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Fußball

20.01.2021

Ohne Huntelaar: Schalke verliert in Nachspielzeit gegen Köln

Der Kölner Rafael Czichos (r) trifft zur 1:0-Führung.
Foto: Marius Becker/dpa

Noch ohne Klaas-Jan Huntelaar hat der FC Schalke 04 zum Hinrunden-Abschluss den nächsten Nackenschlag hinnehmen müssen und geht abgeschlagen in die zweite Saison-Hälfte.

Die Schalker verloren im eigenen Stadion nach einem Treffer in der Nachspielzeit mit 1:2 (0:1) gegen den Abstiegsrivalen 1. FC Köln. Mit kümmerlichen sieben Punkten aus 17 Spielen haben die Schalker nun acht Zähler Rückstand auf den FC. Joker Jan Thielmann (90.+3) erzielte den Siegtreffer für den FC, nachdem Schalkes Shootingstar Matthew Hoppe mit seinem fünften Tor in den jüngsten drei Spielen (57.) die erste FC-Führung durch Rafael Czichos (30.) ausgeglichen hatte. Czichos' Treffer war das erste FC-Tor nach 514 Minuten. Thielmann war erst in der 88. Minute eingewechselt worden - und ließ die Kölner mit seinem zweiten Bundesliga-Tor jubeln.

Auf das heiß ersehnte Comeback von Huntelaar müssen die Schalker Fans aber derweil mindestens bis Sonntag warten, wenn der FC Bayern München nach Gelsenkirchen kommt. Am Mittwoch fehlte der 37 Jahre alte Torjäger, den die Königsblauen am Dienstag von Ajax Amsterdam zurückgeholt hatten, wegen Wadenproblemen. "Er ist nicht hundert Prozent belastbar, das Risiko war mir einfach zu groß", sagte Schalke-Coach Christian Gross über den Niederländer, der bereits von 2010 bis 2017 für die Königsblauen gespielt hatte.

Dass beide Teams mit derselben Startelf begannen wie am Wochenende, obwohl sie dort keineswegs geglänzt hatten, war Ausdruck der bescheidenen Ansprüche, die beide inzwischen haben. Die Schalker begannen gegen tief stehende Kölner engagiert und hatten auch Chancen. Suat Serdar (4.) und Amine Harit (26.) scheiterten mit Fernschüssen (26.) an Timo Horn. Der in der vergangenen Rückrunde an den FC ausgeliehene Mark Uth zielte nach Doppelpass mit Harit aus zehn Metern etwas zu hoch (27.).

Doch dann setzte sich der FC, der bis dahin kaum am Offensivspiel interessiert war, mit vier Ecken in drei Minuten plötzlich im Schalker Strafraum fest. Und nach der vierten führten die Gäste plötzlich. Schalke-Schlussmann Ralf Fährmann segelte unter dem Ball von Jonas Hector hindurch, Czichos verlängerte den Schuss von Dominick Drexler am langen Eck mit dem Kopf über die Linie.

Und Hoppe? Er trat erst in der 44. Minute in Erscheinung. Und verstolperte. Kurz der Pause wäre das Spiel für Schalke fast schon gelaufen gewesen, als Ozan Kabak nach einer Hereingabe von Marius Wolf beinahe ein Eigentor unterlaufen wäre. Der Pfosten rettete ihn (54.). Doch dann schlug wieder die Stunde von Hoppe, der eine Konfusion im Kölner Strafraum eiskalt ausnutzte. In der zweiten Halbzeit dominierten die Schalker die Partie, Köln konnte quasi keine Akzente mehr setzen. Doch allen Offensivbemühungen zum Trotz gelang den Schalkern der so ersehnte Siegtreffer nicht mehr - im Gegenteil. Thielmann schockte die Schalker in der Nachspielzeit. (dpa)

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