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  3. Fußball-EM 2022: Frauen-EM ist unbezahlbare Werbung für den deutschen Fußball

Fußball-EM 2022
29.07.2022

Frauen-EM ist unbezahlbare Werbung für den deutschen Fußball

Die deutschen Frauen vertreten den DFB auf herausragende Weise bei der Europameisterschaft.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa

Die deutschen Frauen wissen, wie sich ein Sieg in Wembley anfühlt. Vor dem Finale der Fußball-EM ist die Begeisterung groß.

Fast ein bisschen schade, dass am Donnerstag bereits ein Hauch von Schwermut in der Luft lag. Auch wenn der Syon Park in Brentford wie alle Grünanlagen Londons wegen der Trockenheit ziemlich mitgenommen aussieht, hätte die Delegation des deutschen Frauen-Nationalteams ihren Stammsitz nicht genau jetzt aufgegeben, wo die EM mit dem Finale zwischen England und Deutschland in Wembley (Sonntag 18 Uhr/ARD) auf ihren Höhepunkt zusteuert. Während zwischen Kiel und Konstanz eine ungeahnte Aufbruchstimmung zu spüren ist, herrschte zwischen den spitzen Giebeln der lieb gewonnenen Herberge eine eigenartige Abschiedsstimmung.

Es gehört zu den Ungereimtheiten dieser ansonsten hervorragend orchestrierten Veranstaltung, dass der Finalist Germany gezwungen wird, sein Basiscamp aufzugeben, um jetzt noch viel weiter raus in ein luxuriöses Landhotel nach Watford zu ziehen. Dass dieser umständliche Umzug in die Grafschaft Hertfordshire wenig sinnvoll ist, ficht die Organisatoren einerseits nicht an. Andererseits muss sich das DFB-Team auch nicht beklagen. Vielleicht hätten die kraftvollen Deutschen den Abnutzungskampf in Milton Keynes gegen die eleganten Französinnen nicht 2:1 gewonnen, wenn sie nicht zwei Tage mehr Erholungszeit gehabt hätten – einen Wettbewerbsnachteil, den Nationaltrainerin Corinne Diacre ausdrücklich beklagte.

Martina Voss-Tecklenburg freut sich auf das Endspiel bei der Fußball-EM 2022

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg verlor über diesen Umstand keine Silbe. "Es wird ein großartiges Fußballfest, das ist ein Klassiker. Was England in diesem Turnier gezeigt hat, ist natürlich brutal gut." Vor fast 90.000 Menschen in Wembley zu spielen, die den Rückhalt einer nach einem Fußball-Titel dürstenden Nation transportieren werden, elektrisiert die Trainerin: "Wenn uns das vor der EM jemand gesagt hätte, dass das passieren würde, mit den vielen Geschichten, den Ausfällen, mit allem, was wir verkraftet haben, dann hätte man sich kneifen können."

Die von Voss-Tecklenburg mit mehr Eigenverantwortung betraute Generation weiß zudem, wie sich ein Sieg auf heiligem Rasen vor vollem Haus anfühlt: Auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, aber der 2:1-Sieg vom 9. November 2019 ist etwas, an das sich Torhüterin Merle Frohms "jetzt wieder gerne erinnert": Sie hatte damals als neue Nummer eins einen Elfmeter gehalten.

Olaf Scholz kündigt an, zum Finale der Fußball-EM zu kommen

Dass Politiker gerne auf einen Erfolgszug springen, ist auch bekannt. Nachdem am Mittwochabend mehr als zwölf Millionen Zuschauer am Fernseher zugeschaltet waren, kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz umgehend sein Kommen an; wenig hilfreiche Tweets mit populistischem Unterton zum Thema Equal Pay wird er sich diesmal wohl sparen. Dass aber die Debatte um eine angemessene Prämie nicht ausgestanden ist, war DFB-Präsident Bernd Neuendorf anzumerken. Einerseits schwärmte er im Stadium MK von der "tollen Vorbildfunktion, erfrischenden Gesichtern und starken Charakteren". Andererseits erstickte er jegliche Anregung, ob die vereinbarten Erfolgszahlungen – 60.000 Euro für den Sieg, 30.000 Euro als Zweiter – vielleicht noch erhöht werden könnten.

Video: SID

Die Verhandlungen seien abgeschlossen, bekundete der Verbandsboss und schob hintendran: "Ich glaube, dass es jetzt das Primäre ist, den Pokal in die Luft zu recken. Das ist jetzt das Allerwichtigste." Dass der DFB-Boss jedoch nicht abgeneigt ist, für die WM 2023 in Australien und Neuseeland auch die finanzielle Belohnung allesamt bodenständiger Protagonisten zu erhöhen, die für den deutschen Fußball gerade eine unbezahlbare Imagewerbung erbringen, war trotz Sicherheitsabstand in der Mixed Zone dann doch bei ihm herauszufiltern. Und klar, auch Neuendorf kommt am Sonntag aufs Neue nach London.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

30.07.2022

Wie hoch der Stellenwert des Frauenfußballs im DFB ist sieht man daran das zeitgleich mit dem EM-Endspiel drei DFB-Pokalspiele der Männer angesetzt sind.

29.07.2022

Vielleicht schauen die Herren da auch mal zu.
Was mir auffällt, dass bei den Frauen, egal welche Nation, das versteckte Foulspiel so gut wie nicht vorhanden ist, Die wälzen sich auch nicht im Gras, wenn nix war. Es gibt wenige brutale Fouls. Und das sympathischste ist: sie kommen ohne ständiges Rotzen auf den Rasen aus. Dabei hängen sie sich gefühlt weit mehr rein als ihre männlichen Kollegen bei vielen Spielen

30.07.2022

Wahrscheinlich liegt es daran wie bei bei Politiker und männlichen Fußballspieler wen man zu viel verdient wird man langsamer und strengt sich weniger an.