntag ausgesprochen", sagte Rummenigge. "Seine Aussage war nicht glücklich. Ich glaube, Thomas ist nicht nachtragend, und natürlich ist er kein Notnagel."

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Einen Wechsel von Thomas Müller kann sich Rummenigge "nicht vorstellen"

Für Müller ist die Geschichte "ausgeräumt", er sei "bei so etwas nicht empfindlich", wie er in der Vorwoche dem Kicker gesagt hatte. Allerdings unterstrich der 30-Jährige, dass ihn die jüngste Entwicklung nicht glücklich mache und er sich "Gedanken machen" werde, sollte ihn der Coach weiterhin nur als Ersatzspieler sehen.

Thomas Müller erzielte das 1:0 für das DFB-Team gegen Brasilien in der zwölften Minute. Foto: Andreas Gebert
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Titel, Tore, Rückschläge: Das ist die Karriere von Thomas Müller
Bild: Andreas Gebert (dpa)

Dass der Offensiv-Routinier den Rekordmeister im Winter um einen Wechsel bitten würde, das könne sich Rummenigge "beim besten Willen nicht vorstellen." Müllers Ärger um die aktuelle Situation aber kann Rummenigge verstehen und begrüßt das sogar. "Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein", unterstrich er. "Das ist die Reaktion, die wir sogar wollen. Er muss aber trotzdem mit der Situation seriös umgehen. Das tut er vorbildlich."

Seit Coutinho da ist, hat Müller seinen Stammplatz verloren

Müller hatte seinen Stammplatz an den aus Barcelona geholten Philippe Coutinho verloren. "Was ist etwas absurd, finde ich: Im Sommer wurden wir phasenweise für bis dahin ausbleibende Transfers kritisiert. Jetzt haben wir einen tollen Kader, und unser Trainer wird kritisiert, weil zwangsläufig auch mal der eine oder andere prominente Spieler nicht von Anfang an zum Einsatz kommt", sagte Rummenigge.

Für Transfers ist Sportdirektor Hasan Salihamidzic verantwortlich - der nach dem Willen von Rummenigge ebenso wie Müller in München bleiben soll. "Hasan macht seinen Job gut, und ich wünsche mir, dass sein im nächsten Sommer auslaufender Vertrag verlängert wird", sagte der Vorstandschef. Auch eine Beförderung in der Vorstand - wie von Salihamidzic gewünscht - würde Rummenigge "begrüßen", wie er sagte. (dpa)

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