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WM 2014
30.06.2014

Costa Ricas WM-Titanen werden gefeiert

Die Costa Ricaner bejubelten in San José den Sieg ihrer Nationalmannschaft gegen Griechenland.
Foto: Jeffrey Arguedas (dpa)

Tausende Costa Ricaner feierten um den Springbrunnen der Fuente de la Hispanidad in San José den Viertelfinal-Einzug bei der Fußball-WM über Griechenland.

"Costa Rica schläft heute nicht!", beschrieb die Zeitung "La Nación" die Euphorie. Auch Staatschef Luis Guillermo Solís feierte mit. "Ja, es war möglich! Wir sind durch!!! Wir haben es geschafft!!! Giganten!!!", schrieb der Präsident auf seinem Twitter-Account.

Der Elfmeter-Krimi mit Happy End nahm für die lokale Presse mythologische Züge an. "Titanen! Costa Rica besiegte Griechenland im Elfmeterschießen und stieg in den Olymp auf!", titelte "La Nación" auf ihrer Online-Ausgabe nach dem Triumph. "Keylor (Navas) ist unser Zeus", feierten sie den überragenden Torhüter.

Für die Sportzeitung "Al Día" war der Sieg über Hellas ein Traumerlebnis: "Es kneife uns jemand mal: Costa Rica ist unter den acht besten Fußball-Ländern der Welt." Der Referee war für die Zeitung dagegen eher ein Alptraum. "Der australische Schiedsrichter Benjamin Williams zeigte eine Neigung (für Griechenland), die jeden Costa Ricaner in der Welt zur Verzweiflung brachte. Es mussten die längsten 30 Minuten der Geschichte Costa Ricas gespielt werden. Die Spieler bewiesen, dass sie Nerven aus Stahl haben."

Mit Blick auf das bevorstehende Viertelfinale erinnerte "La Nación" auch an den Sieg 3:1 (1:0) Costa Ricas über die Niederlande bei der U-20-WM in Argentinien 2001. "Niederländischer Trainer und Arjen Robben wissen was es ist, gegen Costa Rica zu verlieren", schrieb die Zeitung. Damals waren Robben und Klaas-Jan Huntelaar im Team, und Louis Van Gaal war der Trainer. Von dem damaligen U-20-Kader Costa Ricas ist dagegen keiner bei der WM in Brasilien mit dabei. (dpa)

Twitter-Account Solís

Bericht Zeitung La Nación

Bericht Sportzeitung Al Día

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