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Fußball
05.04.2024

DFB, FC Bayern, Liverpool: Europas Trainer-Karussell nimmt Fahrt auf

Hat viele Anfragen – wohl auch eine vom FC Bayern? Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Nagelsmann, Xavi, Klopp, Tuchel, de Zerbi und wer noch? Selten war auf dem Top-Trainermarkt so viel Bewegung. Das wird sich auch auf kleinere Vereine auswirken.

Zumindest in einem Fall herrscht jetzt Klarheit: Der DFB will nun definitiv mit Julian Nagelsmann weitermachen, unabhängig vom Ausgang der EM im eigenen Land. Das bestätigte Sportdirektor Rudi Völler am Rande des Pokalspiels zwischen Leverkusen und Düsseldorf am Mittwochabend. "Er kennt die Signale, dass wir gerne mit ihm weitermachen wollen." Das ist aber auch eines der wenigen Dinge, die klar zu sein scheinen. Denn ob Nagelsmann nach dem Sommer Bundestrainer bleibt, ist offen und dürfte auch von der Gesamtsituation auf dem Trainermarkt abhängen, auf dem gerade im Spitzenbereich so viel Bewegung ist wie selten zuvor. Wenig überraschend also, dass Völler über Nagelsmann auch zu berichten weiß: "Er hat viele Anfragen." Nagelsmann und der DFB sind einige der großen Dominosteine, die in diesem Jahr fallen und eine Kettenreaktion auslösen könnten – aber nicht die einzigen.

Denn schon jetzt steht fest, dass so viele Top-Klubs wie selten für den Sommer einen neuen Übungsleiter benötigen. Beim FC Liverpool kündigte Jürgen Klopp seinen Abschied zum Saisonende an, beim FC Barcelona tat der bisherige Coach Xavi dasselbe. Der FC Bayern und Thomas Tuchel werden ebenfalls im Sommer getrennte Wege gehen – sollte der Klub gegen Arsenal London aus der Champions League ausscheiden, wäre das auch schon früher durchaus denkbar. Bei Real Madrid hat Trainer Carlo Ancelotti zwar einen Vertrag bis 2026 – immer wieder ist aber zu hören, dass sich der Italiener auch einen Posten in der sportlichen Leitung vorstellen könnte und stattdessen Platz für einen neuen Mann auf der Trainerbank lassen würde.

Der Druck auf Man-United-Trainer Erik ten Hag wächst.
Foto: Richard Sellers/PA Wire, dpa

Bei Manchester United steht Erik ten Hag vor dem Aus – und wird beim FC Bayern gehandelt

Und dazu kommt eine gute Handvoll Spitzenvereine, bei denen ein Handlungsbedarf im Sommer zumindest vorstellbar ist. Bei Paris St. Germain etwa, das eigentlich jedes Jahr ein Kandidat für einen Trainerwechsel ist. Der Spanier Luis Enrique dominiert zwar in der Ligue 1 nach Belieben, kann aber wie viele seiner Vorgänger über ein Aus in der Champions League stolpern. Im Viertelfinale geht es gegen seinen Ex-Klub Barcelona. Bei Manchester United wackelt Erik ten Hag immer wieder bedenklich, weder Fans noch die sportliche Leitung der Red Devils scheinen vollends überzeugt vom ehemaligen Ajax-Coach zu sein. Milliardär Jim Ratcliffe hat sich mit 1,25 Milliarden Pfund beim englischen Rekordmeister eingekauft, hält nun ein Viertel der Anteile am Verein und will dem Vernehmen nach seinen Einfluss im Sommer geltend machen – was für Ten Hag das Aus bei Manchester United bedeuten würde.

Es ist Kuriosität wie Gesetzmäßigkeit, dass Ten Hag zugleich auch schon bei anderen Vereinen gehandelt wird – denn letztlich fischen alle Top-Vereine im selben Teich. Dem Niederländer werden Außenseiterchancen bei der Trainersuche des FC Bayern eingeräumt. Schließlich genießt der 54-Jährige beim deutschen Rekordchamp immer noch hohes Ansehen, seit er zwischen 2013 und 2015 die zweite Mannschaft der Bayern trainiert hatte. Auch ein anderer ehemaliger Trainer von United wurde zuletzt an der Säbener Straße gehandelt: Ralf Rangnick. Kleines Problem beim 65-Jährigen: Er steht noch bis 2026 in der Alpenrepublik unter Vertrag. Es ist aber eines, das sicherlich mit Geld zu lösen wäre. Und natürlich wird auch längst darüber spekuliert, dass eine der vielen Anfragen für Julian Nagelsmann auch von seinem Ex-Klub FC Bayern stammt.

Roberto De Zerbi trainiert derzeit den Premier-League-Club Brighton & Hove Albion.
Foto: Paul Terry/CSM via ZUMA Press Wire, dpa

Brightons Roberto De Zerbi wird bei nahezu allen Top-Vereinen gehandelt

Xabi Alonso, ehemaliger Top-Kandidat bei den Bayern, hat sich bekanntlich selbst aus dem Rennen genommen – und seinem Verein Bayer Leverkusen damit einen großen Gefallen getan. Denn einerseits kann die Erfolgsgeschichte des Spaniers weitergehen – zum anderen muss die Werkself nun im jetzt schon überhitzten Trainermarkt keinen Nachfolger suchen. Auf der anderen Seite scheinen die Erfolgsaussichten für hoch gehandelte Coaches gut wie selten zu sein – erst recht dann, wenn man wie Roberto De Zerbi offenbar mit einer Ausstiegsklausel im Vertrag punkten kann. Im Falle des Trainers von Brighton soll diese bei 14 Millionen Euro liegen. Für gut situierte Top-Vereine ist das in diesen Tagen ein Schnäppchen. Erst recht dann, wenn ein Coach wie De Zerbi von Kollegen wie Klopp oder Guardiola über alle Maßen gelobt wird. Und bevor das hier vergessen wird: Natürlich soll sich auch der FC Bayern für den Italiener interessieren, Buchmacher sehen ihn aktuell sogar als den Top-Favoriten.

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Und klar ist auch noch etwas vor diesem an Spekulationen wahrlich nicht armen Trainer-Transfer-Sommer: Auch die kleineren Vereine werden die Auswirkungen zu spüren bekommen, schließlich benötigen ambitionierte Mittelklasse-Klubs wie Brighton in der neuen Saison jemanden, der das Training leitet. Wer jetzt zeigt, dass er aus wenig viel macht, könnte bald auf der Karriereleiter weiter oben stehen. Aus der Bundesliga etwa machte zuletzt etwa Jess Thorup, Trainer des FC Augsburg, auf sich aufmerksam. Der Vertrag des Dänen, der aus einem Kellerkind einen Europapokal-Aspiranten machte, läuft noch bis 2025. Bedeutet: In diesem Sommer würde es noch Ablöse für ihn geben. Die muss ja nicht gleich vom FC Bayern stammen, auch in Brighton wird gut gezahlt.

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