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EM-Ausschreitungen
16.06.2016

Drei russische Hooligans müssen in Frankreich vor Gericht

Russische Fans beim Spiel gegen England in Marseille.
Foto: Peter Powell (dpa), Archiv

Die hässlichen Fanausschreitungen von Marseille haben ihre Spuren hinterlassen. Die französische Justiz greift immer weiter durch. Drei Russen müssen nun vor Gericht.

Drei nach den Ausschreitungen festgenommene Russen kommen am Donnerstag im Schnellverfahren vor Gericht. Ihnen wird die Beteiligung an den Gewalttaten rund um das Spiel England-Russland vorgeworfen, wie der Staatsanwalt gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP erklärte. Sie gehören zu der Gruppe von 43 Russen, die am Dienstag in der Nähe von Cannes festgenommen worden waren. 20 weitere werden wegen Störung der öffentlichen Ordnung ausgewiesen und sollen Frankreich am Montag verlassen, wie die Präfektur des Départements Bouches-du-Rhône mitteilte. Es handele sich um Männer im Alter von 25 bis 40 Jahren. Die übrigen 20 sind wieder auf freiem Fuß.

Bei den Zusammenstößen in der Mittelmeerstadt rund um das EM-Spiel am Samstag waren 35 Menschen verletzt worden. Nach Darstellung der Behörden waren 150 gut organisierte russische Hooligans beteiligt.  (AZ/dpa)

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