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02.03.2009

Fürth stürmt den Betzenberg - MSV siegt in Aachen

Fürth stürmt den Betzenberg - MSV siegt in Aachen
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Fürth stürmt den Betzenberg - MSV siegt in Aachen
Bild: DPA

München (dpa) - Die SpVgg Greuther Fürth hat den Betzenberg gestürmt und mit dem 300. Zweitligasieg die Jagd auf das Führungsduo aufgenommen. Am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gewannen die Franken das Verfolgerderby beim 1. FC Kaiserslautern mit 2:1.

Durch den Sieg verteidigten die Fürther den dritten Tabellenplatz hinter dem SC Freiburg und dem FSV Mainz 05. "Wenn wir so spielen wie heute und da oben bleiben, können wir vom Aufstieg träumen", sagte Fürths Torjäger Stefan Reisinger. FCK-Trainer Milan Sasic war nach der ersten Saison-Heimniederlage stocksauer auf drei Spieler: "Die waren nicht willig und müssen sich richtig anstrengen, um noch einmal eine Chance zu bekommen."

In München feierte der neue Trainer Uwe Wolf beim 5:1 des TSV 1860 über den FC St. Pauli einen Einstand nach Maß. "Ich werde alles dafür tun, dass Uwe bis Saisonende Trainer bleibt", stellte Sportdirektor Miroslav Stevic dem bisherigen Co-Trainer eine Beförderung in Aussicht. Im Kampf um den Klassenerhalt holten die TuS Koblenz mit dem 2:0 beim FC Augsburg, der VfL Osnabrück beim 1:0 gegen den FC Ingolstadt und Rot-Weiß Oberhausen mit dem 2:0 im Aufsteigerderby gegen den FSV Frankfurt wichtige Siege.

Im Westderby stürmte der MSV Duisburg den Aachener Tivoli. Mit einem wichtigen 2:1 (1:1)-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen setzte das Team von Trainer Peter Neururer seine Erfolgsserie fort und verkürzte den Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Den Siegtreffer für den MSV erzielte Änis Ben-Hatira (83.). Duisburg verbesserte sich durch den wichtigen Sieg auf Rang vier, hat nur noch vier Zähler Rückstand auf den Tabellen-Dritten SpVgg Greuther Fürth. Alemannia Aachen ist nun Sechster und hat sechs Zähler Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Dabei war vor 20 200 Zuschauern im ausverkauften Aachener Tivoli-Stadion zunächst Szilard Nemeth (35. Minute) für die Alemannia erfolgreich. Für die Duisburger, die auch im neunten Spiel hintereinander ungeschlagen blieben, traf Cedrick Makiadi (37.) mit seinem elften Saisontor, ehe Ben-Hatira alles klar macht.

Fürth stürmt den Betzenberg - MSV siegt in Aachen

Kaiserslautern ging beim 1:2 gegen Fürth erstmals in dieser Saison zu Hause als Verlierer vom Platz. Lautern war durch Erik Jendrisek (3. Minute) früh in Führung gegangen, doch danach bestimmte Fürth weitgehend das Geschehen. Stefan Reisinger (45.) gelang mit seinem elften Saisontor der Ausgleich, in der 50. Minute markierte Bernd Nehrig den verdienten Siegtreffer.

In München feierten die "Löwen" im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Marco Kurz nach Toren von Lars Bender, Manuel Schäffler, Fabian Johnson, Benjamin Lauth und Torben Hoffmann gegen den desolaten Gegner aus Hamburg den höchsten Sieg seit Dezember 2007 (5:0 gegen Aue). "Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was ich gefordert habe - von der ersten bis zur letzten Minute Kampf", stellte Wolf zufrieden fest. In der Tabelle zog 1860 am FC Augsburg vorbei, der in der Rückrunde weiter sieglos ist. Koblenz feierte nach Treffern von Andrew Sinkala (1./Eigentor) und Fatmir Vata (33.) den dritten Sieg in Serie.

Im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück kehrte der VfL nach fünf Spielen ohne Sieg wieder in die Erfolgsspur zurück, während die seit fünf Partien sieglosen Ingolstädter immer mehr in Abstiegsgefahr geraten. Pierre de Wit (45.+1.) beendete Osnabrücks Mini-Krise von zuletzt drei Niederlagen nacheinander. Oberhausen sammelt weiter fleißig Punkte im Rennen um den Klassenverbleib. Kim Falkenberg (61.) und Markus Kaya (66.) mit einem umstrittenen Foulelfmeter trafen für die seit sechs Spielen ungeschlagenen Rot-Weißen. FSV-Keeper Patric Klandt hatte zuvor wegen einer Notbremse gegen Julian Lüttmann zu Unrecht die Rote Karte bekommen.

Bereits am Freitag hatte Freiburg mit dem 1:0 bei Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden die Tabellenführung vor Mainz (0:0 in Nürnberg) auf fünf Punkte ausgebaut. In Rostock soll derweil René Rydlewicz die Hansa vor dem Abstieg retten. Der ehemalige Kapitän tritt als neuer Manager die Nachfolge von Herbert Maronn an, der nach dem 0:0 gegen Ahlen beurlaubt wurde.

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