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04.03.2009

DFB-Frauen starten mit Sieg in den Algarve-Cup

DFB-Frauen starten mit Sieg in den Algarve-Cup
Bild: DPA

Albufeira (dpa) - Mit ihrem Tor in der Nachspielzeit hat Jubilarin Kerstin Garefrekes zum erfolgreichen Start der Frauenfußball-Nationalmannschaft beim Algarve-Cup beigetragen. Die Auswahl von Cheftrainerin Silvia Neid besiegte in Albufeira EM-Gastgeber Finnland mit 2:0 (0:0).

Knapp sechs Monate vor dem Start der Europameisterschaft (23. August bis 10. September) präsentierte sich der Weltmeister an der portugiesischen Südküste gegen die biederen EM-Gastgeber zwar noch nicht in Bestform, zeigte aber vor allem in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel nach vorn. Den verdienten achten Sieg im neunten Spiel gegen die Finninnen stellten Melanie Behringer mit ihrem zwölften Treffer im DFB-Dresse (69.) und Garefrekes (90.+1) in ihrem 100. Länderspiel sicher.

"In der ersten Hälfte haben wir schlecht nach vorne gespielt und es verpasst, zum Abschluss zu kommen. Wir haben erstmal 30 Minuten gebraucht, um uns reinzubeißen", analysierte Cheftrainerin Silvia Neid, die mit dem zweiten Durchgang wesentlich zufriedener war. Sie freute sich mit Garefrekes. "Wenn man in seinem 100. Spiel noch ein Tor macht, ist das schon klasse. Wir sind froh, dass wir Kerstin haben", sagte Neid über die Spielerin des 1. FFC Frankfurt, die diese Marke als 15. deutsche Spielerin erreichte.

Erstmals bot Neid die erst 18 Jahre alte Kim Kulig (Hamburger SV) und die 19-jährige Bianca Schmidt (Turbine Potsdam) in der Startformation auf. Neben ihr zog die Duisburgerin Linda Bresonik die Fäden im Mittelfeld. Als einzige echte Spitze agierte Martina Müller vor einer offensiven Dreierreihe mit Inka Grings in der Zentrale. Die Duisburger Torjägerin hatte bei ihrem Comeback nach dreieinhalb Jahren vor einer Woche beim Länderspiel in Bielefeld gegen China (1:1) gleich ein Tor erzielt.

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Auch gegen die Finninnen war Grings an zahlreichen gefährlichen Aktionen beteiligt. Die größten Chancen zur Führung vor der Pause vergaben Müller (17.), die an der herauseilenden Torhüterin Minna Meriluoto scheiterte, und Fatmire Bajramaj (33.). Die Weltmeisterin schob eine Hereingabe der auch in ihrem zweiten Länderspiel starken Rechtsverteidigerin Bianca Schmidt am kurzen Eck vorbei.

Auch ohne die fünf verletzt fehlenden Weltmeisterinnen Birgit Prinz, Kerstin Stegemann, Ariane Hingst, Annike Krahn und Simone Laudehr blieb die DFB-Elf nach dem Wechsel spielbestimmend. Allerdings haperte es weiter an der Chancenauswertung und an der letzten Präzision beim Spiel in die Spitze. Gut 20 Minuten vor dem Ende wurden die Bemühungen der überlegenen DFB-Elf endlich belohnt: Nur eine Minute nach ihrer Einwechslung traf die für Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München spielende Behringer nach Vorarbeit von Grings mit einem platzierten Rechtsschuss zum 1:0. Eine höheren deutschen Sieg verhinderte zunächst die besten Finnin, Torfrau Meriluoto, die unter anderem einen Schlenzer von Grings (75.) und einen Distanzschuss von Kulig parierte (88.). Beim 2:0 von Garefrekes aus kurzer Distanz war sie aber machtlos.

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