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12.12.2020

Freiburg feiert ersten Sieg seit fast drei Monaten

Freiburgs Baptiste Santamaria (l) im Kopfballduell mit Bielefelds Sven Schipplock.
Bild: Tom Weller/dpa

Der SC Freiburg beendet gegen Arminia Bielefeld seine Sieglosserie und jubelt erstmals in dieser Saison zuhause. Vincenzo Grifo zeigt sich erneut treffsicher. Die Entscheidung fällt erst spät.

Vincenzo Grifo bewahrte die Nerven - und den SC Freiburg vor einem weiteren Rückschlag.

Dank ihres italienischen Nationalspielers feierten die Breisgauer mit dem 2:0 (0:0) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld ihren ersten Sieg in der Fußball-Bundesliga seit fast drei Monaten und den ersten im heimischen Stadion in dieser Saison.

Der Offensivmann traf in der 79. Minute per Foulelfmeter und damit bereits im dritten Spiel nacheinander. Joker Wooyeong Jeong (90.+2) erhöhte später noch für den Sport-Club, der sich nach zuvor neun sieglosen Partien in Serie etwas Luft im Tabellenkeller verschaffte. "Wir sind sehr glücklich", sagte Freiburgs Trainer Christian Streich. "Es ist sehr schwer, gegen Bielefeld zu gewinnen. Wir haben es geschafft und am Ende auch erzwungen."

Die Arminia, die auswärts erst einen Punkt geholt hat, bleibt auf dem Relegationsplatz. Ihr Trainer Uwe Neuhaus sprach von einer "nicht unverdienten, aber vermeidbaren" Niederlage seiner Mannschaft. Der entscheidende Elfmeter sei "zweifelsohne berechtigt" gewesen.

In einer insgesamt recht zähen Partie waren die Freiburger das klar bessere Team, kamen im strömenden Regen zunächst aber nur selten zwingend zum Abschluss. Wenn die Gastgeber gefährlich wurden, war meist ihr Rekordtorschütze Nils Petersen, der anstelle von Neuzugang Ermedin Demirovic in der Startelf stand, beteiligt. In der 18. Minute wurde ein Kopfball-Tor des 32-Jährigen aberkannt, weil Flankengeber Christian Günter zuvor im Abseits gestanden hatte. Sechs Minuten vor der Pause parierte Bielefelds Schlussmann Stefan Ortega gegen Grifo - und Petersen knallte den Nachschuss aus kurzer Distanz an die Latte.

Die Arminia, bei der Mittelfeldmann Reinhold Yabo krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, konzentrierte sich vor allem auf die Defensivarbeit. Bezeichnenderweise hatte ihr Keeper Ortega in der ersten Halbzeit die zweitmeisten Ballkontakte. Ein abgefälschter Schuss von Sven Schipplock (22.) von der Strafraumgrenze blieb die einzig nennenswerte Chance der Gäste vor der Pause.

Auch in der zweiten Hälfte dominierte der Sport-Club. Grifo scheiterte einmal von rechts (53.) und einmal von links (59.) am starken Ortega, dann wurde Petersen beim Nachschuss noch entscheidend gestört. Von den Bielefeldern kam offensiv nach wie vor wenig. Joakim Nilsson per Kopf (67.) und Anderson Lucoqui mit einem Distanzschuss (74.) zielten jeweils zu hoch.

Etwas mehr als zehn Minuten vor dem Ende belohnten sich die Freiburger dann doch noch für ihren Aufwand. Nach einem Foul von Bielefelds Mike van der Hoorn an Roland Sallai traf Grifo vom Punkt ins linke untere Eck. In der Nachspielzeit veredelte der eingewechselte Jeong mit einem schönen Heber zu seinem ersten Bundesliga-Tor dann den Befreiungsschlag der Badener.

© dpa-infocom, dpa:201212-99-668644/3 (dpa)

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