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09.04.2015

FC Ingolstadt mit Elan, 1860 München trotzig

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl (rechts) fährt mit seinem Team nach Heidenheim.
Bild: Armin Weigel (dpa)

Zwei Top-Clubs der 2. Fußball-Bundesliga spielen bereits am Freitag. Das könnte ein Vorteil für Ingolstadt sein. Der Löwen-Trainer hat ein einfaches Rezept für den Abstiegskampf.

Sie wollen Druck aufbauen. Der FC Ingolstadt und Darmstadt 98 sind mit den Tabellenplätzen eins und drei heiße Anwärter auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die beiden Top-Clubs spielen beide bereits am Freitag, und können so den zweitplatzierten 1. FC Kaiserslautern, der er erst am Montag spielt, unter Druck setzen.

Der Trainer des FCI, Ralph Hasenhüttl, forderte: "Jetzt geht es darum, dass wir wieder unser Auswärtsgesicht zeigen." Der FCI ist derzeit Tabellenführer, am Freitag spielen sie auswärts in Heidenheim (18.30 Uhr). Das Sensationsteam Darmstadt würde in der gleichen Zeit bei einem Sieg in Nürnberg zumindest bis Montag am zweitplatzierten FCK vorbeiziehen.

Tabellenführer Ingolstadt hatte die kurze Heim-Flaute beim 2:0 gegen den FSV Frankfurt beendet - was Hasenhüttl in vielerlei Hinsicht optimistisch stimmt: Neben dem ersten Heimsieg seit Ende Dezember freute den Coach, dass etwa Stürmer Lukas Hinterseer wieder getroffen hatte. "Man merkt, dass Ballast abgefallen ist", sagte Hasenhüttl.

Auswärts war der FC Ingolstadt diese Saison kaum zu schlagen

Die Oberbayern sind in dieser Saison in der Fremde bei nur einer Niederlage in 13 Spielen bärenstark. Vor der Reise nach Heidenheim ist dem FCI nicht bange. Einen Selbstläufer erwartet Hasenhüttl aber natürlich nicht. "Viele Topmannschaften hatten dort Probleme", sagte er. "Das wird eine beinharte Aufgabe." Mit einem Sieg könnte Ingolstadt den Vorsprung auf Kaiserslautern auf sechs Zähler ausbauen - die Pfälzer spielen am Montag auswärts gegen Fortuna Düsseldorf.

Der Konkurrent Ingolstadts um den Aufstieg, der SV Darmstadt 98, setzte mit der Vertragsverlängerung von Coach Dirk Schuster bis 2018 am Mittwochabend ein selbstbewusstes Signal an die Liga. Seit sechs Spieltagen halten sich die Lilien in der Aufstiegszone, dank einer herausragenden Abwehr ist der Durchmarsch von Liga drei in das Fußball-Oberhaus keine Utopie mehr. "Die Mannschaft ist weiterhin heiß", verkündete Schuster vor der Aufgabe in Nürnberg, wo Darmstadt in bislang 14 Gastspielen noch nie gewonnen hat.

1860 München hat im Abstiegskampf einen schwierigen Gegner vor sich

Im Tabellenkeller steigt die Spannung: Zwischen Schlusslicht Aalen und 1860 München auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz liegen nur drei Punkte. Die Löwen müssen am Samstag (13 Uhr) in Braunschweig ran, nach dem 0:1 daheim gegen Aue mahnte Trainer Torsten Fröhling: "Brust raus und weitermachen. Sonst können wir uns auch einbuddeln." Braunschweig ist derzeit auf dem fünften Platz in der Tabelle.

Der Abstiegskandidat FC St. Pauli spielt am  Freitag gegen den Karlsruher SC. Mit einem Dreier haben die Hamburger die Chance, erstmals seit Oktober die Abstiegszone zu verlassen.

Die Auer, die derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, plagen vor dem Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Sandhausen Personalsorgen: Stürmer Dorian Diring fällt mit einer Knieverletzung  aus, zudem muss Mittelfeldspieler Rico Benatelli gelbgesperrt passen.

Der letztplatzierte VfR Aalen schlägt sich indes vor dem Spiel bei Union Berlin mit dem von der Deutschen Fußball Liga verhängten Zweipunkteabzug wegen eines Verstoßes gegen Lizenzierungsauflagen herum. Einen Einspruch lehnte die DFL nach Clubangaben vom Donnerstag ab. Nun will Aalen eine Beschwerde an den Vorstand des Ligaverbandes senden. dpa, AZ

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