Newsticker
Kultusminister Piazolo: Maskenpflicht in bayerischen Klassenzimmern nach Sommerferien
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball
  4. FC Bayern: Doping-Kontrolleure fanden Bayern-Star Thiago nicht - trotzdem Entwarnung

FC Bayern
23.06.2016

Doping-Kontrolleure fanden Bayern-Star Thiago nicht - trotzdem Entwarnung

Thiago sollte laut Medienberichten von Doping-Kontrolleuren unter die Lupe genommen werden.
Foto: Juano Martin (dpa)

Bayern-Star Thiago sollte laut Medienberichten von Doping-Kontrolleuren unter die Lupe genommen werden, war aber offenbar nicht auffindbar. Jetzt gibt es aber Entwarnung.

Die Meldung, Bayern-Star Thiago Alcántara habe eine Dopingkontrolle verpasst, schlug am Donnerstag hohe Wellen. Jetzt hat die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) bekräftigt, dass weder der spanische Fußballprofi noch dessen Verein FC Bayern München einen Fehler gemacht hätten. Thiago war im Oktober 2014 bei einer unangekündigten Kontrolle nicht in einer Klinik in Barcelona anzutreffen gewesen, wie die ARD berichtete. Den Aufenthaltsort hatten die Bayern der Nada gemeldet.

Ein sogenannter "Missed Test" oder "Strike" sei dies aber nicht, teilten Nada und Deutscher Fußball-Bund mit. Bei drei "Missed Tests" in 18 Monaten folgt ein Verfahren.

Die Nada will den Fall eingehend geprüft haben

Der Fall sei damals eingehend geprüft worden, ließ die Nada wissen. "Die Prüfung ergab, dass kein Meldepflichtversäumnis des Athleten vorlag", hieß es weiter. Der FC Bayern habe - wie im Fußball und Eishockey üblich - die Abwesenheit Thiagos in München mitgeteilt. Dass der Spieler dann im Krankenhaus von den Kontrolleuren nicht anzutreffen war, sei ihm nicht anzulasten, hieß es bei der Nada.

Anders als etwa Individualsportler oder auch Fußball-Nationalspieler müsse Thiago seine Aufenthaltsorte ohnehin nicht persönlich in das Meldesystem ADAMS eintragen. Außerdem gehöre er als Spanier nicht dem Nationalen Testpool (NTB) an. Daher sei "bei einer Trainingskontrolle der NADA folglich kein schuldhafter individueller Meldepflichtverstoß eines Spielers möglich", hieß es in einer DFB-Stellungnahme. dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.