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TSV 1860 München
22.11.2016

Maximale Unterhaltung: So erklären die Löwen ihre Personalpolitik

Investor Hasan Ismaik hat bei einer Pressekonferenz die Entlassung von Trainer Costa Runjaic begründet.
Foto: Andreas Gebert, dpa

Der TSV 1860 München feuert mal wieder seinen Trainer. Die Art und Weise, wie es diesmal zur Trennung kommt, ist aber sogar für Münchner Verhältnisse außergewöhnlich.

Den Blick auf die Meistermannschaft verdecken rund 40 Journalisten. Ansonsten könnte Hasan Ismaik jenes Team sehen, das 1966 die einzige deutsche Meisterschaft für den TSV 1860 München geholt hat. Auf Leinwand gezogen, posieren Trainer Merkel und seine Spieler stolz mit der Schale. Ismaik sitzt nur rund vier Meter davon entfernt. So nah und doch so fern.

Dass der jordanische Investor eine Pressekonferenz gibt, kommt selten vor. Daher war es klug, die Journalisten statt in das miefige Pressekabuff in einen größeren Raum im dritten Stock der 1860-Geschäftsstelle zu bitten.

1860: Schon vor dem Spiel war klar, dass Runjaic gehen muss

Den Auftakt einer Gesprächsrunde, die – sogar für Löwen-Verhältnisse – größten Unterhaltungswert bietet, macht aber Peter Cassalette. Der Präsident erzählt, wie die Trennung von Trainer Kosta Runjaic vonstatten ging. Nachdem die Münchner am Montag nur 1:1 gegen Kaiserslautern gespielt hatten, habe man dem Trainer die Beurlaubung mitgeteilt.

Das mag für Runjaic keine erfreuliche Unterredung gewesen sein, allerdings eine, mit der man bei zwölf Punkten aus 13 Spielen rechnen muss. Zumindest in München. Weitaus eigenwilliger war die Art der Entscheidungsfindung der Offiziellen. Diese hatten sich schon vor dem Spiel darauf verständigt, Runjaic zu entlassen – unabhängig vom Spielverlauf.

Selbstverständlich setzte man den Trainer davon aber nicht in Kenntnis. „Wir werden den Teufel tun, einem Trainer so eine Entscheidung vor dem Spiel mitzuteilen. Das ist ja wohl nachvollziehbar“, sagt Cassalette. Mit einem Funktionär der Münchner über nachvollziehbare Entscheidungen zu reden, ist eine gewagte Angelegenheit. Schließlich ließen die Münchner die vergangenen zwei spielfreien Wochen ungenutzt verstreichen.

Wenn man sich sicher war, mit Runjaic nicht weiterarbeiten zu wollen, hätte es jedenfalls einen früheren Termin für die Entscheidung gegeben. „Über den Zeitpunkt lässt sich sicher streiten“, räumt denn auch der Präsident ein. Allerdings müssten bei so einer Entscheidung auch alle Gremien involviert sein, was bei den Münchnern eben nicht ganz so leicht ist. Die Wege von München nach Jordanien, wo Ismaik beheimatet ist, sind nicht ganz so kurz.

Wer wird neuer Löwen-Trainer?

Offen ist, welche Rolle Thomas Eichin bei der Demission des Trainers gespielt hat. Der hatte sich stets vor Runjaic gestellt, wollte sich am Dienstag aber nicht zu Wort melden. Das hat möglicherweise auch mit einer Degradierung zu tun. Cassalette und Ismaik machten den Geschäftsführer flugs zum Sportdirektor. Als solcher hat er weniger Gestaltungsspielraum. Interims-Geschäftsführer ist ein Mann namens Anthony Power. Nächstes Jahr soll die Stelle fest vergeben werden. Der 50-Jährige mit der Statur eines Leibwächters stellte sich kurz vor, gab preis, er sei Ingenieur und Finanzexperte und überließ die Bühne wieder Cassalette und Ismaik.

Die nutzten den Raum, um Daniel Bierofka das Vertrauen für die kommenden Wochen auszusprechen. Der 37-Jährige hatte in der vergangenen Saison das Team in einem beeindruckenden Endspurt zum Klassenerhalt geführt, ehe er wieder die Regionalligamannschaft übernahm, da ihm die Lizenz fehlte, die ihm dauerhaftes Trainieren einer Bundesligamannschaft erlaubt.

Das gilt noch immer. Lediglich 15 Werktage darf Bierofka dem Team offiziell vorstehen. Bis zum letzten Spiel vor der Winterpause am 16. Dezember wird er die Löwen trainieren – so der Plan. Anschließend wird er der Co-Trainer des neuen Coaches. Dessen Anforderungsprofil könnte kaum schwieriger sein. Ob Deutscher oder Ausländer, das ist Ismaik egal. Aber: „Er muss den Verein verstehen“, so der Investor, der mit dieser Forderung den Kreis der Bewerber wohl drastisch einschränkt.

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