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Fußball

12.03.2015

Unkraut-Ex und Nazivergleich: Fans gegen RB Leipzig

Auer Fans halten Transparente mit der Aufschrift «Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das endet weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen!» in die Höhe.
Bild: Hendrik Schmidt (dpa)

Der Fußball-Zweitligist RasenBallsport Leipzig sieht sich seit seiner Gründung vor knapp sechs Jahren Anfeindungen gegnerischer Fans ausgesetzt.

Sie befürchten durch den von Getränkehersteller und Hauptsponsor Red Bull initiierten Verein einen Rückgang traditioneller Fankultur. Die Deutsche Presse-Agentur listet markante Ereignisse auf: 

Sommer 2009: In Markranstädt bei Leipzig werden vor der Präsentation des neuen Fünftliga-Vereins RB Leipzig Teile des Rasens durch Unkrautvernichter zerstört.

März 2011: Der hessische Regionalligist KSV Hessen Kassel und der 1. FC Union Berlin sagen nach Fan-Protesten geplante Testspiele bei Regionalligist RB Leipzig ab und spielen stattdessen gegeneinander.

Unkraut-Ex und Nazivergleich: Fans gegen RB Leipzig

Juli 2012: Der Zweitligist FC Erzgebirge Aue sagt aus dem gleichen Grund ein Testspiel gegen Regionalligist Leipzig ab.

Juni 2014: Der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart sagt ein Testspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger Leipzig ab. Fans hatten Unterschriften gesammelt und eine Online-Petition gestartet.

September 2014: Zahlreiche Fans von Zweitligist Eintracht Braunschweig boykottieren das Auswärtsspiel in Leipzig.

September 2014: Anhänger von Union Berlin protestieren am Rande des Zweitliga-Heimspiels gegen Leipzig schweigend und komplett in schwarz gehüllt mit Spruchbändern gegen den "Tod der Fankultur".

Februar 2015: Am Rande des Leipziger Gastspiels beim FC Erzgebirge Aue verunglimpfen Aue-Anhänger RB-Club-Mäzen Dietrich Mateschitz und RB-Fans mit Nazi-Vergleichen auf Transparenten.

März 2015: Union-Berlin-Fans kommen beim Zweitliga-Spiel in Leipzig in der ersten Hälfte gar nicht oder nur schweigend ins Stadion. Viele besuchen stattdessen ein Traditionsspiel bei Chemie Leipzig.

März 2015: RB Leipzig sagt ein Jugend-Trainingscamp in Halle/Saale ab. Im Internet war zuvor dazu aufgerufen worden, das Sportgelände zu stürmen.

März 2015: Am Rande des Auswärtsspiels beim Zweitligisten Karlsruher SC hindern rund 200 KSC-Anhänger RB-Sportdirektor Ralf Rangnick am Verlassen des Stadions. Vor der Partie waren gegnerische Fans in das Teamhotel der Leipziger eingedrungen. Leipziger Fans waren durch einen anonymen Brief vor einer Reise nach Karlsruhe gewarnt worden. (dpa)

Ankündigung von KSC-Ultras

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