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Und wieder nichts: Auch Huntelaar nicht zum VfB

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Und wieder nichts: Auch Huntelaar nicht zum VfB

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    Und wieder nichts: Auch Huntelaar nicht zum VfB
    Und wieder nichts: Auch Huntelaar nicht zum VfB Foto: DPA

    Nach Demba Ba (1899 Hoffenheim) muss VfB-Sportdirektor Horst Heldt gut zwei Wochen vor Saisonbeginn auch die Verpflichtung von Stürmerstar Klaas-Jan Huntelaar von Real Madrid abschreiben. "Wir wollten

    Der Verein habe die Verhandlungen mit dem niederländischen Nationalspieler abgebrochen. Der Profi habe eine gemeinsam vereinbarte Frist für eine definitive Entscheidung zugunsten des VfB nicht eingehalten, weil er sich mit Real nicht auf eine Vertragsauflösung verständigen konnte. Zuvor hatte die spanische Sportzeitung "Marca" allerdings gemeldet, Huntelaar habe von sich aus abgesagt, obwohl er zunächst seine Zusage gegeben habe. Er bevorzuge einen Wechsel in die englische Premier League zum FC Arsenal oder zum FC Chelsea. Neuer VfB-Topkandidat scheint nun der brasilianische Nationalspieler Vagner Love von ZSKA Moskau zu sein.

    Für den VfB ist die erneute Transferpleite umso ärgerlicher, weil er sich mit Real schon längst über die Ablöse einig war. Er sollte an den spanischen Rekordmeister, wo der Stürmer noch einen Vertrag bis 2013 hat, 18 Millionen Euro überweisen. Im Falle des Einzugs in die Champions League wären weitere zwei Millionen geflossen. Der Spieler sollte ein Gehalt von vier Millionen Euro brutto im Jahr erhalten. Dies scheint aber der Knackpunkt für eine Vertragsauflösung zwischen Real und Huntelaar gewesen zu sein, wo er denselben Betrag netto erhält. Der 25-Jährige wollte deshalb eine millionenschwere Abfindung von den "Königlichen". Dazu war Real nicht bereit. Allerdings soll der Torjäger auch von der Bundesliga nicht besonders angetan sein.

    Die Stuttgarter streben nun offenbar einen Transfer von Vagner Love an, der einer von mehreren Kandidaten sein soll. Der 25-Jährige hat großes Interesse, soll nun aber laut "kicker" gesagt haben: "Ich bin kein Stürmer zweiter Wahl." Für eine Verpflichtung des UEFA-Cup-Torschützenkönigs würden angeblich 15 Millionen Euro an Moskau fällig. Auch das wäre noch bei weitem der größte Einkauf in der VfB-Vereinsgeschichte. Genug Geld ist vorhanden, nachdem der Club vom FC Bayern München für Gomez 35 Millionen Euro erhalten hat.

    Der deutsche Meister von 2007 gerät nun unter einen immer größeren Zeitdruck. Denn nicht nur zum Bundesliga-Saisonstart am 7. August mit dem Duell beim aktuellen Titelträger VfL Wolfsburg soll der neue Topmann nicht nur fit, sondern auch mit den Kollegen eingespielt sein. Zudem soll er den Tabellendritten der Vorsaison in den beiden Champions-League-Qualifikationsspielen (18./19. und 25./26. August) in die europäische Königsklasse schießen.

    Beim Hoffenheimer Demba Ba hatten die Stuttgarter vor zwei Wochen wegen dessen gesundheitlichen Problemen abgesagt. Bei dem 24-Jährigen war eine Operationswunde am Schienbein noch nicht verheilt. Zuvor war schon das Stuttgarter Interesse am Leverkusener Patrick Helmes wegen dessen Kreuzbandrisses schnell erloschen. Zudem blies Heldt kürzlich die Verpflichtung des offensiven Mittelfeldspielers Milan Jovanovic wegen einer zu hohen Ablöseforderung von Standard Lüttich ab.

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