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Deutscher Rekordmeister

05.03.2020

FC Bayern startet Kampagne "Rot gegen Rassismus"

Herbert Hainer ist der Präsident des FC Bayern München.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Der FC Bayern München will mit der Aktion "Rot gegen Rassismus" ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Beleidigungen und Intoleranz setzen.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister startete heute diese Initiative. "Wir wollen mit unserer Aktion Haltung gegen Hass, Hetze und jede Art von Gewalt zeigen. Rassismus ist mit die schlimmste Form der Diskriminierung und hat in unserer Welt keinen Platz. Fußball muss Freude machen. Dafür steht der FC Bayern - genauso wie für die Werte Toleranz, Respekt und Vielfalt", erklärte Vereinspräsident Herbert Hainer.

In der Aktion beziehen Spielerinnen und Spieler aus der Fußball- und Basketball-Abteilung des FC Bayern sowie Vereinsverantwortliche mit persönlichen Stellungnahmen Position. "In einer funktionierenden Gesellschaft kann man nicht immer von einer offenen Welt und großen Werten sprechen, nur wenn es einem Vorteile bringt. Es geht um ein vernünftiges Miteinander, einen gemeinsamen Austausch, gegenseitigen Respekt und Toleranz", sagte Vize-Kapitän Thomas Müller. "Wir werden nicht müde, für das Thema Rassismus zu sensibilisieren."

Zuletzt war etwa Hertha-Profi Jordan Torunarigha im DFB-Pokal-Spiel beim FC Schalke rassistisch beleidigt worden. "In den vergangenen Wochen ist es in den Stadien der Bundesliga zu Vorfällen gekommen, die uns allen nicht gefallen können. Insbesondere die sich häufenden Fälle von Rassismus bereiten uns große Sorge", erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Deshalb zeigen wir dem Rassismus die rote Karte. Mit unserer lange geplanten Aktion 'Rot gegen Rassismus' wollen wir dazu beitragen, dass unsere Stadionkultur, um die man uns in ganz Europa beneidet, wieder von Vernunft und Menschlichkeit bestimmt wird."

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Die Aktion war bereits schon länger und vor dem vergangenen Bundesliga-Spieltag geplant. Beleidigungen gegen den Hoffenheimer Geldgeber Dietmar Hopp sorgten bei der Bayern-Partie gegen die TSG für zwei Spielunterbrechungen. (dpa)

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