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11.03.2010

Vor DFB-Krisensitzung: Rückendeckung für Zwanziger

Vor DFB-Krisensitzung: Rückendeckung für Zwanziger
Foto: DPA

Frankfurt/Main (dpa) - Rückendeckung für DFB-Chef Theo Zwanziger, umfangreiche Reformen im Schiedsrichterwesen und Rätselraten um die Zukunft von Volker Roth: Auf einer Krisensitzung des Präsidiums und einer anschließenden Vorstandstagung wollen die Granden des DFB endlich Tacheles reden.

Unterdessen hat der DFB die Anhörungsprotokolle von vier jungen Schiedsrichtern an die Staatsanwaltschaft Augsburg übergeben, wie Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai der "Augsburger Allgemeinen" sagte. Dort werde nun geprüft, ob sich in den Niederschriften Hinweise auf Straftaten finden.

Vor dem Showdown in der Verbandszentrale des Deutschen Fußball-Bundes konnte der wegen seines Krisenmanagements in der Affäre Manfred Amerell in die Kritik geratene DFB-Präsident zunächst durchatmen, da ihm die Deutsche Fußball Liga die volle Unterstützung signalisiert hat. "Theo Zwanziger ist alternativlos", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball dem "kicker".

Zwanziger, der in der Öffentlichkeit zuletzt heftig unter Beschuss geraten war, könnte also durchaus gestärkt aus dem Sitzungsmarathon hervorgehen. Zumal er auch von Franz Beckenbauer Zuspruch erhielt. Zwanziger sei ein guter und starker Präsident, erklärte der "Kaiser" bei der Laureus-Gala in Abu Dhabi. Sollte es dennoch zu einem Führungswechsel kommen, habe er selbst keine Ambitionen, den Posten zu übernehmen.

Die Auseinandersetzung zwischen DFB und Amerell geht in die nächste Runde. Der Verband kündigte an, den früheren Bundesliga-Referee wegen übler Nachrede und Verleumdung anzuzeigen. Amerell hatte in der "Sportbild" Zwanziger eine einseitige Aufklärung im Schiedsrichter-Skandal vorgeworfen. Im deutschen Sportfernsehen DSF unterstellte Amerell dem DFB-Chef außerdem, einem Schiedsrichter aus seinem Heimatverein den Aufstieg in die Bundesliga ermöglicht zu haben, obwohl angeblich andere Unparteiische besser bewertet worden seien.

Zwanziger wird seinen 18 Kollegen im Präsidium und den insgesamt 57 Vorstandsmitgliedern ausführlich Rede und Antwort darüber stehen müssen, warum der DFB so spät von den gegen Amerell erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung erfuhr. Schiedsrichter- Chef Roth hatte die von Michael Kempter gemachten Aussagen erst einen Monat später weitergeleitet. Roth wird nicht in Frankfurt weilen. Zu Spekulationen um einen vorzeitigen Rücktritt wollte sich der 68-Jährige gegenüber der dpa nicht äußern.

Ursprünglich wollte Roth das Amt auf dem DFB-Bundestag im Oktober an Herbert Fandel übergeben. Der designierte Nachfolger stünde aber auch schon vorher bereit, sollte Roth seinen Hut auf einem von Zwanziger befürworteten außerordentlichen Bundestag am 30. April nehmen oder von höchster Stelle abberufen werden. "Sollte es dazu kommen, muss man sich zusammensetzen", sagte Fandel. Es mache aber keinen Sinn, kurz vor Saisonende alles umzustoßen. "Wenn überhaupt, wäre es sinnvoll, mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit einzusteigen."

Am Freitag wird Fandel sein Zukunftskonzept für das deutsche Schiedsrichterwesen vorstellen. "Wir wollen Bahnen legen für die kommende Saison und in Einzelbereichen zügig mit der Umsetzung beginnen", sagte er in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Gemeinsam mit DFB-Abteilungsleiter Lutz Michael Fröhlich und Hellmut Krug von der DFL hat er ein Reformpapier erarbeitet.

Die Kernpunkte: Bei den Schiedsrichter-Ansetzungen soll jegliche Art der Multifunktionalität vermieden werden, die Benotung durch die Schiedsrichterbeobachter an Bedeutung verlieren. Zudem sollen die Inhalte und Programme der Lehrgänge modernisiert sowie junge Referees künftig von mehreren Mentoren betreut werden, um Abhängigkeiten zu vermeiden. "Frei von Interessenkonflikten soll ein hoher professioneller Sachverstand eingebracht werden", sagte Fandel.

Der frühere Weltklasse-Schiedsrichter sieht den Ruf der deutschen Unparteiischen durch die Affäre Amerell auch im Ausland geschädigt. "Die Geschichte wird uns schaden. Wir müssen verloren gegangenes Terrain durch Leistung zurückgewinnen", erklärte Fandel. Er appellierte zugleich an alle Beteiligten in der Affäre Amerell, sich mit Schuldzuweisungen und der Verkündung unappetitlicher Details in der Öffentlichkeit zurückzuhalten. "Man sollte jetzt die Juristen sprechen lassen. Das macht mehr Sinn als diese ganzen Emotionen, die auf den Markt geschmissen werden. Es ist höchste Zeit, sich wieder um die Sache zu kümmern - und das ist der Fußball", sagte Fandel.

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