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FC Bayern
27.10.2022

In Barcelona hat Bayerns Zukunft Bayerns Vergangenheit abgegrätscht

Bayerns neuer Abwehrchef gegen den alten Sturmführer: Matthijs de Ligt behielt gegen Robert Lewandowski vom FC Barcelona die Oberhand.
Foto: Omar Arnau, Eibner-pressefoto, Deutsche Presseagentur

Beim 3:0-Sieg in Barcelona präsentiert sich der FC Bayern in der Champions League schon wieder fast so souverän wie zu Saisonbeginn - eine Szene mit Lewandowski war sinnbildlich.

Im Fußball neigt man ja schnell dazu, etwas symbolisch aufzuladen. Manchmal ist ein Tor ein Erdrutsch, ein gewonnener Zweikampf das Zeichen für einen Aufbruch. Das war auch beim 3:0-Sieg des FC Bayern beim FC Barcelona so. Das, was sich kurz vor der Halbzeit beim Auftritt des FC Bayern beim FC Barcelona abspielte, war durchaus sinnbildlich für die Situation, in der sich die beiden Klubs befinden. Schiedsrichter Anthony Taylor hatte beim Stand von 2:0 für die Bayern nach einem vermeintlichen Foul von Matthijs de Ligt an Robert Lewandowski auf Elfmeter entschieden. Bayerns Rekordtransfer und neuer Abwehrchef war gegen den Polen, der mit viel Getöse im Sommer von München nach Spanien gewechselt war, zu Werke gegangen.

Lewandowski stand schon am Elfmeterpunkt bereit, als Taylor zur Seitenlinie eilte und nach Sichtung der Videobilder zurecht entschied: kein Foul, kein Elfmeter. Stattdessen ein herausragendes Tackling des 23-jährigen Innenverteidigers gegen den 34-jährigen Stürmer. Mit anderen, symbolisch aufgeladenen Worten: Bayerns Zukunft hatte Bayerns Vergangenheit abgegrätscht. Die Ausführung des Strafstoßes wäre übrigens Lewandowskis erster Torschuss in der Partie gewesen.

Bayerns Matthijs de Ligt wurde zum Spieler des Spiels gewählt

Stattdessen wurde de Ligt nach der Partie zum Spieler des Spiels gewählt und gab die Blumen höflich an einen Nebenmann weiter ("Serge Gnabry hätte das auch verdient gehabt"). Lewandowski hingegen verließ nach 81 Minuten ohne einen Torversuch das Feld und wird – das stand schon vor Anpfiff der Partie fest – im neuen Jahr mit Barcelona in der zweitklassigen Europa League weiterspielen. Bereits in der vergangenen Saison musste der stolze, aber klamme Verein nach der Gruppenphase das Konzert der ganz Großen verlassen. Die ausbleibenden Einnahmen aus den K.o.-Spielen der Champions League schmerzen wohl noch mehr als die sportliche Schmach.

Der FC Bayern hingegen baute gegen die Katalanen einen Fabelrekord in der Königsklasse weiter aus: Seit nunmehr 33 Gruppenspielen ist der FCB ungeschlagen. Dabei gab es 30 Siege und nur drei Remis. Das 3:0 gegen Barca war zudem der zwölfte Sieg in Folge – auch da war noch niemand besser. Die letzte Niederlage verantwortete noch Carlo Ancelotti als Bayern-Coach: 2017 gab es ein 0:3 gegen Paris St. Germain.

Traf sehenswert gegen den FC Barcelona: Sadio Mané.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Sadio Mané scheint die Taktik mit Mittelstürmer Choupo-Moting gutzutun

Der FC Bayern scheint mit dem Auswärtsauftritt in Spanien endgültig seine Krise abgelegt zu haben. Dazu passt – auch das eine symbolische Aufladung – der Auftritt des vorherigen Sorgenkindes Sadio Mané. Der Senegalese zeigte bei der 1:0-Führung seine ganze Klasse, nahm einen perfekt gespielten Pass des ebenfalls erstarkten Serge Gnabry auf und verwertete eiskalt. Was Mané zugute kommt: Mit dem formstarken Eric Maxim Choupo-Moting, der schon wieder traf und das Offensivspiel belebte, steht wieder ein echter Mittelstürmer auf dem Platz, sodass der Ex-Liverpool-Star wieder auf seiner Lieblingsposition am linken Flügel spielen kann. Die Zeit der maximalen Flexibilität in der Offensive ohne echte Neun, die zu Beginn der Saison als Konzept ausgegeben wurde, scheint vorbei zu sein.

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Zudem zeigte sich der FC Bayern beim FC Barcelona mit einer Qualität, die auch nicht immer in dieser Saison zu den Stärken des Rekordmeisters gezählt hatte: eine körperliche Präsenz und Griffigkeit, mit der die Münchner den Katalanen den Schneid abkauften. Trainer Julian Nagelsmann gefiels: "Die Art und Weise gibt uns Energie, weil wir sehr gallig waren. Ich glaube, damit hat Barça nicht gerechnet." Vor allem in der ersten Halbzeit war diese Körperlichkeit gefragt und mündete in drei Gelbe Karten – allerdings eben auch in eine 2:0-Führung.

Für den FC Bayern liefert das souveräne 3:0 in Barcelona neues Selbstbewusstsein im Jahresendspurt. Dass Torwart Sven Ulreich, wie Thomas Müller anmerkte, im Camp Nou keinen Ball halten musste, ist bemerkenswert. Zu Motivationshilfen muss Trainer Nagelsmann, wie er bei DAZN sagte, in den noch verbleibenden vier Bundesliga-Spielen vor der WM-Pause nicht greifen: "Die Jungs schauen auf die Tabelle, dann ist alles gesprochen."

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