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TSV 1860 München

18.05.2015

Schiri entschuldigt sich für peinliche Fehlentscheidung

Schiedsrichter Dr. Jochen Drees fällte im Spiel des TSV 1860 München gegen den 1. FC Nürnberg eine kapitale Fehlentscheidung.

Schiedsrichter Jochend Drees hat sich nach dem 2:1-Sieg des TSV 1860 München gegen Nürnberg für eine Fehlentscheidung mit weitreichenden Konsequenzen entschuldigt.

Es lief die 86. Minute, als die Hoffnungen des TSV 1860 München auf den Klassenerhalt einen massiven Dämpfer erhielten. Trotz  einer 2:1-Führung waren die Löwen weit aufgerückt. Der in der zweiten Halbzeit ansonsten harmlose 1. FC Nürnberg machte sich zu einem letzten Konter auf und schloss ihn durch Dave Bulthuis erfolgreich ab. Zum 2:2.

Entsetzen in der mit 68.500 meist weiß-blauen Zuschauern gefüllten Arena. Jubel bei den Nürnbergern. Und plötzlich ein Stimmungsumschwung. Kurz bevor die Münchner den folgenden Anstoß ausführten, entschied sich Drees plötzlich dazu, dem Treffer die Anerkennung zu verweigern. Offenbar kam sein Schiedsrichter-Assistent zu der Einsicht, dass es sich zuvor um eine Abseitsstellung gehandelt hatte. Eine falsche Einsicht. Der Treffer war regulär.

Tor war kein Abseits

Nach Ansicht der Fernsehbilder räumte Drees dann auch ein, dass man als Schiedsrichter-Team unglücklich agiert hatte. "Das war kein Abseits, es wäre ein korrektes Tor gewesen. Es war zwar eine knappe Entscheidung, aber das ist unser Tagesgeschäft, daran werden wir gemessen. In dem Fall muss man sagen, dass die Entscheidung leider falsch war. Mein Assistent saß ziemlich bedröppelt in der Kabine", sagte Drees gegenüber Sport1.

Den Löwen haben dank dieser Fehlentscheidung am letzten Spieltag ihr Schicksal in der eigenen Hand. Ein Sieg beim Karlsruher SC und sie dürfen auch in der kommenden Saison in der Zweiten Liga spielen. Drees sei Dank.

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