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26.06.2009

FC Energie: Hirschfeld kommt - Vasiljevic geht

FC Energie: Hirschfeld kommt - Vasiljevic geht
Bild: DPA

Cottbus (dpa) - Fußball-Zweitligist FC Energie Cottbus hat Lars Hirschfeld verpflichtet. Der kanadische Nationaltorhüter, zuletzt beim rumänischen Erstligisten CFR Cluj unter Vertrag, unterschrieb in der Lausitz einen Kontrakt bis 2011.

Dies teilte der Bundesliga-Absteiger mit. "Wie sehr er sich mit seiner neuen Aufgabe identifiziert zeigt, dass er umgehend alle Länderspiel-Termine abgesagt hat, um sein neues Team kennenzulernen und sich als neue Nummer 1 des FC Energie zu empfehlen", sagte Manager Steffen Heidrich, der mit der Verpflichtung des 30-jährigen Kanadiers auf den in Kürze bevorstehenden Wechsel von Gerhard Tremmel reagiert.

Beim Start in die Saison-Vorbereitung nicht mehr dabei sein wird Dusan Vasiljevic, dessen noch bis 2011 laufender Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde. Der 27 Jahre alte Mittelfeldakteur war im Januar 2008 vom ungarischen Erstligisten Rákóczi FC Kaposvar nach Cottbus gewechselt und hatte 24 Bundesliga-Spiele absolviert, in denen ihm jedoch kein Tor gelang.

"Ich freue mich auf die Aufgabe mit meinem neuen, alten Verein", sagte Hirschfeld, der von 1998 bis 2000 im Nachwuchs des FC Energie ausgebildet wurde. Nach kurzem Abstecher nach Kanada unterschrieb der 30-malige Nationalspieler einen Vertrag bei den Tottenham Hotspurs und wechselte später über Dundee United und Leicester City nach Norwegen. Dort wurde er mit Rosenborg Trondheim 2006 norwegischer Meister und spielte in der Champions League. Im Winter 2008 wechselte Hirschfeld zu CFR Cluj, mit dem er Meister und Pokalsieger wurde.

FC Energie: Hirschfeld kommt - Vasiljevic geht

Für das Geschäftsjahr 2008 zog Cottbus eine positive Bilanz. Wie Clubchef Ulrich Lepsch bei der Mitgliederversammlung bekanntgab, konnte der Fußball-Zweitligist seine Erlöse 2008 vor Steuern um etwa eine Million auf 25 Millionen Euro steigern. Damit verfügte der Lausitzer Verein Ende 2008 über ein Eigenkapital von 4,943 Millionen Euro und steht seit 2006 wirtschaftlich auf soliden Füßen. "Es ist immer unsere Devise gewesen, dass wir nur das ausgeben, was wir auch einnehmen", betonte Lepsch.

Der Präsident unterstrich die Einkaufspolitik, dass der FCE keine überteuerten Spieler kaufen wird, sondern auch hier auf die wirtschaftliche Machbarkeit schaut und gerade dabei ist, ein schlagkräftiges Team für die 2. Liga aufzubauen. Manager Steffen Heidrich nannte für die anstehende Saison keine konkrete Zielsetzung, sagte aber: "Wir wollen schon in der oberen Hälfte dabei sein, das ist schon klar."

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