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EM 2016
29.06.2016

Vorbereitung auf Italien-Spiel: Hector fehlt im Training

Jonas Hector fehlte bei der Trainingseinheit vor dem Italien-Spiel.
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Jonas Hector fehlte bei der Trainingseinheit vor dem Italien-Spiel.
Foto: Peter Kneffel (dpa)

Mit einer extralangen Trainingseinheit hat Joachim Löw die Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen Italien eröffnet. Linksverteidiger Jonas Hector fehlte auf dem Trainingsplatz.

Bis auf den an einer leichten Grippe erkrankten Außenverteidiger Jonas Hector nahmen alle übrigen deutschen Fußball-Nationalspieler an der Übungseinheit in Évian-les-Bains teil. Also auch die nach dem Achtelfinale gegen die Slowakei leicht angeschlagenen Defensivkräfte Jérôme Boateng, Mats Hummels, Sami Khedira sowie Außenangreifer Julian Draxler.

Die Sportliche Leitung um Joachim Löw rechnet damit, dass auch der Kölner Hector rechtzeitig bis zur Partie am Samstag (21.00 Uhr) in Bordeaux gesund wird. "Wir gehen nicht davon aus, dass es etwas Schlimmeres ist", berichtete Torwarttrainer Andreas Köpke.

Löws Assistent versprach, dass Weltmeister Deutschland bestens präpariert sein werde, um erstmals in einem Turnier die Italiener zu schlagen. "Wir sind bereit, diese Geschichte umzuschreiben", sagte Köpke. Torjäger Mario Gomez spürt im Team den großen Siegeswillen: "Wir glauben an uns!"

Deutschland gewann das EM-Achtelfinale gegen die Slowakei souverän. Vor allem Jérôme Boateng, Mario Gomez und Julian Draxler brillierten.
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So gewann Deutschland gegen die Slowakei
Foto: Christian Charisius/Peter Kneffel/Arne Dedert/Rolex Dela Pena

Deutschland gegen Italien: Vorbereitung auch auf ein Elfmeterschießen

In der Trainingsarbeit geht es vor allem darum, an Kleinigkeiten im eigenen Spiel zu arbeiten. "Es gibt nicht das große Thema für Verbesserungen", berichtete Innenverteidiger Hummels: "Das große Ganze passt ja schon." Das gilt auch die die Defensivarbeit der DFB-Auswahl, die in den bislang vier EM-Spielen ohne Gegentor blieb. Trotzdem mahnte der dreifache Turniertorschütze Gomez: "Wir müssen noch mehr zeigen."

Als wichtigste Lehre aus der 1:2-Niederlage im EM-Halbfinale 2012 gegen die Italiener benannte der damals schon mitspielende Hummels, "dass man gegen sie nicht 0:1 in Rückstand gerät". Köpke kündigte eine "optimale Vorbereitung" auf alle Eventualitäten an, inklusive einer möglichen Verlängerung und eines Elfmeterschießens. "Wir wissen, dass wir eine Topleistung bringen müssen", erklärte Köpke. dpa

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