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Formel 1: Brad Pitt fährt in Formel-1-Film

Formel 1

Brad Pitt fährt in Formel-1-Film

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    US-Hollywood-Star Brad Pitt (links) und Damson Idris, Schauspieler aus Großbritannien, gehen bei den Dreharbeiten für einen neuen Formel-1-Film durchs Fahrerlager. Der Film kommt im Juni 2025 in die Kinos.
    US-Hollywood-Star Brad Pitt (links) und Damson Idris, Schauspieler aus Großbritannien, gehen bei den Dreharbeiten für einen neuen Formel-1-Film durchs Fahrerlager. Der Film kommt im Juni 2025 in die Kinos. Foto: Tim Goode, dpa

    Der Schauspieler Brad Pitt steht für großes Kino und Hollywood. Bald wird der 60-jährige US-Amerikaner auch in einem

    Wegen eines fast viermonatigen Streiks in Hollywood waren die Dreharbeiten ins Stocken geraten. Die Stars sind unter anderem Pitt und Javier Bardem, Oscargewinner als bester Nebendarsteller in "No country for old men". In dem Formel-1-Film wird Pitt einen Piloten in den 1990er-Jahren spielen, der einen schweren Unfall hatte. Danach tritt er zunächst in anderen Rennserien an, bis ein Freund, der gleichzeitig Teamchef eines erfolglosen Rennstalls ist und gespielt wird von Bardem, ihn in die Formel 1 zurückholt. In seiner Rolle soll Pitt Mentor eines hochtalentierten jungen Fahrers sein, der von Damson Idris gespielt wird, und diesen zum Erfolg führen. 

    Mercedes-Pilot Lewis Hamilton gibt Ratschläge

    Gedreht wurde vor der Kulisse der echten Königsklasse des Rennsports. Der Mercedes-Star und siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton gab als Co-Produzent und Berater der Film-Crew Ratschläge. Brad Pitt nahm dazu auch an einem Fahrer-Briefing teil, in dem jede Garagencrew das Rennen und die Taktik plant. Ab dem Rennen in Silverstone werden die Dreharbeiten fortgesetzt und sollen bis zum Saisonfinale in Abu Dhabi dauern. Unterwegs waren Pitt und Idris sowie ihre Stuntmen in umgebauten Formel-2-Autos des fiktiven Apex-Teams.

    Regisseur des Streifens ist Joseph Kosinski, der unter anderem für "Top Gun: Maverick" verantwortlich zeichnete. Hollywood-Legende Jerry Bruckheimer, der sich durch "Fluch der Karibik", "Berverly Hills Cop" oder "Top Gun" einen Namen gemacht hat, ist der Produzent. 

    Formel 1 sucht junges Publikum

    Die Formel 1 hat bereits vor Jahren ihr Zuschauer-Problem erkannt und gegengesteuert. Frisches, junges Publikum musste her, um die Tribünen wieder zu füllen. Dazu mussten die Nachfolger von Bernie Ecclestone dem Publikum zeigen, dass Formel 1 viel mehr ist als Kreisfahren in höllisch lauten Boliden. Der Vermarkter Liberty Media hat die Zeichen der Zeit erkannt und expandierte stark in den Sozialen Netzwerken. Auch die Netflix-Serie „Drive to survive“ über den Kosmos der schnellen Rennserie und seine Hauptdarsteller ist ein Volltreffer beim jungen Publikum. Neue Kinoproduktionen sind ein weiterer wichtiger Teil der Medienstrategie.

    2013, noch vor der Zeit von Liberty Media, kam "Rush – Alles für den Sieg" in die Kinos. In dem Streifen geht es um das legendäre Duell zwischen Niki Lauda und James Hunt im Jahr 1976. Der Markt in Deutschland bleibt allerdings schwierig. Gab es früher teilweise zwei Rennen auf dem Nürburgring und in Hockenheim in einer Saison, ist die Autonation seit dem Jahr 2020 nicht mehr im Grand-Prix-Kalender vertreten. Nach dem Rückstritt von Vierfachweltmeister Sebastian Vettel fehlt ein Star mit Anziehungskraft.

    Nico Hülkenberg konnte noch kein Rennen gewinnen

    Nico Hülkenberg ist der einzige deutsche F-1-Starter und gilt als erfahrener Pilot, der ein Team und ein Auto entwickeln kann. Doch der 36-Jährige konnte in seiner langen Formel-1-Karriere (212 Starts) noch kein Rennen gewinnen. Mick Schumacher, Sohn des siebenfachen Weltmeisters Michael kämpft aktuell um ein Cockpit in der Königsklasse. International genießt die Rennserie jedoch wieder Ansehen und lockt die Massen an die Strecken. Noch in diesem Jahr will Netflix eine Doku über den vor 30 Jahren verunglückten Brasilianer Ayrton Senna zeigen. Der neue Kinofilm mit Brad Pitt ist eine fiktive Geschichte, die in die aktuelle Formel 1 eingebettet wird.

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