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15.10.2009

Auftakt mit Brisanz: Zweitliga-Topclubs gefordert

Auftakt mit Brisanz: Zweitliga-Topclubs gefordert
Bild: DPA

München (dpa) - Hier die große Hoffnung auf den Vereinsrekord, dort die kleine auf ein bisschen Stabilität: Mit einem Sieg gegen Alemannia Aachen kann Arminia Bielefeld zum Auftakt des 9. Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga die clubeigene Bestmarke von sechs Siegen in Serie einstellen.

Spannung verspricht auch das Topspiel zwischen dem Ranglistenvierten FC St. Pauli und Tabellennachbar Rot-Weiß Oberhausen: Begeisternder Offensivfußball trifft auf eine bestens organisierte Einheit. Im Tabellenkeller haben die beiden Schlusslichter FSV Frankfurt und Rot-Weiss Ahlen während der Länderspielpause neue Übungsleiter gefunden - und am Wochenende sollen die ersten positiven Resultate folgen.

Im Kampf um Tabellenführung und Vereinsrekord haben die Bielefelder allerdings einen schmerzhaften Ausfall zu beklagen. Giovanni Federico, mit sieben Treffern zweitbester Schütze der Liga, fehlt wegen einer Gürtelrose. Schmerzhaft - zumal Trainer Thomas Gerstner sowieso bis in die Haarspitzen motivierte Aachener vor Augen hat: "Uns erwartet ein heißer Tanz. Der Gegner hat mir Respekt eingeflößt." In der Tat sind die Aachener unter dem neuen Trainer Michael Krüger in der Liga noch ungeschlagen, allerdings haben die zwei Remis zuletzt in Düsseldorf und gegen Cottbus die Situation des Tabellendreizehnten nur bedingt verbessern können.

Auf ein Unentschieden deutet im Vorfeld auch vieles in Oberhausen hin. Der FC St. Pauli, der bis dato mit 20 Treffern die beste Offensive der Liga stellt, bekommt mit RWO einen giftigen und unbequemen Gegner serviert. "Bei Ballgewinn geht bei denen die Post ab", warnte St. Paulis Mittelfeldspieler Matthias Lehmann schon mal vorab. Auch Trainer Holger Stanislawski weiß um die Gefährlichkeit des Überraschungsclubs: "RWO wirkt sehr gefestigt und ist defensiv hervorragend strukturiert." In Oberhausen selbst wollen sie die starke Zwischenbilanz nicht überbewerten - das Selbstbewusstsein aber steigt dennoch: "Wir müssen uns jetzt nicht mehr nur an den Gegnern orientieren", sagte Trainer Jürgen Luginger.

Der 1. FC Kaiserslautern, Tabellenzweiter und die einzig noch ungeschlagene Mannschaft der Liga, will mit einem "Dreier" bei Energie Cottbus oben dran bleiben. Der Tabellendritte Union Berlin bekommt es im Spitzenspiel mit der aufstrebenden SpVgg Greuther Fürth zu tun. Dringend Punkte nötig haben der FSV Frankfurt und Rot-Weiss Ahlen - zwei Clubs, die schon ein wenig abgehängt sind und zuletzt neue Trainer präsentierten. Hans-Jürgen Boysen heißt nun Frankfurts Hoffnungsträger, der mit seiner neuen Mannschaft bei Fortuna Düsseldorf ebenso Punkte einfahren muss wie Ahlens Coach Christian Hock bei der TuS Koblenz.

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