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2. Liga

24.02.2019

Spitzenreiter HSV stolpert in Regensburg

Regensburg Marco Grüttner (l) foult Douglas Santos vom Hamburger Sport Verein. Foto: Armin Weigel
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Regensburg Marco Grüttner (l) foult Douglas Santos vom Hamburger Sport Verein.
Bild: Armin Weigel (dpa)

Die 2. Liga ist turbulent: Hamburg verliert in Regensburg und ist in der Zweitliga-Rückrunde auswärts immer noch sieglos. Darmstadt stellt einen neuen Trainer vor, und Konkurrent Dresden trennt sich im Abstiegskampf vom bisherigen Coach.

Der Hamburger SV hat auf dem Weg zurück in die Fußball-Bundesliga wieder einmal einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei Jahn Regensburg verspielte der Zweitliga-Spitzenreiter in Unterzahl eine Führung und verlor 1:2 (1:0).

Entscheidend war die Gelb-Rote-Karte gegen Orel Mangale (64. Minute). "Mit zehn Mann haben wir es nicht mehr so gut verteidigt, dann war Game over", sagte HSV-Profi Lewis Holtby. Die Konsequenz waren die Gegentore von Sargis Adamyan (74.) und Marco Grüttner (81.) - außerdem sah auch noch Vasilije Janjicic (90.+2) die Rote Karte.

Erster HSV-Verfolger ist wieder der 1. FC Köln, der dank Anthony Modeste auf Rang zwei zurückkehrte. Der 30-Jährige sorgte am Vortag mit zwei Toren in der Schlussphase gegen den SV Sandhausen für den 3:1 (0:1)-Erfolg. "Das ist natürlich ein gutes Gefühl", sagte der Angreifer, der in zwei Partien drei Tore erzielte. Köln kann sogar am HSV vorbeiziehen, am Mittwoch (19.30 Uhr/Sky) steht das Nachholspiel bei Erzgebirge Aue auf dem Spielplan.

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Auch im Abstiegskampf bleibt es spannend - nicht ohne personelle Konsequenzen: Am Tag nach dem 0:2 (0:1) beim SV Darmstadt 98 wurde Dynamo Dresdens Coach Maik Walpurgis beurlaubt. Nach nur 166 Tagen im Amt und nur einem Sieg aus den vergangenen neun Partien erfolgte die Trennung von Walpurgis beim 14. der Tabelle. "Die Beurlaubung ist für uns in dieser Situation alternativlos", erklärte Dresdens Sportgeschäftsführer Ralf Minge. Nun übernimmt Ex-Kapitän Cristian Fiel.

Auch Gegner Darmstadt hat seit dem Wochenende einen neuen Coach: Nach dem Sieg gegen Dresden, im ersten Spiel nach der Trennung von Dirk Schuster, präsentierten die Lilien Dimitrios Grammozis. Und er weiß, was ihn im Abstiegskampf erwartet. "Das ist Profifußball, kein Kindergarten", sagte Grammozis.

Aufsteiger 1. FC Magdeburg verkürzte unterdessen den Abstand nach dem 1:1 (1:0) gegen den zuvor viermal siegreichen SC Paderborn zu Darmstadt und Dresden auf vier Punkte. Schlusslicht bleibt der MSV Duisburg, der bei Erzgebirge Aue beim 0:0 nach zuletzt drei Niederlagen immerhin einen Zähler holte. "Ein verdienter Punkt", wie MSV-Coach Torsten Lieberknecht betonte.

Oben in der Tabelle ist Union Berlin dagegen nach dem 1:1 (1:0) gegen Arminia Bielefeld auf Platz drei abgerutscht, nur ein Zähler vor dem FC St. Pauli. Den Hamburgern bescherte Alexander Meier am Vortag einen 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen Abstiegskandidat FC Ingolstadt. Da neben Berlin auch der FC Heidenheim am Freitag beim 0:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth Punkte liegen gelassen hatte, stellte St. Pauli wieder den Anschluss an das Führungstrio her.

Holstein Kiel liegt als Tabellenfünfter ebenfalls in Lauerstellung. Den Kielern gelang ein ungefährdeter 3:1 (3:0)-Sieg beim VfL Bochum. Die Entscheidung fiel schon vor der Pause: Alexander Mühling (30.), Janni Serra (32./Foulelfmeter) und Masaya Okugawa (41.) bescherten Bochum die vierte Pleite in Serie. (dpa)

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