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22.12.2020

Würzburger Kickers legen nach Darmstadt-Spiel Einspruch ein

Die Würzburger Kickers mussten trotz einiger Quarantäne-Fälle bei Darmstadt 98 antreten.
Bild: Thomas Frey/dpa

Die Würzburger Kickers haben beim Deutschen Fußball-Bund Einspruch gegen die Wertung des verlorenen Zweitligaspiel bei Darmstadt 98 (0:2) eingelegt.

Wie der DFB mitteilte, führte der Tabellenletzte aus Unterfranken als Grund irreguläre Bedingungen an.

Wegen eines positiven Corona-Falls mit Quarantäne-Verordnungen gegen etliche Spieler konnten die Kickers am vergangenen Samstag nur 14 Akteure aufbieten, darunter waren zwei Torhüter. Ein Antrag auf Spielverlegung war im Vorfeld von der Deutschen Fußball Liga (DFL) abgelehnt worden.

Der Einspruch gegen das 0:2 erfolgte fristgerecht. Bis Anfang des neuen Jahres hat das zuständige DFB-Sportgericht den Würzburgern Zeit gegeben, den Einspruch detailliert auszuführen. Anschließend soll über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden werden.

Nachdem ein Mitglied des Funktionsteams der Lizenzspieler-Mannschaft zu Beginn der vorigen Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden war, hatte das Gesundheitsamt Würzburg für das Profi-Team "bis auf Weiteres" Quarantäne angeordnet. Das für den vergangenen Mittwoch geplante Heimspiel gegen den FC St. Pauli wurde von der DFL deshalb abgesetzt. Die Begegnung soll nun am 6. Januar nachgeholt werden.

In Darmstadt aber mussten die Unterfranken antreten, weil zwei Tage vor der Partie vier Spieler aus der Quarantäne entlassen worden waren. Somit zählte das Team mindestens 15 Akteure, was laut Statuten der DFL für den Sonderspielbetrieb ausreichend ist. Dabei werden allerdings auch verletzte und gesperrte Spieler mitgezählt.

© dpa-infocom, dpa:201221-99-768747/4 (dpa)

Pressemitteilung DFB

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