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Friedensangebot

11.05.2011

Versöhnung zwischen Campino und dem FC Bayern?

Suchen das Gespräch miteinander: Uli Hoeneß und Campino
Bild: dpa

Uli Hoeneß und Campino von den Toten Hosen treffen sich wohl zum "Friedensgipfel". Der Sänger schlägt den Schmusekurs ein.

Das Kriegsbeil zwischen der Düsseldorfer Punkband "Die Toten Hosen" und dem FC Bayern könnte bald begraben sein. Nach den versöhnlichen Signalen von Sänger Campino reagiert nun auch der deutsche Rekordmeister. "Ich hätte nichts gegen ein Gespräch mit Uli Hoeneß. Herr Hoeneß hat es als Angriff gesehen, dabei steckt viel Humor in dem Lied. Mit den Jahren hat er das auch verstanden", sagte der Sänger dem Kölner Express.  Auslöser der jahrelangen Auseinandersetzung ist ein Song der Band aus dem Jahr 2000 über den FC Bayern mit dem Refrain "Wir würden nie zum FC Bayern München gehen". Zuletzt ertönte das Stück auch immer wieder in der Arena von Schalke 04 wegen des möglicherweise bevorstehenden Wechsels von Torwart Manuel Neuer nach München.

FC Bayern-Pressesprecher Markus Hörwick kündigte nun im Interview mit dem Antenne Bayern ein mögliches Treffen zwischen der Vereinsspitze und dem Musiker an: "Herr Hoeneß lädt Campino zu einem Heimspiel des FC Bayern in die Münchner Allianz Arena ein - zu einem klärenden Gespräch", so Hörwick.

Campino dürfte nicht abgeneigt sein. Er sieht sogar Parallelen zwischen sich um dem deutschen Rekordmeister. "Uli Hoeneß ist ein Fußball-Romantiker. Er hat den FC St. Pauli unterstützt und er weiß, wie wir uns für Fortuna Düsseldorf eingesetzt haben. Dafür gibt er uns mit Sicherheit Pluspunkte."

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