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Fußball
07.11.2023

Warum fallen aktuell so viele Weitschuss-Tore?

Harry Kane und der bunte Ball. Der Angreifer des FC Bayern hat in dieser Spielzeit aus 54 Metern ins Tor getroffen.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Warum fallen derzeit eigentlich so viele Fernschuss-Tore? Neue Bälle, andere Spielweise der Torhüter – und nehmen die vielen Treffer deren Zauber?

Am Ball allein kann es nicht gelegen haben. Weder besonders schnell, noch besonders hoch lässt sich seine Flugbahn beschreiben. Moritz Stoppelkamp hatte am eigenen Strafraum gegen ihn getreten, erst im Tor von Hannover 96 stoppte er. Stoppelkamp hat sich mit seinem Schuss einen Platz in den Geschichtsbüchern der Fußball-Bundesliga gesichert. Bislang hat er das Tor aus der weitesten Entfernung erzielt, hat den Rekord aufgestellt. Am 20. September 2014 traf er kurz vor Schluss mit seinem Befreiungsschlag für den damaligen Aufsteiger SC Paderborn zum 2:0-Endstand. Hannovers Torhüter war bei einem Eckball in den gegnerischen Strafraum geeilt, sein eigenes Tor war verwaist. 82 Meter flog und rollte der Ball über das gesamte Spielfeld. 

Treffer aus weiter Distanz gab es in der Fußball-Bundesliga schon immer. Dass sie jedoch in dieser Häufigkeit vorkommen wie in der laufenden Saison, überrascht dann doch. Am vergangenen Wochenende trafen Anton Stach (Hoffenheim) und Tim Kleindienst (Heidenheim) aus großer Distanz. Wobei sich die Treffer in ihrer Entstehung unterschieden. Stach fing einen Pass von Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky ab und drosch die Kugel aus 40 Metern ins Netz, Kleindienst nutzte einen Ballverlust der Stuttgarter Abwehr und überraschte so den weit aufgerückten VfB-Torhüter Alexander Nübel. Und dann gab es ja noch Harry Kane. Mit seinem Tor gegen Darmstadt weckte der Angreifer des FC Bayern München Erinnerungen an Klaus Augenthalers Tor gegen Frankfurt 1989. Doch woran liegt es, dass plötzlich innerhalb kurzer Zeit etliche Fernschüsse den Weg ins Tor finden? Liegt es am Ball? Am Torwartspiel? Oder an speziellem Training? 

In der Bundesliga mit Derbystar, in der Champions League mit Adidas

Ein Fußball befindet sich wahrscheinlich in fast jedem Haushalt – zum Kicken im Garten, am Strand, mit den Kumpels auf dem Bolzplatz oder zum Trainieren und Spielen in der Mannschaft. Doch mit dem Hightech-Produkt, gegen das die Kanes und Sanés treten, haben die meisten wenig gemein. Aus Leder sind sie längst nicht mehr, sondern Produkt einer eigenen Wissenschaft. Einst durften die Bundesligaklubs das Spielgerät und dessen Hersteller selbst wählen, seit der Saison 2011/12 wird mit einem Einheitsball gespielt. 

Adidas präsentierte mit dem Ball "Torfabrik" den Premierenball, das aktuelle Modell von Derbystar heißt "Bundesliga Brillant APS". International wird mit Adidas-Bällen gespielt, national dürfen Verbände selbst entscheiden. Die englische Premier League setzt etwa auf Nike. Genormt sind sie alle. Beispiel: Rücksprung. Fällt er aus zwei Metern Höhe auf den Boden, muss er zehnmal zwischen 115 und 165 cm rückspringen. Entscheidend dafür, ob ein Spieler den Ball weit schlagen oder per Fernschuss versenken kann, sind vor allem der Druckverlust (maximal 25 Prozent in 72 Stunden) und die Wasseraufnahme (nicht mehr als 15 Prozent des ursprünglichen Gewichts). Ob Zufall oder nicht: Unter den Top Ten der Tore aus der Distanz (50 Meter und mehr) finden sich kaum noch Spieler aus den Jahren vor 2000. Ein mögliches Indiz dafür, dass die Bälle tatsächlich stark verbesserte Flugeigenschaften aufweisen.

Ball ist nicht gleich Ball: In der Bundesliga häufen sich die Tore aus großer Distanz.
Foto: Tom Weller, dpa

Fakt ist, dass den Feldspielern das Toreschießen aus der Ferne zusehends erleichtert wird. Vorbei die Zeiten, in denen ein Torhüter auf der Linie klebte und Tore verhinderte. Im modernen Fußball fungiert der letzte Mann im Spielaufbau zusehends wie ein Feldspieler. Selbst unter Gegnerdruck müssen die Schlussmänner heutzutage in der Lage sein, den Ball nicht nur wegzuschlagen, sondern möglichst gezielt an den Mann zu bringen. Passspiel ergänzt Fangkünste. Perfektioniert hat diesen Stil Manuel Neuer, der beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft eine Art "Libero" gibt. Teils grätscht er weit in der eigenen Spielhälfte Angreifer ab, teils leitet er per Pass Angriffe ein. Das birgt aber auch Risiken. 

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Tor von Harry Kane gegen Darmstadt war kein Zufall

Beteiligt sich der Torwart aktiv bei der Spieleröffnung, droht ihm bei Ballverlust durch einen Mitspieler ein Fernschuss aufs Tor. Als Bayerns Toptorjäger Kane Darmstadts Torwart Marcel Schuhen aus 54 Metern überraschte, entsprang dies keineswegs einem Zufall. Mitspieler Joshua Kimmich verriet später: "Wir haben vorher darüber gesprochen, dass der Torwart sehr offensiv spielt, wenn Darmstadt am Ball ist. Wir hatten das auf dem Schirm, das hat er super gemacht. Ein überragendes Tor." 

Eines sollte allerdings nicht vergessen werden: Um in der Hektik eines Spiels aus der Distanz zu treffen, benötigt der Spieler Können. Zwar sollte ein Profi in der Lage sein, einen Pass zentimetergenau zu schlagen – trainiert er schließlich beinahe täglich –, doch Handlungsschnelligkeit und Gespür für die Situation hat nicht jeder im Repertoire. Verwunderlich wäre es aber nicht, wenn in dieser Saison noch manches Fernschusstor erzielt würde.

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.11.2023

Ich finde das klasse. Ob der Torwart weit aus seinem Kasten raus geht, ist ja letztlich eine Frage der Spieltaktik. Und wenn ich im Stadion bin, ist mir ein torreiches 2:2 Unentschieden wesentlich lieber als ein langweiliges 0:0