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TSV 1860 München

15.02.2015

Löwen planen offenbar schon den Auszug aus der Allianz-Arena

Wie lange spielen die Münchner Löwen noch in der Allianz-Arena? Sollten sie absteigen, steht wahrscheinlich ein Umzug bevor.
Bild: Witters

Beim TSV 1860 München laufen die Planungen für die kommende Saison. Dabei muss der Abstieg aus der Zweiten Liga zumindest angedacht werden. Die Allianz-Arena wäre dann viel zu groß.

Die Löwen stecken mitten im Abstiegskampf der Zweiten Bundesliga. Die Leistungen über einen Großteil der laufenden Saison hinweg lassen das Schlimmste vermuten.

Für viele Fans des TSV 1860 München hätte der bittere Abstieg in die Drittklassigkeit aber einen süßen Beigeschmack. Wie die Bild berichtet, seien Präsident Gerhard Mayrhofer und Geschäftsführer Markus Rejek bereits an Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge herangetreten, um den "Worst-Case" durchzuspielen.

Schon jetzt ist die jährliche Miete von rund fünf Millionen Euro für die Löwen schwer zu stemmen. Allerdings haben sie keine andere Möglichkeit, da es kein weiteres Stadion in München gibt, das den momentanen Anforderungen der Zweiten Liga entspricht. Das Olympiastadion fällt allein aufgrund seiner Größe aus.

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Der FC Bayern hat in Person von Uli Hoeneß bereits vor einigen Jahren gesagt, dass man die Löwen mit einer Blaskapelle aus der Allianz-Arena führen wolle, falls sie tatsächlich dort nicht mehr spielen wollen.

Treffen von FC Bayern und TSV 1860 München

Ums Wollen allein ginge es bei einem Abstieg in die Drittklassigkeit aber nicht. Sondern eben auch um das finanzielle Können. "Es gab da gewisse Fragen von 1860, um sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die die Zukunft betreffen", sagt Rummenigge zu dem Treffen mit den Löwen-Verantwortlichen.

Rein rechtlich wären die Löwen offenbar bis zum Ende des Mietvertrages im Jahr 2025 dazu verpflichtet, an den FC Bayern zu zahlen - auch im Falle des Abstiegs aus der Zweiten Bundesliga. "Ich glaube, 60 setzt sich mit dem Worst Case auseinander. Das wünsche ich ihnen nicht, aber es ist auch nicht unsere Aufgabe, uns damit auseinanderzusetzen", so Rummenigge.

Der "Worst Case" könnte für die Blauen aber bedeuten, an ihren Sehnsuchtsort zurückkehren zu können: Das Grünwalder Stadion. Das erfüllt offiziell sämtliche Drittliga-Bedingungen. Ursprünglich wurde es modernisiert, damit der FC Bayern oder die Löwen mit ihrer jeweiligen Zweitvertretung im Falle eines Aufstiegs aus der Regionalliga dort spielen könnten. Nun kann es ganz anders kommen.

Das "Grünwalder" fasst derzeit 12.500 Zuschauer und würde somit wohl die optimale Größe bei einem Abstieg der Löwen haben. In der laufenden Saison beträgt der Zuschauerschnitt 19.000 Fans. Im vergangenen Heimspiel gegen Heidenheim waren nur noch 15.100 Anhänger gekommen. AZ

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